KMU Live: Windows Vista und Microsoft Office 2007 im Praxistest

Windows Vista und Microsoft Office 2007 werden auf Herz und Nieren getestet – von der Wiener Trainings- und Consultingfirma GfP

KMU-Reality-Report, Folge 8, 7. Mai 2007: „Durchblick im Büro“ – mit Windows Vista und Microsoft Office 2007

Effizienz in der täglichen Arbeit durch intuitive Benutzerführung, Schnellsuche und Live-Vorschau


Gesuchte Funktionen lassen sich schneller finden und einfacher anwenden. So kommt man rasch zum gewünschten Ergebnis.
Mag. Bernhard Stieger, Geschäftsführer GfP

„Durchblick im Büro“ lautet die persönliche Übersetzung von Bernhard Stieger für die neue Software-Generation Windows Vista und Microsoft Office 2007. Im Englischen bedeutet Vista wörtlich: „Durchblick, Ausblick, Perspektive“. Für Geschäftsführer Stieger und die Mitarbeiter der beiden Testfirmen GfP und HeptaCon zeigt sich nach wenigen Monaten der Anwendung, dass dieser klingende Name seinem Ruf durchaus gerecht wird. Das tägliche Arbeiten ist durch Windows Vista und Microsoft Office 2007 deutlich effizienter geworden.

Serienbrief? Schon gefunden

„Gesuchte Funktionen lassen sich schneller finden und einfacher anwenden. So kommt man rasch zum gewünschten Ergebnis“, beschreibt Bernhard Stieger die neue Benutzerführung über so genannte Ribbons. Durch diese logische Benutzerführung findet man Funktionen besser, die früher nur „Eingeweihte“ kannten – wie etwa die Serienbrieffunktion. In den neuen Multifunktionsleisten sind sämtliche Befehle ergebnisorientiert angeordnet, ähnlich Registerkarten. Wird das Ribbon „Einfügen“ ausgewählt, so zeigt die Leiste über die gesamte Fensterbreite alle entsprechenden Werkzeuge in Form von übersichtlichen und erklärend beschrifteten Symbolen an. Unter „Datei/Vorbereiten“ findet man etwa: „Dokument verschlüsseln“, „digitale Signatur hinzufügen“ oder „Berechtigung einschränken“. Darunter anschaulich eine kurze Erklärung, was der Befehl bewirkt.

„Man muss das wirklich selbst ausprobieren – ich finde nun alles auf einen Blick. Einfach super“, zeigt sich Stieger begeistert. Auch die nicht ganz so Technik-affinen Mitarbeiter könnten durch die neue Ordnung wesentlich mehr Funktionen nutzen, als früher – einfach, weil sie sie leicht finden. Die anfänglichen Vorbehalte von Testmitarbeitern waren nach kurzer Einarbeitungszeit bald verschwunden.

Urlaub für die Maus durch schnelle Textbearbeitung

Im Sekretariatsbereich und in der Organisation, wo viel Textverarbeitung stattfindet, erweist sich die neue Benutzerführung als echter Zeitsparer. So erscheint bei markiertem Text gleich daneben automatisch ein Fenster mit allen Formatierungsmöglichkeiten, so dass langes Hin- und Herfahren mit der Maus überflüssig wird. Ein Klick, fertig. „Eine kleine zusätzliche Hilfe, die bei viel Textbearbeitung ein richtiger Hit ist“, meint eine Testanwenderin. In punkto Benutzerfreundlichkeit werden auch durch die Live-Vorschau neue Maßstäbe gesetzt. Die neue Vorschau in Microsoft Office Word 2007 zeigt noch vor Änderung einer Schriftart an, wie das Dokument nach einem Befehl aussehen würde. Zeitersparnis und neue Möglichkeiten bieten vorgefertigte Grafiken oder Smart Arts, mit denen sich aus Text schnell und einfach professionelle Grafiken erstellen lassen.

