Neubau SOS-Kinderdorf Familienhaus

SOS-Kinderdorf wurde 1949 von Hermann Gmeiner in Österreich gegründet und hilft heute in über 500 SOS-Kinderdörfern und über 1500 weiteren angeschlossenen Einrichtungen wie z. B. Schulen, Sozialzentren und Nothilfe- und Familienstärkungs- programmen in 132 Ländern weltweit verlassenen und hilfsbedürftigen Kindern, Jugendlichen und Familien.

1957 war das Gründungsjahr des vierten österreichischen SOS-Kinderdorfs in der Hinterbrühl in Niederösterreich, welches rasch zum größten SOS-Kinderdorf in Europa heranwuchs und in dem heute ca. 90 Kinder und Jugendliche ein dauerhaftes und beschützendes Zuhause finden. Mehr als 1.200 Kinder sind in den vergangenen fünf Jahrzehnten dort aufgewachsen, 2.500 junge Menschen wurden in den angeschlossenen pädagogischen Einrichtungen kurz-/mittelfristig betreut.

In den Jahren 2011 bis 2013 werden im SOS-Kinderdorf Hinterbrühl fünf Familienhäuser für Kinderdorffamilien neu errichtet. Die aus der Gründungszeit stammenden Häuser sind stark abgewohnt. Die Renovierungskosten und die Neubaukosten sind nahezu ident. Um in der Planung auch die neuesten pädagogischen und technischen Anforderungen mit einbeziehen und frei gestalten zu können, hat sich der Verein für Neubauten entschieden.

In einem Familienwohnhaus leben 5 bis 7 Kinder im Alter von 0 bis 18 Jahren gemeinsam mit ihrer Kinderdorfmutter oder ihrem Kinderdorfvater. Jede Kinderdorffamilie lebt ein weitgehend autonomes Familienleben, erhält jedoch pädagogische Unterstützung durch Einzelbetreuung, pädagogische Freizeitprogramme, Lernhilfe, Therapien etc. wo immer es notwendig ist.

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