Beschreibung
Bereits seit zwei Jahren spart die BA-CA Geld, indem sie Zeit spart. 2002 begann das BA-CA Controlling mit dem Umstieg von Host-zentrierten Controlling-Applikationen auf kostengünstigere serverbasierende Lösungen. Ein Team um Dipl.Ing. Christian Schulz-Kittler, den Stellenleiter für Controlling-Systeme in der BA-CA Controlling-Abteilung, entwickelte auf Basis von Microsoft-SQL-Server 2000 sowie Microsoft Analysis Services die interne Business Intelligence Applikation VerDi – kurz für ‚Vertriebs-Dimensionen’: „Wir haben uns damals mit dem Front-End beschäftigt und wollten für die Mitarbeiter in den Filialen eine userfreundliche Lösung schaffen. Vor diesem Hintergrund war die Schnelligkeit und Verlässlichkeit der Abfragenzugriffe ein Hauptkriterium, das wir sehr gut erfüllen konnten.“ VerDi ermöglicht mit einer 400 GB großen SQL-Datenbank 4.500 Usern Datenzugriff im Intranet der Bank, die Abfrage-Antwortzeiten wurden bis zu 90 % reduziert. Die Microsoft OLAP-Technologie sowie der extrem flexible Aufbau erlauben ein Mehr an Controlling-Aufgaben – und das bei weniger Zeitaufwand. Schulz-Kittler: „40 Prozent aller teuren Host-Zeiten im Controlling haben wir durch die Verlagerung der Rechenprozesse auf den Microsoft SQL Server 2000 eingespart. Der Rest beschränkt sich im Wesentlichen auf die Befüllung unseres Datawarehouses. In der Entwicklung spezifischer Controlling-Applikationen haben sich die Vorzüge von Microsoft Analysis Services 2000 voll bewährt. Mehr als 100 Applikationen sind in den letzten zwei Jahren entstanden.“
Datenbank-Abfrageboom dank attraktiver Microsoft Analysis Services Die Akzeptanz für das neue interne Analyse-System VerDi schlug bei den BA-CA Mitarbeitern voll durch. Datenbank-Abfragen nach verschiedenen Kriterien sowie die Erstellung aussagekräftiger Reports für Stellen- oder Ressortleiter boomten regelrecht. Schulz-Kittler führt das vor allem auf die hohe Integrationsfähigkeit von Microsoft Analysis Services mit anderen Systemen zurück, die eine große Anwendungsvielfalt, umfangreiche Analysefunktionen sowie den unkomplizierten Informationsaustausch via Office-Technologien ermöglicht. „Nicht nur die Wünsche nach neuen Auswertungsroutinen, sondern auch nach einer Ausweitung des Benutzerkreises wurden immer lauter an uns herangetragen. Dass daneben die erfolgreichen Kosteneinsparungen den Budgetverantwortlichen Lust auf Mehr gemacht haben, versteht sich ohnehin von selbst“, schmunzelt Schulz-Kittler. VerDi allein – mit seiner Microsoft SQL Server 2000 32-Bit-Version – konnte diese Anforderung jedoch nicht mehr lösen. „Wir sind hier bereits an einem Hardware-Limit bei 300 gleichzeitig abfragenden Benutzern angelangt gewesen.“
„Weniger Host-Rechenoperationen“ Das Ziel hieß also, weitere Rechenoperationen vom Host-Rechner abzuziehen und über die VerDi-Plattform ausführen zu können. Dazu sollten vom Host-Datawarehouse alle controllingrelevanten Daten auf eine neue, unternehmensintern “SERV*IS“ genannte, Datenbank-Plattform transferiert werden. In diesem Servercluster, der nach einer hauseigenen Entwicklung als Datamart fungiert, würden in Zukunft die meisten kostenintensiven Host-Rechenoperationen des Controllings laufen. Bei den Auswahlkriterien für die dazu anzuschaffende Lösung rückte das BA-CA Team Systemauslastbarkeit, Abfragegeschwindigkeiten sowie maximale Übernahme von Host-Rechnerleistung – und damit größtmögliche Kosteneinsparungs-Effekte – in den Vordergrund. In einem ausführlichen Analyseverfahren unterzog das Controlling-IT-Team verschiedene Servertechnologie-Anbieter einem Evaluierungswettbewerb. Schulz-Kittler: „Uns ist rasch klar geworden, dass dieses Match eindeutig über die Servertechnologie gewonnen wird. Dabei hatte Microsoft mit der SQL-Technologie auf 64-Bit-Basis drei Satzbälle, die allesamt souverän zu einem Match-Erfolg verwertet wurden. Das bessere Service hat entschieden.“
