ratiopharm: dynamisches Portal für ein dynamisches Unternehmen

Fast Facts:

Veröffentlichung:
13. Februar 2009

Printversion

Kunde: ratiopharm Arzneimittel Vertriebs-GmbH

Partner: ARTAKER COMPUTERSYSTEME G.m.b.H.
Heumühlgasse 11, Gebäude H11 / 2.Stock
A1040 Wien
www.artaker.at
+43 (1) 58852

Unternehmensgröße
PC: 51 - 200
MA: 51-100

Ausgangssituation:

Seit einer Gesetzesnovelle müssen Zulassungsinhaber alle zur Veröffentlichung bestimmten Produktinformationen zu dessen Arzneimitteln welche der Werbung dienen genau dokumentieren und jederzeit deren internen Freigabeprozess nachweisen können. Papierlisten konnten diesen Anforderungen nicht mehr genügen.
Lösung:

Anfangs wurde mit Microsoft Office SharePoint Server 2007 eine webbasierte Marketing-Plattform eingerichtet. Kostengünstig konnte die Lösung schrittweise mit vielfältigen Aufgaben erweitert werden.
Vorteile:

  • Automatische Freigabe-Prozesse
  • Versionierung garantiert Aktualität
  • Fehlerfreie Dokumentation
  • Suchen & Finden in Sekunden
  • Schrittweiser Ausbau des Systems
Referenzbeschreibung:

Partner: ARTAKER COMPUTERSYSTEME G.m.b.H.
Heumühlgasse 11, Gebäude H11 / 2.Stock
A1040 Wien
www.artaker.at
+43 (1) 58852
Ansprechpartner Artaker Computersysteme GmbH
Hr. Steve Bruce
Consultant Enterprise Content Management
Heumühlgasse 11
A-1040 Wien
Tel: 0043 (0)1 58852 180
E-Mail: s.bruce@artaker.at
Web: www.artaker.at
Kunde: ratiopharm Arzneimittel Vertriebs-GmbH
Albert-Schweitzer-Gasse 3
1140 Wien
www.ratiopharm.at
Ansprechpartner Hr. Ing. Michael F. Obereigner, MAS, MBA
Quality Manager
Tel.: 0043 (0)1 97007 400
E-Mail: mobereigner@ratiopharm.at
Web: www.ratiopharm.at
Kurzbeschreibung

Mit über 300 Arzneimitteln – darunter bekannte Präparate wie Mexalen oder Dolobene ratiopharm®-Gel – ist ratiopharm marktführend bei Generika in Österreich. Zur Verbesserung der streng geregelten Dokumentation und zur Automatisierung zahlreicher Freigabeprozesse realisierte ratiopharm mit Hilfe von Beratungspartner Artaker Computersysteme ein Portal, das sich in kurzer Zeit zur internen Informationsdrehscheibe entwickelte. Mittels Microsoft Office SharePoint Server 2007 wurde zunächst eine Marketing-Plattform umgesetzt, es folgten weitere Aufgaben wie Vertragsmanagement und Zulassungsverwaltung. Mittlerweile wurde das System zur Intranetlösung für alle Mitarbeiter ausgebaut. Künftig könnten „MySites“ für Manager aktuelle Zahlen und Analysen nach individuellem Bedarf komfortabel zur Verfügung stellen. Als dynamisches Unternehmen in einer ebensolchen Branche profitiert ratiopharm von einer ausbaufähigen Plattform.



„Der Status von Packmitteln ist über das Portal jederzeit ersichtlich, was die Transparenz erhöht und Fehler minimiert.“
Ing. Michael F. Obereigner, MAS, MBA, Quality Manager, ratiopharm Arzneimittel Vertriebs-GmbH
Beschreibung

Die ratiopharm Arzneimittel Vertriebs-GmbH, Wien, im Folgenden kurz „ratiopharm“ genannt, ist in Österreich der führende Anbieter hochwertiger Arzneimittel zum günstigen Preis. Mit dem Vertrieb von Generika konnte ratiopharm seit seiner Umbenennung im Jahr 1998 erfolgreich zum größten Generikaanbieter des Landes wachsen. Insgesamt umfasst die Produktpalette rund 300 verschiedene Artikel, darunter so bekannte Präparate wie Mexalen oder Dolobene ratiopharm®-Gel. Für die  Österreich-Tochtergesellschaft der deutschen ratiopharm International arbeiten 60 Beschäftigte am Standort Wien, davon 27 im Außendienst, um Apotheken und Ärzte österreichweit zu betreuen.

