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Veröffentlichung: 27. November 2008 |
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Printversion |
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| Kunde: RACON Linz Software GmbH, RACON West Software GmbH | |
| Partner: Microsoft Österreich GmbH Am Europlatz 3 1120 Wien +43 (1) 61064 |
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Unternehmensgröße PC: 501 - 5000 MA: 501-5000 |
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Tagesaktuelle Datenanalysen sind im Bankgeschäft erfolgsentscheidend. Die Linzer RACON Software GmbH und die Innsbrucker RACON West Software GmbH entwickelten ein zentrales Data-Warehouse für Raiffeisen-Bankengruppen, das trotz gewaltiger Datenmengen tagesaktuelle Analysen ermöglicht. Die Beladung erfolgt zeitsparend über automatisierte Prozesse, die mittels Metadaten-Management gesteuert werden. Das Gesamtvolumen umfasst 55 Terabyte. Entwickelt wurde die Lösung gemeinsam mit Microsoft Consulting Services auf Basis der Microsoft SQL Server Integration Services 2005. Die neue 64-Bit-Architektur des Microsoft SQL Server 2005 erspart Hardware-Einsatz, steigert die Performance und ermöglicht schnellere Auswertungen, auch bei steigendem Datenvolumen. Dies kommt vor allem Fachabteilungen wie Rechnungswesen oder Controlling zu gute, die das Data-Warehouse für Ihre Analysen optimal einsetzen können. |
„Unter Microsoft SQL Server 2005 werden Daten mit Hilfe von rund 1.000 automatisch generierten ETL-Jobs in das Data-Warehouse transferiert. Dadurch können Beladungsprozesse parallel laufen, was einen enormen Zeitgewinn bringt. Die Laufzeit der DWH-Beladung am Monatsultimo wurde dadurch von 36 Stunden auf 15 Stunden reduziert.“ Hubert Reinthaler, Fachbereichsleiter Analytisches Datenmanagement, RACON Software GmbH |
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Beschreibung Die Linzer RACON Software GmbH und die Innsbrucker RACON West Software GmbH sind Unternehmen der 600-MitarbeiterInnen-starken GRZ IT Gruppe. Die RACON-Mitarbeiter aus Linz und Innsbruck konzipieren, entwickeln, betreiben und betreuen Banken-Software primär im Auftrag der Raiffeisenbankengruppen Oberösterreich, Tirol, Kärnten sowie der Hypo Landesbanken Oberösterreich und Salzburg. AUSGANGSSITUATION: Technologisches Upgrade des Data-Warehouse Die Firma RACON ist mit der Weiterentwicklung eines zentralen Data-Warehouses für mehrere Raiffeisen-Bankengruppen (Mandanten) betraut, das das Herzstück für alle Datenservices und -analysen im Controlling und Marketing darstellt. Es ist zu einer unverzichtbaren Dienstleistung für die Banken geworden und umfasst mittlerweile ein beträchtliches Datenvolumen von insgesamt 55 Terabyte. Mehr als 3.000 Anwender nutzen das System, das täglich mit Informationen aus verschiedenen Quellen beladen wird. „Die Weiterentwicklung des Data-Warehouses war für uns mit dem Ziel verbunden, unseren Kunden in Zukunft ein noch leistungsfähigeres Service zu bieten, das wachsende Datenmengen optimal verarbeiten kann“, betonen Mag. Karl Reiter und Günther Chronst, Geschäftsführer der RACON. Die bestehende Lösung auf der Basis von Microsoft SQL Server 2000 sollte auf das leistungsfähigere und durch neue Funktionen verbesserte Nachfolgeprodukt Microsoft SQL Server 2005 x64 Edition migriert werden. Im Zuge der technologischen Erneuerung sollten auch die Beladungsprozesse bestmöglich automatisiert werden, um Anpassungen wie zum Beispiel Änderungen von Datenstrukturen einfach und rasch durchführen zu können. Zudem sollten Anforderungen in Richtung Compliance und Business Intelligence erfüllt werden. LÖSUNG: Entwicklung automatisierter Beladungsprozesse Um das Projekt zu realisieren wurde Microsoft Consulting Services beauftragt, gemeinsam mit RACON eine Architektur dafür zu entwickeln und im Rahmen eines Coachings umzusetzen. „Ziel des Coachings war, dem Kunden so viel Produkt-Wissen zu vermitteln, dass die RACON-Mitarbeiter Teile der Entwicklung selbständig durchführen konnten sowie auch