Wenn Sie in Windows XP mit dem Cursor zum Beispiel auf eine Schaltfläche gehen, erscheint ein kleiner gelber Rahmen, in dem die betreffende Schaltfläche erläutert wird. Für Anfänger sind diese sogenannten Sprechblasentipps natürlich sehr praktisch, aber wenn man mit Windows XP besser vertraut ist, können sie irritierend sein. Daher ist es möglich, diese gelben Sprechblasentipps mit Hilfe eines Eingriffs in das Windows Register auszuschalten. Erstellen Sie immer erst einen Wiederherstellungspunkt, bevor Sie Änderungen im Windows Register durchführen. Gehen Sie danach wie folgt vor:

1. | Wählen Sie Start >> Ausführen. |
2. | Geben Sie im Dialogfenster Ausführen den Befehl regedit ein und klicken Sie auf OK. |
3. | Wählen Sie im Registrierungs-Editor HKEY_CURRENT_USER >> SOFTWARE >> Microsoft >> Windows >> CurrentVersion >> Explorer >> Advanced. |
4. | Rechtsklick im rechten Fenster und wählen Sie Neu >> DWORD-Wert. |
5. | Nennen Sie diesen Enable BalloonTips. |
6. | Jetzt Rechtsklick auf Enable BalloonTips und Klick auf Ändern. |
7. | Geben Sie im Dialogfenster DWORD-Wert bearbeiten unter Wert den Wert 0 ein. |
8. | Klicken Sie auf OK, um das Dialogfenster zu schließen. |
9. | Schließen Sie den Registrierungs-Editor. |
Windows XP verfügt über eine vordefinierte Funktion zur Sicherung von Dateien mittels Verschlüsselung. Wenn Sie diese Möglichkeit häufig nützen, kann es praktisch sein, die Dateinamen der verschlüsselten Dateien mit einer Farbe zu versehen. Sie sehen dann mit einem Blick, welche Dateien verschlüsselt sind und welche nicht. Die Zuweisung einer Farbe an verschlüsselte Dateien funktioniert folgendermaßen:
1. | Wählen Sie Start >> Arbeitsplatz.
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2. | Wählen Sie Extras >> Ordneroptionen. |
3. | Wählen Sie im Dialogfenster Ordneroptionen die Registerkarte Ansicht. |
4. | Setzen Sie unter Erweiterte Einstellungen ein Häckchen vor der Option Verschlüsselte oder komprimierte NTFS-Dateien in anderer Farbe anzeigen. |
5. | Klicken Sie auf OK, um das Dialogfenster zu schließen. |
Ist diese Option bereits aktiviert und möchten Sie hingegen aus Sicherheitsüberlegungen nicht, dass diese Dateien an der Farbe erkennbar sind, entfernen Sie das Häckchen vor der Option Verschlüsselte oder komprimierte NTFS-Dateien in anderer Farbe anzeigen.
In Windows XP ist eine Option "Gemeinsame Dokumente" vordefiniert. Dieser Ordner enthält standardmäßig einige Unterordner wie Gemeinsame Bilder, Gemeinsame Musik und Gemeinsame Videos und ist dazu gedacht, Dinge zu speichern, die Sie mit anderen Benutzern dieses Computers teilen möchten. Was aber, wenn Sie Ihren Computer mit niemandem teilen? Dann ist dieser Ordner eigentlich überflüssig. Einfach entfernen geht nicht, aber mit Hilfe einer Anpassung im Windows Register ist es sehr wohl möglich, den Ordner Gemeinsame Dokumente zu entfernen. Erstellen Sie immer erst einen Wiederherstellungspunkt, bevor Sie Änderungen im Windows Register durchführen. Gehen Sie danach wie folgt vor:
1. | Wählen Sie Start >> Ausführen.
|
2. | Geben Sie im Dialogfenster Ausführen den Befehl regedit ein und klicken Sie auf OK. |
3. | Wählen Sie im Registrierungs-Editor HKEY_LOCAL_MACHINE >> SOFTWARE >> Microsoft >> Windows >> CurrentVersion >> Explorer >> MyComputer >> NameSpace >> DelegateFolders. |
4. | Rechtsklick auf den Unterschlüssel {50931a47-3f72-44a7-89c5-5595fe6b30ee} und wählen Sie Entfernen. |
5. | Bestätigen Sie mit Ja. |
6. | Schließen Sie den Registrierungs-Editor. |
Der Ordner Gemeinsame Dokumente wurde jetzt von Ihrem Computer entfernt.
