
Details zum System Center Capacity Planner 2006 auf Microsoft.com
Details zum System Center auf Microsoft.com
Microsoft System Center Capacity Planner 2006 hilft bei der Dimensionierung und Installationsplanung für Microsoft Exchange Server 2007, Microsoft Office SharePoint Server 2007 sowie System Center Operations Manager 2007. Dafür bietet der Capacity Planner Werkzeuge, Informationen und "Was-wäre-wenn"-Analysen für eine möglichst effiziente Planung.
Überlastete Server führen zu Leistungsverlusten und damit zu einer Verringerung der Produktivität der Endbenutzer. Deshalb ist die Entwicklung von zuverlässigen, skalierbaren Architekturen die Grundlage für den erfolgreichen Einsatz von Unternehmenslösungen. Vor diesem Hintergrund verwendet der Capacity Planner moderne Modellierungs- und Simulationstechnologien, mit denen IT-Manager in der Lage sind, die Auslastung jedes Geräts der Infrastruktur, inklusive der Server, Disksubsysteme, LANs und WANs zu berechnen. Auf der Grundlage dieser Daten können IT-Spezialisten einfach feststellen, ob die vorgeschlagene Installation die gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen an Leistung und Kapazität erfüllen wird.
Auch die die Latenz der wichtigsten Transaktionen innerhalb der zu testenden Infrastruktur kann mit dem Capacity Planner berechnet werden. So kann in einer Exchange 2003-Umgebung eine IT-Fachkraft z. B. die Verzögerung einer E-Mail betrachten, die von Tokio ins New Yorker Büro geschickt wird. Ist die Lieferzeit der E-Mail nicht akzeptabel, bietet Capacity Planner eine Analyse, auf die IT-Fachkraft die spezifische Hardwarekomponenteaufrüsten kann, die sich auf dem kritischen Pfad der Transaktion befindet. Um festzustellen wie sich neue Benutzer, neue Standorte, eine Veränderung der Hardwareperformance oder ein vermehrtes E-Mail-Aufkommen auf die Gesamtperformance des Systems auswirken, können mithilfe des Capacity Planner Auslastungssimulationen auf der Basis von „Was-wäre-wenn-Analysen“ durchgeführt werden.
Vor allem „Was-wäre-wenn-Analysen“ helfen IT-Manager dabei, während des gesamten Lebenszyklus einer Anwendung die erforderlichen Servicelevels proaktiv zu planen und potenzielle Engpässe zu vermeiden.
Beispiele für hilfreiche Fragestellungen, die mit dem Capacity Planner beantwortet werden können:
| • | Was geschieht, wenn wir Spindles zum RAID-Array hinzufügen? |
| • | Welche Auswirkungen hat es, wenn wir den Exchange-Speicher und Internet Information Services (IIS) auf demselben Rechner konsolidieren? |
| • | Welchen Effekt hat die Benutzung des Outlook Cached-Modus im Vergleich zum Outlook Connect-Modus bei einer Exchange-Installation? |
Ein typisches Systemarchitekturmodell, das mit dem System Center Capacity Planner 2006 erstellt werden kann, setzt sich aus den folgenden Informationen zusammen:
Topologie: Standorte, Netzwerktypen, Netzwerkkomponenten und Netzwerkeigenschaften (Bandbreite, Latenz)
Hardware: Serververteilung und –eigenschaften, Server- und Netzwerk-Mapping
Software: Mapping der Serverrollen und –dienste, Mapping von Dateien und Speichergeräten
Nutzungsprofile: Site-Nutzung und Client-Nutzung
Nachdem Sie ein Modell erstellt haben, können Sie eine Simulation durchführen, die eine Zusammenfassung und Details über die Performance der Anwendung und der unterstützenden Komponenten liefert.