
Details zum System Center Virtual Machine Manager auf Microsoft.com
Der System Center Virtual Machine Manager ist eine leistungsfähige Managementanwendung für virtualisierte Rechenzentren, die vollständig in die System Center-Familie integriert ist.Virtual Machine Manager sorgt für eine höhere Auslastung physikalischer Server, die zentralisierte Verwaltung von virtuellen Computern (Virtual Machine, VM) sowie die schnelle Bereitstellung neuer virtueller Computer durch den Administrator oder Nutzer.
Ein typischer physischer Server in einem Rechenzentrum arbeitet nur mit etwa 5 bis 15 Prozent Auslastung. System Center Virtual Machine Manager 2007 kann Serveranwendungen bewerten und die passenden Anwendungen in einer Host-Infrastruktur für virtuelle Maschinen zusammenfassen. Frei werdende physische Ressourcen können so für andere Zwecke eingesetzt werden. Über die Konsolidierung physischer Server ist das Wachstum eines Rechenzentrums deutlich weniger von räumlichen Gegebenheiten, der Energieversorgung oder von Kühlproblemen begrenzt.
Die Konvertierung einer physischen Maschine in eine virtuelle kann ein entmutigendes Unterfangen sein - es ist langsam, problematisch und erfordert normalerweise, dass der physische Server heruntergefahren wird. Dank der verbesserten P2V-Konvertierung von Virtual Machine Manager Beta 2 werden solche Aufgaben zu Routinefällen. Administratoren sind nun in der Lage, einen laufenden Server extrem schnell in eine virtuelle Maschine umzuwandeln. Sie sparen Zeit und reduzieren Kosten. Dauerte früher die Bereitstellung einer virtuellen Maschine Tage, brauchen IT-Manager mit dem Virtual Machine Manager nur mehr wenigen Stunden. Nachdem eine virtuelle Maschine optimiert und angepasst wurde, kann diese als Basis für eine neue Vorlage genutzt werden. Mit den Vorlagen können virtuelle Maschinen deutlich schneller bereitgestellt werden.
Virtual Machine Manager nimmt vor der Empfehlung eines Hosts für eine neue virtuelle Maschine umfangreiche Analysen von verschiedenen Faktoren vor. Dies ist besonders dann wichtig, wenn Administratoren über die Platzierung mehrerer virtueller Maschinen auf dem gleichen Host zu entscheiden haben. Mit historischen Daten - die zum Beispiel von System Center Operations Manager 2007 bereitgestellt werden können – ist die intelligente Platzierung in der Lage, ältere Leistungscharakteristiken zu berücksichtigen.
Die Benutzeroberfläche von Virtual Machine Manager ist intuitiv nutzbar und bietet den Administratoren eine gewohnte Umgebung. Der Lernaufwand ist gering. Dies gilt besonders für diejenigen IT-Experten, die bereits System Center Operations Manager 2007 nutzen. Administratoren, die mit der Erstellung von Berichten unter SQL Server vertraut sind, können auf gewohnte Art und Weise arbeiten - denn Virtual Machine Manager nutzt eine SQL-Instanz für die Leistungs- und Konfigurationsdaten.
Da Ursprünge von Virtual Machine Manager in Windows Server und System Center liegen, arbeitet das Produkt natürlich auch hervorragend mit dem Rest des Rechenzentrums zusammen. Virtual Machine Manager nutzt die Vorteile seiner Windows Server-Basis - wie zum Beispiel Active Directory und das verteilte Dateisystem. Virtual Machine Manager benötigt keine Dienste oder Anwendungen, die in Windows-Umgebungen nicht bereits standardmäßig zur Verfügung stehen. Für die Verwaltung sind also keine zusätzlichen Ressourcen notwendig.
Images von virtuellen Maschinen können recht groß sein, und ihre Übertragung über das Netzwerk kann dadurch sehr langsam sein. Virtual Machine Manager eröffnet die Möglichkeit, virtuelle Maschinen schnell über das SAN zu verschieben und daher auch schneller bereitzustellen.