Windows verwendet häufig sogenannte temporäre Dateien. Diese Dateien werden benötigt, um z.B. ein Programm zu installieren. Wie der Name bereits andeutet, werden diese Dateien nur vorübergehend benötigt und können danach gelöscht werden. Leider macht Windows das nicht immer automatisch, und Sie müssen diese temporären Dateien selbst manuell entfernen. Windows XP speichert solche temporären Dateien jedoch an unterschiedlichen Stellen und das ist sehr unpraktisch. Es ist besser, einen Ordner zu haben, in dem alle temporären Dateien gespeichert werden. Sie brauchen dann später nur einen einzigen Ordner zu leeren. Damit in Zukunft alle temporären Dateien in einem Ordner gespeichert werden, gehen Sie wie folgt vor:
1. | Wählen Sie Start >> Systemsteuerung.
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2. | Wählen Sie Leistung und Wartung >> System. |
3. | Wählen Sie im Dialogfenster Systemeigenschaften die Registerkarte Erweitert. |
4. | Klicken Sie auf Umgebungsvariablen. |
5. | Ändern Sie unter Benutzervariablen für... die Pfade des temporären TEMP- und TMP-Ordners in C:\WINDOWS\TEMP. |
6. | Klicken Sie auf OK >> OK, um die Dialogfenster zu schließen. |
7. | Schließen Sie das Dialogfenster Leistung und Wartung. |
Alle temporären Dateien werden ab sofort im Ordner C:\WINDOWS\TEMP gespeichert. Wenn Sie diesen Ordner regelmäßig leeren, wird auch Ihr PC eine höhere Leistung erbringen. Achten Sie aber darauf, dass Sie keine Dateien entfernen, die noch in Verwendung sind. Löschen Sie zum Beispiel nur Dateien, die älter sind als 1 Woche.
Wenn sich viele Symbole auf Ihrem Desktop befinden und diese regelmäßig auf Ihrem Bildschirm aktualisiert werden, bietet der Dateicache, in dem sie gespeichert sind, wahrscheinlich zu wenig Platz. Um mehr Speicherplatz für Ihre Symbole zu schaffen, müssen Sie diesen Dateicache vergrößern. Das ist mittels Eingriff in das Windows Register möglich. Erstellen Sie immer erst einen Wiederherstellungspunkt, bevor Sie Änderungen im Windows Register durchführen. Gehen Sie danach wie folgt vor:
1. | Wählen Sie Start >> Ausführen.
|
2. | Geben Sie im Dialogfenster Ausführen den Befehl regedit ein und klicken Sie auf OK. |
3. | Wählen Sie im Registrierungs-Editor HKEY_LOCAL_MACHINE >> SOFTWARE >> Microsoft >> Windows >> CurrentVersion >> Explorer. |
4. | Rechtsklick im rechten Fenster auf Max Cached Icons und wählen Sie Ändern. Ist der Wert Max Cached Icons nicht vorhanden, so wählen Sie Neu >> Zeichenfolge und nennen diese Max Cached Icons. Mit der rechten Maustaste anklicken und Ändern wählen. |
5. | Geben Sie im Dialogfenster DWORD-Wert bearbeiten unter Wert einen Wert zwischen 100 und 4096 ein; je höher die Zahl, desto größer der Dateicache. |
6. | Klicken Sie auf OK, um das Dialogfenster zu schließen. |
7. | Schließen Sie den Registrierungs-Editor. |
Wenn Sie häufig im Windows Register aktiv sind, um Ihr Windows XP System zu optimieren, ist es lästig, immer wieder die gleichen Handlungen (Start >> Ausführen usw.) durchführen zu müssen, um den Registrierungs-Editor zu starten. Das geht mit Hilfe einer Verknüpfung viel schneller. So erstellen Sie eine Verknüpfung:

1. | Rechtsklick auf den Desktop. |
2. | Wählen Sie im angezeigten Kontextmenu Neu >> Verknüpfung. |
3. | Geben Sie im Dialogfenster Verknüpfung erstellen den Befehl C:\Windows\Regedit.exe ein. |
4. | Klicken Sie auf Weiter. |
5. | Geben Sie im Dialogfenster Programmbezeichnung auswählen der Verknüpfung zum Beispiel den Namen Registrierungs-Editor. |
6. | Klicken Sie auf Fertigstellen. |
7. | Sie können das Symbol dieser Verknüpfung eventuell auch wie folgt ändern: Rechtsklick auf die Verknüpfung und Eigenschaften wählen. |
8. | Klicken Sie im Dialogfenster Eigenschaften für Registrierungs-Editor auf die Option Anderes Symbol. |
9. | Wählen Sie im Dialogfenster Anderes Symbol ein neues Symbol und klicken Sie auf OK. |
10. | Klicken Sie nochmals auf OK, um das Dialogfenster Eigenschaften für Registrierungs-Editor zu schließen.Fehler! Unbekanntes Schalterargument. |
Durch einen einfachen Doppelklick auf diese Verknüpfung können Sie nun den Registrierungs-Editor in Zukunft rasch starten.
