![]() Machen Sie Ihren Pocket PC zum Navigationssystem, das Ihnen unterwegs die Richtung weistvon Edigna Menhard
Wer sich unterwegs auf Karten oder Schilder verlässt, ist allzu schnell verlassen. Beim Autofahren sind Landkarten einfach unpraktisch – während der Fahrt können sie jedenfalls nicht gelesen werden. Und beim Fahren einfach nur Straßenschildern zu folgen, ist immer wieder ein risikoreiches Spiel – schnell ist mal ein Wegweiser übersehen oder einfach nicht vorhanden. Navigationssysteme, die Sie zuverlässig vom Start weg bis zum Ziel auf dem kürzesten Weg leiten, sind mittlerweile eine Massenanwendung geworden. Lösungen auf der Basis eines Pocket PCs sind dabei besonders flexibel. Wenn Sie schon einmal zu einem Kundentermin zu spät gekommen sind, weil Sie die Straßenkarte vergessen hatten und in die falsche Straße eingebogen sind, dann haben auch Sie sicher schon überlegt, ob sich für Sie ein Navigationssystem lohnen könnte. Die Anschaffung eines digitalen Wegweisers ist mittlerweile nicht mehr teuer, vor allem wenn Sie bereits in Besitz eines Taschencomputers, eines so genannten PDAs (Personal Digital Assistant) oder Organizer, zum Beispiel eines Pocket PCs sind. Diese kleinen Geräte dienen längst nicht mehr nur als Terminkalender mit Adressverwaltung, sondern bringen schon einen großen Teil von dem mit, was Sie für die elektronische Navigation benötigen. Gerade für Geschäftsreisende bieten PDA-basierende Navigationssysteme einige Vorteile:
Um einen Organizer als Navigationssystem nutzen zu können, benötigen Sie zusätzlich noch einen GPS-Empfänger (Global Positioning System), der per Satellitensystem Ihren Standort ermittelt, und Navigationssoftware. Meist ist es am günstigsten, beides zusammen als Komplettpaket zu kaufen. Die Preise beginnen bei zirka 200 Euro. Zum Vergleich: Fest eingebaute Systeme sind fünf bis sieben Mal teurer. Die GPS-Mäuse, so werden die Empfänger häufig genannt, gibt es in zwei Varianten: Einige werden über ein Kabel an den Organizer angeschlossen, andere funktionieren kabellos per Funkstandard Bluetooth. Letztere sind praktischer, weil sich der Fahrer nicht im Kabelsalat verheddern kann. Dafür kosten sie allerdings etwas mehr. Neben der Anschlussmöglichkeit an den Pocket PC können die meisten GPS-Empfänger an den Zigarettenanzünder angeschlossen werden – die Bluetooth-Mäuse zum Aufladen des Akkus, die anderen zur grundsätzlichen Stromversorgung. Einfacher Einbau ins Auto Achten Sie hier unbedingt darauf, dass die Halterungen fest und sicher montiert sind. Auch sollte der Pocket PC dann keinesfalls den Airbag behindern, oder dem Fahrer den Blick auf die Armaturen oder Bedienelemente verdecken. Gleichzeitig sollte das Display vom Fahrer gut zu erkennen sein. Der GPS-Empfänger kann ebenso mit einem Saugnapf an der Windschutzscheibe befestigt werden. Besser sind meist selbstklebende Magnetplatten. Kartenmaterial auf CD oder Speicherkarte Ein Softwarepaket, das Geschäftsreisenden – auch bei privaten Ausflügen – den Weg in 25 Ländern weist, ist AutoRoute 2005 von Microsoft. Mit der Software können Sie Ihre Reisen am PC durchplanen. Dafür sorgen Dienste wie Routenerstellung, Such- und Anzeigefunktionen sowie 4,7 Millionen Straßenkilometer, die in den Karten erfasst sind, ebenso 800.000 Tipps für Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Hotels und Tankstellen. Die Routenplanung erfolgt in Echtzeit. Straßenkarte und Routen können durch die Installation von Microsofts mitgeliefertem Pocket Streets auch auf Pocket PCs oder Windows Mobile Smartphones angezeigt werden. Gerade für Geschäftsreisende ist die Fahrtzeitzonen-Anzeige praktisch, die veranschaulicht, welche Ziele in welcher Zeit erreicht werden können. Außerdem lassen sich per Drag & Drop Route schnell verändern. Mit Pocket PC, GPS-Maus und Autoroute 2005 kommen Sie jedenfalls nicht mehr auf Abwege, sondern finden immer schnell ans Ziel – auch wenn Sie einen Stau umfahren wollen oder kurzfristig ein zusätzliches Reiseziel ansteuern wollen. Weitere Informationen | |||||||||||