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Veröffentlichung: 22. Mai 2007 |
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Printversion |
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| Kunde: process4.biz GmbH | |
| Partner: process4.biz GmbH Lienfeldergasse 60 d / 22 1160 Wien www.process4.biz +43 (1) 7189048 |
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Unternehmensgröße PC: 11 - 25 MA: 1 - 50 |
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Seit September 2006 arbeitet bei der process4.biz GmbH ein neuer Mitarbeiter: ein so genannter „Innovationsassistent“. Mit ihm nutzt das Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Software für die Themen Geschäftsprozess-Management (BPM), Prozesscontrolling, Unternehmensarchitektur-Management (EAM) und IT-Governance spezialisiert hat, erfolgreich eine Förderung, die ganz speziell für die Umsetzung von Innovationsprojekten in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bereit gestellt wird. Für process4.biz bedeutet diese Art der Förderung im vielfacher Hinsicht einen Gewinn: Einerseits wird das Unternehmen für die Anstellung und Beschäftigung des Innovationsassistenten mit insgesamt 42.150 Euro über 18 Monate unterstützt. Andererseits werden profitable Geschäftsausweitungen möglich, die ohne diesen Mitarbeiter unmöglich wären. |
„Erstens hätten wir ohne diese Förderzusage den Schritt zur Umsetzung unserer Innovationsvorhaben vermutlich nicht gewagt. Und zweitens rechnet sich Christian Berndorfer schon jetzt.“ Mag. Thomas Handlir, CEO process4.biz GmbH |
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Beschreibung Sein Name ist Christian Berndorfer, er arbeitet seit September 2006 als Senior Consulter beim Wiener Softwareentwicklungsunternehmen process4.biz, und er ist das personifizierte Ergebnis eines positiv gestellten Förderantrages: Er ist ein so genannter Innovationsassistent. Ohne ihn wären während der vergangenen Monate viele geplante und notwendige Innovationen der Softwareschmiede, die mit derzeit 12 Mitarbeitern auf die Entwicklung von auf Microsoft Visio basierter Software für die Themen Geschäftsprozessmanagement (BPM), Processcontrolling, IT-Governance und Unternehmensarchitektur-Management spezialisiert ist, nicht zu realisieren gewesen. Die von process4.biz entwickelte Software dient als ein spezialisiertes, datenbankbasiertes Werkzeug für das Modellieren von Geschäftsprozessen und Unternehmensarchitekturen. Sie umfasst auch Referenzmodelle wie zum Beispiel COBIT (Control Objectives for Information and Related Technology) und ITIL (IT Infrastructure Library) oder das Prozessmodell von Microsoft Dynamics AX. Mag. Thomas Handlir, CEO der im April 2005 gegründeten process4.biz GmbH, erläutert genauer das Geschäftsfeld: „Wir bieten unseren Kunden, vorwiegend aus dem Banken- und Versicherungsbereich, modular aufgebaute Gesamtlösungen zur Prozessmodellierung und -optimierung an. Wir bauen dabei mit Microsoft Visio 2007 auf einer Standard-Software auf, die mittels Datenbank- oder SharePoint-Technologie veredelt und zu einer maßgeschneiderten Lösung für unsere Kunden geformt wird. Mit Hilfe dieser Software können dann unsere Kunden ihre Prozesse durchdenken, optimieren und auch monitoren.“ Dies sei insofern von steigender Bedeutung für viele Unternehmen, erläutert Handlir, als seit den spektakulären Pleiten von beispielsweise WorldCom, Enron oder Parmalat vor einigen Jahren und seit den Skandalen bei Bawag und Siemens in jüngster Zeit strengere Kontrollsysteme für die Konzernmanager eingefordert wurden. „Die Nachfrage nach solcher Software steigt enorm. Denn diese Skandale haben dazu geführt, dass Unternehmen ihre Prozesse dokumentieren müssen, jeder Schritt kontrollierbar sein und sowohl daten- als auch IT-technisch Sicherheit hergestellt werden muss. Die Prozesse müssen daher so designed werden, dass Betrugsmöglichkeiten seitens wem auch immer deutlich erschwert werden.