Produktaktivierung

**
**

Microsoft setzt die Produktaktivierung als Hilfsmittel gegen die illegale Vervielfältigung von Software ein – und um den Kunden genau die Qualität zu garantieren, die sie von einem neuen Microsoft-Produkt erwarten.

Auf dieser Seite
1, 2, 3, - so einfach geht´s1, 2, 3, - so einfach geht´s
Änderung bei Microsoft-ProduktaktivierungÄnderung bei Microsoft-Produktaktivierung
Hintergründe für die ProduktaktivierungHintergründe für die Produktaktivierung
Großer Schaden für die SoftwarebrancheGroßer Schaden für die Softwarebranche

1, 2, 3, - so einfach geht´s

Die Microsoft-Produktaktivierung ist ganz einfach und kann von Ihnen schnell und anonym durchgeführt werden.

1.

Entscheiden Sie sich für eine Aktivierungsmethode – Internet oder Telefon.

2.

Nehmen Sie Kontakt mit Microsoft auf – die gültige Lizenz wird bestätigt.

3.

Durch die Bestätigung von Microsoft wird das Produkt aktiviert.

Zum SeitenbeginnZum Seitenbeginn

Änderung bei Microsoft-Produktaktivierung

Wichtige Änderung bei der Microsoft-Produktaktivierung

Seit dem 28. Februar 2005 ist es nicht mehr möglich, Microsoft Windows XP- Produktschlüssel, die von Echtheitszertifikaten (Certificate of Authenticity, kurz "COA") der 20 größten OEM-Vertriebspartner (Original Equipment Manufacturer) stammen, über das Internet zu aktivieren. Die Aktivierung wird nur noch telefonisch möglich sein. Diese Änderung gilt für alle OEM Windows XP Produktschlüssel, die bereits auf dem Markt sind oder zukünftig auf den Markt kommen. Microsoft plant ferner, diese Änderung im Laufe des Jahres auf alle OEM-Vertriebspartner auszuweiten, die Windows XP für Kunden mittels "System Locked Preinstallation" (SLP) aktivieren dürfen.

Microsoft geht damit gegen den Missbrauchs mit OEM-Echtheitszertifikaten vor, um ehrliche Kunden und Händler besser vor illegaler Software zu schützen. Viele Fälle weltweit belegen den aktuellen Missbrauch mit OEM-COAs: Händler oder Privatpersonen lösen Echtheitszertifikat-Aufkleber komplett von OEM-PCs ab und verkaufen sie einzeln in betrügerischer Absicht als Lizenzen weiter. Andere kopieren die Produktschlüssel auf den Echtheitszertifikaten von OEM-Rechnern befindlichen Produktschlüssel und nutzen diese zur Aktivierung illegaler Windows-Kopien.

Echtheitszertifikat-Aufkleber müssen jedoch immer dem zugehörigen Produkt beigefügt sein und können in der Regel nie separat erworben werden.

Was bedeutet die Änderung für Endkunden?

Endanwender mit legal lizenzierter Software werden von dieser Änderung nur im Ausnahmefall betroffen sein, da die meisten großen OEM-Vertriebspartner die "System Locked Preinstallation" (SLP) anwenden. Das bedeutet, dass die Käufer die vorinstallierte Software in der Regel nicht mehr selbst aktivieren müssen. Wenn trotz SLP oder z.B. nach einer Neuinstallation eine Aktivierung erforderlich ist, kann der Endanwender legal lizenzierte Software problemlos mit seinem COA Produktschlüssel über das Call-Center aktivieren.

Wenn ein System Builder einzelne COAs erwirbt und diese mit einem neuen PC weiterverkauft, kann dies ein Indiz dafür sein, dass es sich um gestohlene oder illegal vertriebene COAs handelt. Ein Kunde, der einen solchen Computer von einem System Builder kauft, wird die Produktaktivierung mithilfe des COA-Produktschlüssels vornehmen müssen, da System Builder nicht über SLP verfügen. Sollte in diesem Fall die Aktivierung verweigert werden, wird der Kunde über einen Bildschirmdialog gebeten, Microsoft anzurufen. Der Call-Center-Mitarbeiter wird ihm mit einem Ersatz-Produktschlüssel weiterhelfen können, sofern der Kunde eine Reihe von Fragen korrekt beantwortet, die ihn als Anwender von Original-Microsoft-Software ausweisen

Was bedeutet die Änderung für System Builder?

Für System Builder, die Original-Microsoft-Software erwerben – zum Beispiel durch autorisierte Distributoren – ändert sich nichts. Für System Builder, die eine illegale Windows-Kopie auf einen neuen PC installieren und diesen mit einer einzeln erworbenen COA kombinieren wird die Internet-Aktivierung in Zukunft nicht mehr möglich sein. Wenn diese System Builder oder deren Kunden das Aktivierungs-Center anrufen, erhalten sie in der Regel keinen Ersatz-Produktschlüssel, außer sie können sich nach korrekter Beantwortung mehrerer Fragen als Anwender oder. Händler von Original-Microsoft-Software ausweisen.

Zum SeitenbeginnZum Seitenbeginn

Hintergründe für die Produktaktivierung

Hintergründe für die Produktaktivierung

Ziel der Produktaktivierung ist es, das illegale Kopieren von Microsoft Software zu reduzieren. Besonders die beliebten Gelegenheitskopien oder die auch sehr verbreitete Mehrfachnutzung einer Lizenz sollen damit erschwert werden. Zum Beispiel verhindert die Produktaktivierung bei Windows XP, dass ein Nutzer die Lizenz nur einmal kauft und dass Programm dann aber illegal auf mehreren Rechnern gleichzeitig installiert.

 

Zum SeitenbeginnZum Seitenbeginn

Großer Schaden für die Softwarebranche

Durch die alltägliche Softwarepiraterie werden Softwareanbieter um die finanzielle Vergütung betrogen, die ihnen für die Entwicklung der Softwareprodukte zusteht. Dabei können gerade viele kleinere Anbieter nur dann weitere Produkte entwickeln oder die vorhandenen verbessern, wenn ihre Kunden die Software legal erwerben. Auch volkswirtschaftlich gesehen richtet die Softwarepiraterie einen großen Schaden an, da dem Wirtschaftskreislauf jedes Jahr viel Geld vorenthalten wird. Könnte hingegen die Softwarepiraterie reduziert werden, so stünde den Softwareunternehmen mehr Geld für Forschung und Entwicklung zur Verfügung. Langfristig können die Nutzer also nur gewinnen. Denn weniger Softwarepiraterie bedeutet im Ergebnis mehr Innovation und mehr Jobs.


Zum SeitenbeginnZum Seitenbeginn