Auch Windows Vista trägt seinen Teil zu effizientem Arbeiten bei. Die neue Funktion Windows Flip-3D stellt alle offenen Anwendungen auf Knopfdruck in dreidimensionaler Schrägansicht dar und erleichtert so das Springen zwischen den Fenstern. Das kann Bernhard Stieger nur bestätigen: „Gerade beim Erstellen von Präsentationen sind oft zehn Fenster gleichzeitig geöffnet, manchmal mit sehr ähnlichen Namen. Windows Flip-3D gibt mir einen schnellen Überblick über die Inhalte.“

Intelligentes Design passt sich Hardware an

Das intelligente Design der neuen Benutzeroberfläche mit Transparenteffekten namens Windows Vista Aero erleichtert generell die Anwendung in Klein- und Mittelbetrieben. „Im KMU-Bereich steht meist unterschiedlich leistungsfähige Hardware im Einsatz“, weiß Microsoft-Berater Georg Binder aus Erfahrung und erklärt: „Windows Vista Aero passt sich perfekt an Hardwarebedingungen an.“ Auf leistungsstarken PCs erzeugt das Betriebssystem Transparenz-Effekte, die in den Anwendungen einen Durchblick bis auf den Hintergrund gewähren. Lässt die Leistung des Computers dies nicht zu, kommt stattdessen das schlankere Basic-Design zum Einsatz.

Die automatische Oberflächenanpassung kommt den Bedürfnissen der Testfirmen GfP und HeptaCon entgegen, die mit ihrem Stab an freien Mitarbeitern und Trainern eine äußerst heterogene IT-Infrastruktur aufweisen. „Microsoft Office 2007 läuft ja genauso auch unter Windows XP. Wer gleichzeitig auf Vista umsteigen will, tut sich dank der flexiblen Aero-Oberfläche aber auch mit schwächeren Geräten leicht. Bei einer älteren Grafikkarte kommt die schlanke Aero-Basic-Darstellung zur Anwendung, ab einer DirectX-9-fähigen Grafikkarte die Aero-Glas-Oberfläche“, führt Binder aus.

Suchen und Finden auf einen Blick

Den Trend zu großen Bildschirmen nützt Windows Vista, indem der Benutzer seitlich eine Leiste mit permanent sichtbaren Mini-Anwendungen gestalten kann. „Diese Gadgets erleichtern uns die tägliche Arbeit je nach persönlichem Bedarf durch aktuelle Kalendereinträge, Notizzettel, Online-Stadtplan oder RSS-Feeds zu wichtigen Themen“, berichtet Firmenchef Bernhard Stieger. Auch bei der Dokumentenauswahl hat man nun alles auf einen Blick – ohne Klick. Denn Windows Vista stellt Dokumente nicht mehr in Form von fixen Icons dar, sondern bietet eine stufenlos zoombare Live-Vorschau, die Inhalte auf einen Blick erkennbar machen. So lässt es sich ganz bequem durch Ordner blättern, wie in einem Buch.

Als absolutes Highlight bezeichnet das Testteam die neue Schnellsuchleiste, die in jeder Anwendung sichtbar ist und mittels Stichworteingabe alles Gesuchte in Sekunden auf den Bildschirm fördert. Seien es E-Mails, Dokumente oder ganze Programme. „Dadurch wird sogar die Hilfe-Funktion überflüssig. Wenn ich die Geschwindigkeit meines Systems optimieren will, suche ich einfach nach „Leistung“ und erhalte sofort die passenden Optionen“, beschreibt der Stieger seine neue Arbeitsweise.

Systemsicherung: Image ist alles

Nicht zuletzt liefert Windows Vista auch interessante Möglichkeiten im Bereich Datensicherheit. Mit dem neuen Betriebssystem können Systemimages erstellt werden: eine vollständige Sicherungskopie des gesamten PCs, inklusive persönlicher Dateien und Einstellungen, Systemdateien, Programmen und Konfigurationen. Damit lässt sich im Falle von Hardwareausfall der gesamte Systemzustand auf einem anderen Gerät rasch wieder herstellen. „Ideal, für Menschen wie mich, die viel mit dem Laptop unterwegs sind“, ergänzt Bernhard Stieger. Nach größeren Änderungen spielt er Images vom PC auf den Laptop oder umgekehrt. So übernimmt er bequem den aktuellen Stand an Programmen und Einstellungen.

Auch interessant ist die Schattenkopie-Funktion: Löscht man eine Datei irrtümlich, kann man sich mit einem Rechtsklick auf den Ordner zumindest mit „Vorgängerversion wiederherstellen“ den Stand der Datei von gestern oder von letzter Woche wieder zurückholen.

Bernhard Stiegers Resümee: „Windows Vista und Microsoft Office 2007 bringen nicht nur mehr Effizienz, sondern auch Komfort."

trans
**
**
**
**
**
**