Klarer 3-Satz-Erfolg für Microsoft-Servertechnologie Abfrage-Antwortgeschwindigkeit: Die heutige BA-CA SERV*IS-Datenbank-Plattform benötigt mit Microsoft SQL Server 2000 in der Version 64-Bit für die Beantwortung von Abfragen nur die Hälfte der Zeit im Vergleich zu sämtlichen 32-Bit-Versionen – im Vergleich zum bisherigen Host-Rechner legte die Geschwindigkeit fast um den Faktor 10 zu. Schulz-Kittler: „Sogar die 64-Bit-Version eines anderen großen Datenbank-Anbieters, der von uns ebenfalls getestet wurde, blieb um etwa ein Zehntel langsamer als Microsoft SQL Server 2000.“
Komfortabelste Administrations-Möglichkeiten: „Während die Installation und die optimale Konfiguration des Microsoft SQL Server 2000-64-Bit-Testrechners binnen 24 Stunden abgeschlossen war, waren Techniker anderer Anbieter 4 Wochen lang bei uns im Einsatz, um die richtige Abstimmung zu finden“, erinnert sich Schulz-Kittler. Er schätzt an den Microsoft-Datenbanksystemen speziell die funktionale Einbindung der OLAP-Datenverknüpfungs-Technologie: „Neue OLAP-Würfel für Datenanalyse-Anforderungen zu programmieren, dauert bei uns nicht länger als eine Stunde. Bei Konkurrenzprodukten sprechen wir hingegen von Halb- bis Ganztagsbeschäftigungen. Einfachster Microsoft-Anwenderkomfort – wie etwa die Copy-Paste-Funktionalitäten – tut auch uns Datenbankspezialisten wirklich gut.“
Mehr Leistung mit weniger Ressourcen: Im Cluster haben wir heute 2 Server von Hewlett Packard mit je 8 Itanium II-Prozessoren, die mit je 1,5 Giga-Hertz laufen und auf 32 Giga-Byte RAM zurückgreifen können. SERV*IS umfasst derzeit 1,4 Tera-Byte Daten, und dazu kommen noch mehr als 400 Giga-Byte VerDi-Daten, sagt Schulz-Kittler nicht ohne Stolz, denn: „Trotzdem weiß ich, dass das System noch ungeheure Kapazitäten frei hat. Das Potenzial gleichzeitiger User ist zum Beispiel jetzt doppelt so hoch und auch die Gesamt-Userzahl kann deutlich erhöht werden. Ein echter Horizont ist da für mich noch gar nicht in Sicht, und das ist das Schönste, was einem IT-Verantwortlichen passieren kann!“
Zukunftssichere Lösung mit schnell realisierbaren Einsparungserfolgen Dipl.Ing. Reza Shams, der als Senior Technical Spezialist die BA-CA 64-Bit-Servermigration für die Microsoft Österreich GmbH beratend begleitet hat, sieht das Projekt ebenfalls als Meilenstein: „Einerseits setzt die BA-CA als erstes österreichisches Großunternehmen aus dem Finanzbereich auf diese zukunftssichere Datenbank-Technologie, die aufgrund ihrer Struktur unbeschränkte Skalierbarkeit nach oben hin verspricht. Andererseits konnten in der BA-CA schon nach nur wenigen Monaten Betrieb massive Einsparungserfolge dargestellt werden, die unmittelbar wirksam geworden sind.“
Christian Schulz-Kittler: „Von den Anwendern hören wir, dass auch die Qualität der Daten dadurch stark zugelegt hat.“ Das war wichtig, weil durch die neue SERV*IS-Lösung weit mehr Daten-Auswertungen als bisher angefordert werden. Mittlerweile kann nicht mehr nur bis zur Ebene des Kunden, sondern bis zum einzelnen Geschäftsfall im Detail analysiert werden. „Ein positiver Nebeneffekt des Technologiesprunges zum Microsoft SQL Server 2000 der 64-Bit-Version“, resümiert BA-CA IT-Experte Schulz-Kittler zufrieden, „denn der Haupteffekt wird in Euro ausgedrückt. Wir erwarten, dass wir allein durch die nicht mehr benötigten teuren HOST-CPU-Rechenzeiten jährlich einen 7-stelligen Euro-Betrag einsparen werden!“ Bis jetzt geht die Rechnung voll auf. Allein im ersten Jahr haben die Einsparungen die Investitionskosten für die 64-Bit-Serverlösung bereits voll hereingespielt. „Zeit ist Geld“ – die Gleichung stimmt in der BA-CA tatsächlich.
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| Branche: |
Finanzdienstleistungen |
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| Lösungsbereich: |
Business Intelligence/Datawarehousing |

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Produkte:
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Microsoft SQL Server 2000 |

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Microsoft Windows Server 2003 64-bit |
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| Veröffentlichung: |
2. Mai 2005 |
| Kundenunternehmensgröße PC: |
über 5000 |
| Kundenunternehmensgröße MA: |
über 5000 |
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