“ Ausgangssituation: Komponentenerweiterung der vorhandenen Software erfordert zusätzliche Personalressourcen Um das eigene Angebot noch weiter zu optimieren, wollte process4.biz im Jahr 2006 die bereits erfolgreich am Markt etablierte Software um ein paar weitere wichtige Komponenten ergänzen. Dabei ging es konkret um drei neu umzusetzende Bereiche, wofür ein eigener Mitarbeiter benötigt wurde. „Primäres Ziel unseres Innovationsvorhabens war es, die vorhandene Software um drei weitere Komponenten zu ergänzen: Simulation, Risikomanagement und Business Process Execution Language (BPEL)“, erklärt Thomas Handlir. „Simulation ist ein integraler Bestandteil einer Prozessoptimierungssoftware und war im ursprünglichen Produkt leider noch nicht vorhanden. Das Fehlen all dieser Komponenten zieht jedoch erhebliche Wettbewerbsnachteile nach sich, wodurch die Erweiterung der bestehenden Software unumgänglich wurde.“ Großes Problem dabei war, dass der Aufbau der nötigen Kenntnisse zur Integration einer Prozesssimulation sowie des Risikomanagements und der Adaptierung mit BPEL mit den vorhandenen Personalressourcen nicht möglich war. Lösung: Beratung durch EU-Fördermittelexperten von euroFinder econet bringt Innovationsassistenten ins Boot Ohne eine zusätzliche Arbeitskraft hätte man daher die Innovationsvorhaben nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen beginnen können, hebt Handlir hervor. Umso erfreulicher daher, dass man diesbezüglich seitens Microsoft im Frühjahr 2006 während einer Partnerveranstaltung auf die Initiative des EU-Fördermittelratgebers aufmerksam gemacht wurde. „Die Fördermittel-Experten der Initiative von euroFinder econet haben uns perfekt beraten und die Möglichkeit des so genannten Innovationsassistenten vorgestellt“, erzählt Thomas Handlir. Mit dieser Initiative werden Unternehmen in der Durchführung ihres Innovationsvorhabens unterstützt, indem die Anstellung eines vollzeitbeschäftigten Jungakademikers, der sich um das Innovationsprojekt kümmert, finanziell mittels Barzuschuss gefördert wird. Kurzum wurden mit Unterstützung der EU-Fördermittelexperten von euroFinder econet die Businesspläne mit den Innovationsvorhaben sowie die aktuellen Bilanzen eingereicht und die Förderung beantragt. „Die Zusage kam sehr rasch, sodass unser neuer Mitarbeiter Christian Berndorfer bereits im September 2006 beginnen konnte!“, freut sich Handlir über die flotte Erledigung der Anträge. Nutzen: 42.150 Euro Zuschuss für neuen Mitarbeiter, dieser rechnet sich nach kurzer Zeit Dass sich die process4.biz GmbH den neuen Mitarbeiter auch noch selbst aussuchen durfte, war besonders erfreulich, so Handlir. Denn das spezielle Wissen, das dieser für die Umsetzung des Innovationsvorhabens benötigt, sei am Markt sehr selten. „Christian Berndorfer arbeitet in der Forschung, testet die Software, schult unsere Partner, updated Handbücher. Er hat von der Uni bereits sehr viel Know-how über verschiedene Prozessmodelle mitgebracht und fungiert heute als intern-externe Schnittstelle zum Kunden.“ Mit dem neuen Mitarbeiter habe man sozusagen überhaupt den Jackpot geknackt, denn „erstens hätten wir ohne diese Förderzusage den Schritt zur Umsetzung unserer Innovationsvorhaben vermutlich nicht gewagt. Und zweitens rechnet sich Christian Berndorfer schon jetzt“, freut sich Handlir. Mit ihm könne die process4.bit GmbH mehr Geschwindigkeit in der Produktentwicklung aufbauen und schneller am Markt agieren. Insgesamt maximal 42.150 Euro oder 50 Prozent des Bruttogehalts von 18 Monaten zuzüglich der Ausbildungskosten werden in Form eines „Innovationsassistenten“ mit dem Namen Christian Berndorfer gefördert. Die Auszahlung erfolgt in Form eines Barzuschusses, nach neun Monaten wird die erste Tranche überwiesen, nach Ablauf der 18 Monate der Rest. Mag. Thomas Handlir: „Durch die Förderzusage konnten wir den neuen Mitarbeiter relativ risikoarm aufnehmen. Diese Form der Förderung von Innovationsvorhaben ist meiner Ansicht nach deshalb besonders sinnvoll, weil wir hier jemanden unserer Wahl und nach unseren Kriterien aufnehmen konnten. Diese Person muss ja schließlich einerseits auch ins Team passen, andererseits auch durch uns noch weiter ausgebildet werden. Da möchte ich schon vorher auswählen können, wen wir ins Boot holen.“ Jedenfalls, so Handlir abschließend, werde man den Innovationsassistenten, so er selbst will, mit Freude nach Ablauf der 18 Monate weiter beschäftigen.
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Innovationsassistent bei process4.biz: Christian Berndorfer |