Es ist möglich, ein einzelnes Programm besser funktionieren zu lassen, indem Sie ihm eine höhere Priorität verleihen. Das funktioniert wie folgt:
1. | Drücken Sie auf Ctrl+Alt+Delete und klicken Sie auf Task-Manager.
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2. | Wählen Sie im Dialogfenster Windows Task-Manager die Registerkarte Prozesse. |
3. | Suchen Sie in der gezeigten Liste die Programmdatei der Anwendung, die Sie beschleunigen möchten. |
4. | Rechtsklick auf den Dateinamen und Priorität festlegen wählen; ändern Sie die Priorität von Normal in Höher als normal. |
5. | Klicken Sie auf Ja, um die Warnung vom Task-Manager zu schließen. |
6. | Klicken Sie auf OK, um das Dialogfenster Windows Task-Manager zu schließen. |
Das betreffende Programm wird nun viel schneller funktionieren, weil es mehr Prozessorkraft zugewiesen bekommt.
Wenn das Entfernen eines Programms über Start >> Systemsteuerung >> Software nicht gelingt, werden Sie das über Umwege erreichen müssen. Die Entfernung des Programmordners ist eine Option, aber damit haben Sie es noch nicht geschafft. Viel besser ist es, sich das "widerspenstige" Programm über das Windows Register vorzuknöpfen. Erstellen Sie erst einen Wiederherstellungspunkt und gehen Sie dann wie folgt vor:
1. | Wählen Sie Start >> Ausführen.
|
2. | Geben Sie im Dialogfenster Ausführen den Befehl regedit ein und klicken Sie auf OK. |
3. | Wählen Sie im Registrierungs-Editor HKEY_LOCAL_MACHINE >> Software >> Microsoft >> Windows >> CurrentVersion >> Unistall. |
4. | Jeder Unterschlüssel enthält einen Hinweis auf ein installiertes Programm. Rechtsklick auf den Schlüssel des Programms, das Sie entfernen möchten und Entfernen wählen. |
5. | Schließen Sie den Registrierungs-Editor. |
Es kann sehr praktisch sein, über eine Liste der zuletzt verwendeten Dokumente zu verfügen, damit Sie wieder flott weiterarbeiten können. Eine solche Liste können Sie dem Start Menü wie folgt hinzufügen:
1. | Rechtsklick auf Start und im angezeigten Kontextmenü die Option Eigenschaften wählen.
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2. | Wählen Sie im Dialogfenster Eigenschaften von Taskleiste und Startmenü in der Registerkarte Startmenü die Option Anpassen. |
3. | Wählen Sie im Dialogfenster Startmenü anpassen die Registerkarte Erweitert. |
4. | Setzen Sie unter der Option Zuletzt verwendete Dokumente ein Häckchen vor der Option Zuletzt verwendete Dokumente auflisten. |
5. | Klicken Sie auf OK >> OK. |
In der Folge kann über Start >> Zuletzt verwendete Dokumente eine Liste der zuletzt verwendeten Dokumente angezeigt werden.
Sie können die Leistung Ihrer Festplatte wie folgt verbessern:
1. | Wählen Sie Start >> Systemsteuerung >> Leistung und Wartung >> Verwaltung.
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2. | Wählen Sie im Dialogfenster Verwaltung den Punkt Computerverwaltung >> Geräte-Manager. |
3. | Rechtsklick im rechten Fenster auf Laufwerke und Rechtsklick in der Liste auf Ihre Festplatte. |
4. | Wählen Sie aus dem angezeigten Kontextmenü die Option Eigenschaften. |
5. | Wählen Sie im Dialogfenster Eigenschaften für... die Registerkarte Richtlinien. |
6. | Hier wählen Sie die Option Für Leistung optimieren. |
7. | Klicken Sie auf OK, um das Dialogfenster zu schließen. |
8. | Schließen Sie alle übrigen Fenster. |