AUSGANGSSITUATION: Strengere Dokumentation: „Papierlisten“ stoßen an Grenzen

Zur Sicherheit der Patienten gelten strenge Reglements im Arzneimittelsektor. Seit 2006 wurde die Nachweispflicht mit der Arzneimittelgesetzesnovelle noch verschärft. „Seit der Gesetzesänderung müssen Zulassungsinhaber alle zur Veröffentlichung bestimmten Produktinformationen zu ihren Arzneimitteln, welche der Werbung dienen, genau dokumentieren und jederzeit deren internen Freigabeprozess nachweisen können. Papierlisten konnten diesen Anforderungen nicht mehr genügen“, beschreibt Ing. Michael F. Obereigner, Quality Manager bei ratiopharm, die Herausforderung. So wurden verschiedene Produkte für Dokumentenmanagement evaluiert. Naheliegend schien eine Branchensoftware, die sich dann aber als 8-10fach teurer herausstellte als die heutige Lösung. Ein schlankeres Konkurrenzprodukt kam immerhin noch auf den zweifachen Preis. Und für eine Open-Source-Variante auf Basis von Typo3 war zu wenig Know-how für die Umsetzung dieser spezifischen Anforderungen am Markt auffindbar. „Wir benötigen Know-how, das langfristig zur Verfügung steht. Dies war mit einer Microsoft-Plattform am besten gegeben“, erklärt Obereigner. Ausschlaggebend seien auch die gute Integrationsfähigkeit in die bestehende Microsoft-Infrastruktur sowie das günstige Preis-Leistungsverhältnis gewesen. 

LÖSUNG: Das Portal, das mitwächst – kostengünstige Erweiterung, Schritt für Schritt

Anfangs wurde mit Microsoft Office SharePoint Server 2007 eine webbasierte Sales- und Marketing-Plattform eingerichtet. Diese fügte sich so gut in die IT-Umgebung mit Microsoft Windows Server 2003, Microsoft SQL Server 2005 sowie Windows und Microsoft Office, dass die Mitarbeiter ihr neues Portal sehr gerne nutzten. So sei man schließlich „auf den Geschmack gekommen“ und das Portal wurde schrittweise mit vielfältigen Aufgaben erweitert. „Der große Funktionsumfang von Microsoft Office SharePoint Server 2007 ermöglicht uns, kostengünstig neue Aufgaben mit dem Portal abzudecken“, so Obereigner. Partner für die Umsetzung war von Beginn an die Artaker Computersysteme GmbH in Wien, ein Microsoft Gold Certified Partner. 99 Prozent der Funktionen wurden mit Standardfeatures out of the box umgesetzt.

NUTZEN: Automatisierte Freigabeprozesse geben Klarheit und minimieren Fehler

„Unsere große Herausforderung bestand darin, ein Portal zu realisieren, welches die strengen gesetzlichen Freigabebestimmungen von Pharmazeutika berücksichtigt“, führt Artaker-Projektleiter Steve Bruce aus. Konkret ging es hier um Produktbeschreibungen auf und der Gebrauchsinformation in den Arzneimittel-Verpackungen (sog. „Packmittel“), die einem reglementierten Erstellungs- und Freigabeprozess unterliegen: Intern freigegebenen Dokumenten aus der Zulassungsabteilung kann die behördliche Freigabe fehlen, wodurch sie intern zwar verfügbar sind, extern jedoch nicht verwendet werden dürfen. Die erforderlichen Freigabeprozesse konnten ohne Zusatzprogrammierungen mittels der in Microsoft Office SharePoint Server 2007 integrierten Workflow-Dienste abgebildet werden. „Der Status von Packmitteln ist über das Portal jederzeit ersichtlich, was die Transparenz erhöht und Fehler minimiert“, sagt Quality Manager Obereigner und führt aus: „Bei bis zu 350 Dokument-Freigaben pro Jahr bringen automatisierte Workflows eine enorme Zeitersparnis und Qualitätsverbesserung in der Dokumentation.“

