 Einige mobile Viren, die Smartphones, Handys und Handheld-Computer infizieren, werden auf die gleiche Art wie herkömmliche Computerviren verbreitet, d. h. wenn Programme oder Dateien heruntergeladen werden, die bereits infiziert sind. Im Falle von Handys kann es sich hierbei um das Herunterladen von Fotos, Videoclips, Klingeltönen, Handydesigns oder anderen Programmen handeln. Wichtig: Derzeit sind keine Viren bekannt, die von einem Laptop oder Desktop auf Windows Mobile-basierte Geräte übertragen werden können.
Andere mobile Viren können wie menschliche Viren verbreitet werden, indem sie in zu engen Kontakt mit einem geeigneten Träger kommen. Einige Handys verfügen über Bluetooth, eine Technologie zum Übertragen von Daten zwischen unterschiedlichen Geräten, z. B. Senden von Fotos von einem Handy an einen Drucker oder Übertragen von Adressen, die auf einem Windows Mobile-Gerät gespeichert sind, auf einen Laptop.
Diese praktische Technologie birgt einige Risiken, wenn sie nicht ordnungsgemäß eingesetzt wird. Wenn Bluetooth auf Ihrem mobilen Gerät aktiviert ist, das Gerät sich im „erkennbaren Modus“ befindet (weitere Informationen hierzu finden Sie in dem Benutzerhandbuch, das mit Ihrem Gerät geliefert wurde) und Sie sich mit Ihrem Gerät auf ca. 9 Meter einem infizierten Gerät nähern, auf dem Bluetooth aktiviert ist und auf dem das gleiche Betriebssystem ausgeführt wird, kann Ihr Gerät infiziert werden. Hinweis: Auf Windows Mobile-Geräten, die über die Bluetooth-Technologie verfügen, ist diese standardmäßig deaktiviert.
Tragen Sie zum Schutz vor mobilen Viren beiBeachten Sie folgende allgemeine Richtlinien zum Schutz der Daten auf Ihrem mobilen Gerät. | • | Laden und akzeptieren Sie lediglich Programme und Inhalte (einschließlich Fotos, Videoclips, Klingeltöne, Designs für mobile Geräte und Spiele) von Quellen, denen Sie vertrauen. Die Empfehlungen zum sicheren Surfen und Herunterladen für Ihren PC gelten ebenfalls, wenn Sie mit Ihrem mobilen Gerät im Web surfen, E-Mails senden oder Programme herunterladen. Wenn Sie eine Anlage von einer unbekannten Person erhalten oder die Anlage nicht erwartet haben, gehen Sie auf Nummer sicher: Öffnen Sie die Anlage nicht, und laden Sie sie auch nicht herunter. | | • | Wenn Ihr Mobiltelefon über die Bluetooth-Technologie verfügt, deaktivieren Sie die Technologie, oder stellen Sie diese auf den nicht erkennbaren Modus ein, wenn Sie die Technologie nicht verwenden. Akzeptieren Sie eingehende Daten lediglich von Quellen, denen Sie vertrauen. Weitere Informationen finden Sie in den Anweisungen, die mit Ihrem mobilen Gerät geliefert wurden. | | • | Wenn Ihr Mobiltelefon über Beam (auch als Infrarot bezeichnet) verfügt, lassen Sie das Empfangen von eingehenden Strahlen nur dann zu, wenn Sie Daten von einer Quelle empfangen, der Sie vertrauen. | | • |
Laden Sie Antivirensoftware für Ihr mobiles Gerät herunter, und installieren Sie sie. Antivirensoftware finden Sie auf dem Windows Marketplace oder im Windows Mobile-Katalog.
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Weitere Möglichkeiten zum Schutz Ihres mobilen GerätsDerzeit ist das Risiko der Virusinfektion auf einem mobilen Gerät nicht annähernd so hoch wie das Risiko, dass das mobile Gerät verloren geht oder gestohlen wird. Achten Sie auf Ihr Mobiltelefon oder andere Handheld-Geräte wie auf Ihr Portemonnaie. Dies gilt besonders für Orte, die sich für Diebstahl anbieten, z. B. bei Sicherheitskontrollen auf Flughäfen. Im Handbuch Ihres mobilen Geräts erfahren Sie, wie Sie das Gerät sperren oder mit einem Kennwort schützen können. Auf diese Weise können Sie es einem Dieb erschweren, Anrufe mit Ihrem Telefon zu tätigen oder auf persönliche Daten zuzugreifen, die Sie auf dem Gerät gespeichert haben.
Weitere Informationen zu Entwicklungen im Bereich mobiler Viren finden Sie auf der Website Sicherheit zu Hause oder im Microsoft-Newsletter für die Sicherheit zu Hause.
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