Planen Sie die Bereitstellung von Microsoft Exchange Server 2003? Kommt es Ihnen auf Verfügbarkeit, Fehlertoleranz und Leistung an? Wenn ja, sollten Sie unabhängig von der Größe Ihrer Organisation unbedingt wissen, wie das Speichersystem für Exchange Server 2003 optimiert wird. Leistungsprobleme werden häufiger durch Engpässe im Datenträgersubsystem verursacht als durch eine unzureichende CPU oder ein zu gering bemessener Arbeitsspeicher. Ist das Datenträgersubsystem schlecht konzipiert, neigt Ihre Organisation unter Umständen zu Hardwarefehlfunktionen. Eine schwache Leistung des Datenträgersubsystems kann sich folgendermaßen bemerkbar machen:
| • | Die durchschnittliche Latenz bei Lese- und Schreibvorgängen beträgt über 20 ms. |
| • | Latenzspitzenwerte über 50 ms treten innerhalb eines Zeitraums von mehreren Sekunden auf. |
Eine hohe Datenträgerlatenz ist gleichbedeutend mit geringer Leistung. Zur Reduzierung kostenintensiver Datenträgerlatenzprobleme sollten Sie mindestens folgende Maßnahmen ergreifen:
| • | Investieren Sie in Hochleistungsdatenträger und -spindeln. |
| • | Legen Sie mehr Wert auf Leistung als auf Kapazität. |
| • | Richten Sie Ihre Datenträger mit DiskPar aus. |
Alle genannten Themen werden in diesem Handbuch erläutert. Zur Optimierung des Speichersystems und zur Vermeidung von Problemen aufgrund einer hohen Datenträgerlatenz müssen Sie im Wesentlichen Folgendes wissen:
| • | Gründe für die Datenträger-E/A von Exchange |
| • | Berechnung der Anforderungen an die Datenträger-E/A |
| • | Optimieren der für Ihr System spezifischen Speicherarchitektur |
| • | Überprüfen der Leistung des Speichersystems |
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