nach dem Rollout die Weiterentwicklung selbständig vornehmen können“, so Oliver Pillwein, Projektleiter bei Microsoft Consulting Services. Gemeinsam entwickelten die Projektteams ein Metadaten-Management (MDM), mit dem sich Beladungsprozesse via Metadaten steuern lassen, wobei Microsoft Services dies auch mit Unterstützung der Microsoft Partner pmOne AG und Plus-IT GmbH realisierte. Auf diese Weise können „auf Knopfdruck“ rund 1.000 ETL-Jobs (Extract-Transform-Load) generiert werden, die daraufhin die Beladung für jeden Mandanten automatisch durchführen. Das Metadatenmanagement für die SQL Server Integration Services wurde auf Basis .NET mit Visual Studio 2005 in der Programmiersprache C# entwickelt. Die SQL Server Integration Services 2005 als ETL-Werkzeug sind einfacher zu programmieren als ihre Vorgängerversion, so dass der Kunde viel in Eigenregie umsetzen kann“, ergänzt Pillwein. Die neue 64-Bit-Architektur erspart zudem Hardware, steigert die Performance und ermöglicht schnellere Auswertungen, auch bei steigendem Datenvolumen. NUTZEN: Parallele Beladung spart Zeit und erleichtert die Fehlersuche Nach rund acht Monaten Projektzeit wurde das System Anfang Herbst 2007 in Betrieb genommen. RACON profitiert von der neuen Lösung durch zahlreiche Vorteile: Im Vorgängersystem wurde mit rund 30 manuell erstellten ETL-Jobs gearbeitet. Dadurch wurde die zu transferierende Datenmenge in Pakete unterteilt, die aufgrund ihres Volumens nacheinander geladen werden mussten. Bei steigendem Datenvolumen wäre es immer schwieriger geworden, die Stored Procedures über Nacht abzuschließen. „Unter Microsoft SQL Server 2005 werden Daten mit Hilfe von rund 1.000 automatisch generierten ETL-Jobs in das Data-Warehouse transferiert. Dadurch können Beladungsprozesse parallel laufen, was einen enormen Zeitgewinn bringt. Die Laufzeit der DWH-Beladung am Monatsultimo wurde dadurch von 36 Stunden auf 15 Stunden reduziert.“, erklärt Hubert Reinthaler, RACON-Fachbereichsleiter Analytisches Datenmanagement. Auch die Fehlersuche im Zusammenhang mit Beladungsstörungen gestaltet sich bei kleineren Datenpaketen einfacher. „Außerdem werden neben der Generierung der 1.000 ETL-Jobs auch die zeitlichen Abhängigkeiten der einzelnen Pakete berücksichtigt und als separates Schnittstellen-File für den Betrieb zur täglichen Durchführung ausgegeben“, ergänzt Edgar Heinig, zuständig für die Software-Entwicklung bei der Innsbrucker Schwesterfirma RACON West Software GmbH.und meint weiters: „Mit der neuen Lösung erreichen wir eine bessere Verteilung der Last. So können wir das Transfervolumen von täglich rund einem Gigabyte problemlos bewältigen.“ Geladen werden nur mehr die Änderungen und nicht – wie bei der bisherigen Lösung – alle Datensätze. Automatische Historisierung und Typisierung Insgesamt ermöglicht das neue Metadatenmanagement auf Basis Microsoft SQL Server 2005 eine flexible und einfache Steuerung von Beladungsprozessen. „Trotz komplexer Transformation der Daten gestalten sich Wartung und Weiterentwicklung einfach und schnell“, berichtet Heinig. Auf Veränderung der angelieferten Daten könne rasch reagiert werden. Viele Bearbeitungsschritte wie Historisierung oder Typisierung der Daten erfolgen automatisch, was bei so großen Datenmengen ein unschätzbarer Vorteil ist: die größte Tabelle im Data-Warehouse enthält 500 Mio. Einträge. Nach oben sind mit der neuen Lösung kaum Grenzen gesetzt. Tagesaktuelle Analysen für Controlling Während das bisherige System nur Monatsanalysen ermöglichte, bietet das neue Data-Warehouse auf Microsoft SQL Server 2005 tagesaktuelle Informationen für das Controlling. Aber auch bei der Erfüllung gesetzlicher Anforderungen (Compliance) bietet das neue Data-Warehouse optimale Unterstützung. Mag. Manuel Schwarzinger, Leiter des Verantwortungsbereichs Integrierte Gesamtbanksteuerung, dazu: „Banken müssen eine Geldwäsche-Prüfung durchführen, was durch das täglich aktualisierte Data-Warehouse wesentlich erleichtert wird.“
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