
Details zum System Center Data Protection Manager 2006 auf Microsoft.com
Details zum System Center auf Microsoft.com
Speziell für plattenbasierte Speicherung konzipiert, bietet der System Center Data Protection Manager (DPM) von Microsoft kontinuierliche und effiziente Datensicherung sowie schnelle Datenwiederherstellung bei geringeren Kosten (TCO). Obwohl für Unternehmen jeder Größe geeignet, bringt der DPM vor allem in IT-Umgebungen von 5 bis 50 Server seine Vorzüge am besten zur Geltung und macht ganz nebenbei die traditionelle Unterscheidung Band- oder Plattensicherung überflüssig.
Denn der neue System Center Data Protection Manager von Microsoft ist in der Lage Band- und Plattensicherung zu kombinieren und bietet damit das Beste aus beiden Welten. Ein solches Szenario nennt man „Disk-to-Disk-to-Tape“-Szenario. Durch plattenbasierte „Snapshots“, die laufend und zu fixen Zeiten gemacht werden, sorgt die Plattensicherung dafür, dass alle Daten (Files, Folder, Volumes, Shares), die nicht älter als einen Monat sind, einfach, schnell und direkt von der Platte des DPM-Servers wiederhergestellt werden. Parallel dazu wird die Bandsicherung in größeren Abständen durchgeführt, um ältere Daten auszulagern und damit auch für den Fall einer Zerstörung des gesamten Datencenters ein Backup zu besitzen.
Doch nicht nur im Rechenzentrumsbetrieb zeigen sich die Stärken des neuen Microsoft Produkts. Der Data Protection Manager ist auch besonders interessant, wenn es um die Sicherung der Daten von Filialbetrieben geht. Dabei wird der DPM-Server im Datacenter des Unternehmens installiert und ein Agent auf allen Fileservern der Filialen. Die Daten werden gesammelt und über ein WAN (Wide Area Network) an den zentralen DPM-Server geschickt. Sämtliche Snapshots und Backups werden zentral festgelegt. Durch das Wegfallen von manuellen Backup-Prozessen, verringert sich nicht nur das Risiko, dass Daten verloren gehen, sondern auch der Managementaufwand in den Filialen, was sich unmittelbar bei den Kosten niederschlägt.
Datenwiederherstellung
| • | 1.) Wiederherstellung des kompletten Servers durch IT-Server-Administratoren, wenn Hardware oder Software total ausfallen. |
| • | 2.) Wiederherstellung einzelner Dateien durch IT-Manager – sie können den Mitarbeitern innerhalb weniger Minuten die Daten liefern, die sie verloren haben, was vom Band Stunden dauern würde. |
| • | 3.) Wiederherstellung von Dateien durch Mitarbeiter des HelpDesk – eine im Vergleich zum IT-Manager kostengünstigere Variante. |
| • | 4.) Wiederherstellung von Daten als “Self-Service” durch den Anwender. Weil der DPM auch die Funktionen der Datenwiederherstellung unterstützt, die unter Windows XP und Office 2003 verfügbar sind, können einzelne Mitarbeiter ihre Recovery-Prozeduren auf Datei-Ebene selbst durchführen, ohne kostspielige Ressourcen im IT-Management oder im Help Desk in Anspruch nehmen zu müssen. Und ungeachtet dessen, ob andere Mitarbeiter vielleicht gerade dasselbe tun. |
Solche Szenarien werden möglich, da sich die Wiederherstellung von Daten mit dem Data Protection Manager von einem einfachen Copy-Paste-Vorgang auf einer Festplatte nicht mehr unterscheidet.