Fehlerfreie Dokumentation: Pluspunkt bei Behördenkontrollen

Die verbesserte Dokumentation hat auch rechtliche Vorteile. Im Schnitt alle drei Jahre werden Behördeninspektionen durchgeführt. Bei Fehlern oder Mängeln kommt es zu behördlichen Auflagen. „Fehler in der Dokumentation sind mit unserer Portallösung nicht mehr möglich, da definierte Abläufe und Inhalte vom System exakt vorgegeben und mittels Workflow nachvollziehbar durchgeführt werden“, betont der Quality Manager. „Regulatory Compliance“ lautet das Stichwort. Zudem erweist sich die integrierte Volltextsuche als komfortabler Zeitsparer. Auf Knopfdruck liefert das Portal die gesuchten Dokumente. Keine Suche in Ordnern und Papierlisten mehr.

Alle Dokumente auf dem neuesten Stand: Versionierung garantiert Aktualität

Wichtig ist für ratiopharm auch die Versionskontrolle und die Integration von Microsoft Office 2007. „Dokumente können direkt aus dem Portal als Word-Dokument geöffnet und bearbeitet werden. Beim Abspeichern in das Portal wird die aktuellste Version sichtbar abgelegt, während Vorversionen über die integrierte  Versionshistory nachvollziehbar bleiben“, beschreibt Obereigner einen für Behördenkontrollen und Dokumentationspflichten wesentlichen Punkt. Künftig sollen in Kombination mit Microsoft Office Infopath 2007 auch Formulare in das System eingebunden werden.

Das System wächst mit

Nachdem die Mitarbeiter mit der Sales- und Marketingplattform sehr zufrieden waren, folgte der schrittweise Ausbau des Systems. Hinzu kam das Vertragsmanagement für sämtliche Verträge, die Verwaltung von Zulassungen für Arzneimittel und der Ausbau des Portals zu einer vollwertigen Intranetlösung für alle Mitarbeiter. Aufgrund des mächtigen Funktionsumfangs von Microsoft Office SharePoint Server 2007 waren Erweiterungen ohne zusätzliche Lizenzkosten möglich.

Zukunftsvisionen: „MySites“ für das Managementteam

Derzeit wird überlegt, ob die in Microsoft Office SharePoint Server 2007 integrierte SAP-Schnittstelle Business Data Cataloge genutzt werden soll, um Verkaufszahlen, Umsatzzahlen oder Kundendaten aus SAP benutzerfreundlich im Portal darzustellen. Für Außendienst, Regionalleiter und Geschäftsführung könnte dies eine attraktive Verbesserung sein. Die Idee könnte in Form einer komfortablen MySite-Lösung umgesetzt werden: Je nach Interesse und Berechtigung ließen sich damit aktuelle Daten in individuell benötigter Zusammenstellung auf einen Blick auf der Startseite abbilden. Außendienstmitarbeiter hätten damit eine anders zusammengestellte Startseite, als etwa das Managementteam. Michael F. Obereigner: „Mit einer MySite würden sich unsere Manager die derzeit recht starren SAP-Analysen ersparen und wären immer mit den aktuellsten Zahlen versorgt.“


Lösungsbereich: Dokumenten- bzw. Knowledgemanagement

Produkte:
Microsoft Office SharePoint Server 2007

Veröffentlichung: 13. Februar 2009
Kundenunternehmensgröße PC: 51 - 200
Kundenunternehmensgröße MA: 51-100
















© 2007 Microsoft Corporation. All rights reserved. This case study is for informational purposes only. MICROSOFT MAKES NO WARRANTIES, EXPRESS OR IMPLIED, IN THIS SUMMARY. Microsoft, Active Directory, Windows, the Windows logo, Windows Server, and Windows Server System are either registered trademarks or trademarks of Microsoft Corporation in the United States and/or other countries. The names of actual companies and products mentioned herein may be the trademarks of their respective owners.