Sicherheitstipps für Chaträume

Mädchen an einem Computer

Chaträume sind virtuelle Orte im Internet, an denen Menschen Nachrichten eingeben können, die fast sofort auf dem Computer anderer erscheinen.

Chats sind in der Regel anonym, da die Teilnehmer nur einen Spitznamen angeben.

Häufig werden Instant Message-Unterhaltungen (IM) auch als Chats bezeichnet, jedoch besteht ein kleiner Unterschied zwischen IM und Chat.

Mit IM wird in der Regel eine Unterhaltung zwischen zwei Menschen bezeichnet, während ein Chat eine Unterhaltung mit einer Gruppe ist.

Tipp: Mit IM-Programmen wie Windows Live Messenger können Sie mit einer Einzelperson oder einer Gruppe chatten.

5 Sicherheitstipps für Chaträume

1.

Geben Sie niemals persönliche Daten in einem Chatraum preis.

2.

Vereinbaren Sie niemals ein Treffen mit einem Fremden, den Sie in einem Chatraum getroffen haben.

3.

Wählen Sie als Spitznamen einen Namen, der keine persönlichen Informationen über Sie preisgibt. Z. B. sollten Sie anstelle von MünchenSusi eher CleverSusi verwenden.

4.

Seien Sie auf der Hut vor Chattern, die Sie in private Chaträume bitten.

5.

Lesen Sie die Geschäftsbedingungen, die Verhaltensregeln und die Datenschutzerklärung der Chatsite durch, bevor Sie mit dem Chatten beginnen.

Chaträume sind bei Kindern als Kommunikationsform sehr beliebt. Leider wissen das auch Pädophile. Deshalb stellt das Chatten eine ganz besondere Gefahr für Kinder und Teenager dar.

Fünf zusätzliche Tipps speziell für Eltern, deren Kinder sich in Chaträumen unterhalten möchten. Informationen hierzu finden Sie im Leitfaden für Eltern zur Onlinesicherheit: Alter und Phasen.

6 Sicherheitstipps zu Chaträumen für Kinder

1.

Überwachen Sie die Aktivitäten Ihres Kindes beim Chatten. Denken Sie dabei daran, dass Kinder auf Websites, über Chatsoftware, per Mobiltelefon oder in bestimmten Onlinespielen an Chats teilnehmen können.

2.

Sagen Sie Ihrem Kind, dass es den Chatraum unverzüglich verlassen und es einem Erwachsenen erzählen soll, wenn ihm in einem Chatraum etwas nicht geheuer ist.

3.

Bestehen Sie darauf, dass Ihr Kind keinesfalls Fotos von sich an jemanden schickt, den es im Chatraum getroffen hat.

4.

Lernen Sie die Chatsprache. Kinder unterhalten sich häufig in Kurzform. Beispielsweise bedeutet POS „Parent over Shoulder“ (Eltern beobachten mich).

5.

Verlangen Sie von Kindern, dass sie sich an moderierte Chats halten.

6.

Erwägen Sie den Einsatz von Software zum Schutz Ihrer Kinder bei Aktivitäten im Internet wie Windows Live OneCare Family Safety oder die in Windows Vista integrierten Jugendschutzfunktionen.



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In vielen Onlinespielen können Sie mit anderen Spielern während des Wettstreits chatten.

Bei Xbox Live können Sie sogar live über ein Headset mit Ihrer eigenen Stimme chatten. Dies ist für kleinere Kinder jedoch nicht empfehlenswert.

Mit den Jugendschutzeinstellungen lassen sich Livechats deaktvieren, wie auch die Möglichkeit für Kinder, online einzukaufen.

So öffnen Sie die Jugendschutzeinstellungen

1.

Schalten Sie die Xbox ein.

2.

Klicken Sie auf Einstellungen.

3.

Wählen Sie Jugendschutz aus.

Auch wenn Sie denken, dass Ihr Kind alt genug ist, die Livechatfunktion zu nutzen, ist es doch ratsam, niemanden wissen zu lassen, wie alt es ist, oder dass es ein Mädchen ist.

Xbox Live bietet eine Funktion zum Verfälschen der Stimme. Sie können eine Verfälschung auswählen, die die Stimme in eine Roboterstimme oder in eine Erwachsenenstimme umwandelt.