 Das bringt das Jahr 2008Von Markus GöbelKlimaschutz ist im Moment eines der bestimmenden gesellschaftlichen Themen. Jetzt wird er auch in der IT-Industrie ein bedeutender Trend, sagt das IT-Marktforschungsunternehmen Gartner. |  | TIPP: Durch das optimierte Powermanagement brauchen mit Windows Vista ausgestattete PCs deutlich weniger Strom.
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Die Zukunft wird "grün", sagen übereinstimmend das IT-Marktforschungsunternehmen Gartner und der Zukunftsforscher Matthias Horx. Laut Horx wird das Umweltbewußtsein noch weiter zunehmen und dazu führen, dass sich jede Branche auf ihre ökologischen Qualitäten besinnen wird.
Das Thema des Jahres: Green ITAuch am Arbeitsplatz wird Umweltschutz immer wichtiger. Deshalb hat Gartner das Thema „Green IT“ auf Platz 1 seiner zehn wichtigsten strategischen Technologien für das Jahr 2008 gesetzt. Neue Umweltvorschriften würden auf die IT-Industrie zukommen, die den Aufbau und den Betrieb von IT-Infrastrukturen sehr stark beeinflussen und beschränken. Punkte wie die Stromversorgung, CO2-Emissionen, sowie eine weitere Verschärfung der Umweltprobleme sollen deshalb auf jeden Fall eine Rolle in der Planung von Unternehmen spielen. Außer dem Klimaschutz nennt Gartner noch weitere Entwicklungen, die in 2008 auch für kleinere Unternehmen bedeutend sein werden. Zu diesen gehören vor allem Unified Communications, Virtualisierung sowie Web-orientierte Architekturen (WOA). „Unternehmen sollten diese Technologien in ihrem strategischen Planungsprozess berücksichtigen“, sagt David Cearley, Vice President für Informationstechnologie bei Gartner. Leistungsfähige MobilnetzeDeshalb sollten auch bessere Funktechniken auf der Agenda stehen, die 2008 vollkommen neue Möglichkeiten eröffnen. In den vergangenen Jahren hat sich die Arbeitsweise in Unternehmen bereits grundlegend verändert. Wer als Information Worker intensiv und viel mit Informationen arbeitet, wählt in Zukunft seinen Arbeitsplatz im Büro frei aus und kann auch unterwegs arbeiten, weil er sich überall über WLAN mit dem Unternehmensnetzwerk verbinden kann. Das geht noch besser durch den neuen Standard 802.11n, der 2008 ratifiziert wird und in einigen Notebooks bereits jetzt eingebaut ist. Die Übertragung wird bis zu zehnmal schneller und die Reichweite der WLANs verdoppelt sich gegenüber dem Vorgänger-Standard 802.11g. Ein integriertes Management der Übertragungsqualität sorgt für ruckelfreie Videoübertragung und klaren Sound, so dass das Notebook per Internettelefonie(VoIP, Voice-over-IP) auch als Telefonersatz dienen kann.
Neue FunkstandardsViele Geräte verwenden 2008 zusätzlich auch den Funkstandard „mobile Wimax“. In Chicago betreibt das Mobilfunkunternehmen Sprint bereits ein Testnetz, das auch beim Fahren in Auto oder Zug mit einer Geschwindigkeit von 80 Kilometern pro Stunde ruckelfreies Internet-Fernsehen, Websurfen und Telefonate auf dem Notebook ermöglicht, ohne, dass die Verbindung beim Wechsel der Funkzelle abreißt. „Sprint-Kunden in Chicago werden 2 bis 4 Megabit pro Sekunde im Download und 1 bis 2 Megabit im Upload nutzen können“, sagt Sprints Technik-Chef Barry West. „Das ist, als ob man überall in der Stadt und den umgebenden Vorstädten seinen DSL-Anschluss dabei hätte.“
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