Abteilungsübergreifendes Projekt-management mit Team Foundation Server, Microsoft Excel und Microsoft Project

Visual Studio und Team Foundation Server bringen die Arbeit von Analysten, Projektmanagern und Entwicklern unter einen Hut: Die an einem Software-Projekt Beteiligten nutzen – bei der Definition der Anforderungen, bei der Entwicklung und beim Test, schließlich im Betrieb – unterschiedliche Werkzeuge: Analysten arbeiten z.B. mit Microsoft Excel, Projektmanager nutzen Microsoft Project und Entwickler greifen auf Visual Studio zurück. Visual Studio Team Foundation Server bringt alle diese Tools zusammen und verringert somit die Gefahr von Medienbrüchen und Kommunikationslücken.

Vertraute Werkzeuge erleichtern die Arbeit

Visual Studio Team Foundation Server erlaubt allen Beteiligten, ihre vertrauten Werkzeuge einzusetzen. Das fördert die Kooperation zwischen Projektleitern, Management und Entwicklern, statt sie zu behindern.

Team Foundation Server bietet ausgezeichnete Synchronisationsmöglichkeiten zwischen Work Items und den bekannten Office-Programmen Microsoft Excel und Microsoft Project. (Ein Work Item ist ein Objekt im Team Foundation Server; vereinfacht ausgedrückt ist ein Work Item ein Datensatz beziehungsweise eine Aufgabe, wie beispielsweise eine Anforderung, Change Requests, Risiken, Arbeitsaufgaben – ähnlich wie ein Task oder eine Aufgabe in Microsoft Outlook.) Für den Projektmanager stellt sich diese Zusammenarbeit folgendermaßen dar: Jedes Work Item entspricht einer Zeile in einer Excel-Tabelle oder einem Project-Dokument. Die Inhalte dieser Work Items sind dabei bidirektional synchronisierbar, d.h. Änderungen am Work Item in Visual Studio können per Knopfdruck in den Projektplan übernommen werden und umgekehrt.

Neben der vertrauten Arbeitsumgebung ist ein weiterer großer Vorteil, dass die Daten beim üblichen Überarbeiten von Projektplänen nicht verloren gehen können – sie stecken ja alle in sicheren Work Items im Team Foundation Server. Für Projektmanager, die direkt mit Team Foundation Server arbeiten möchten, bietet es sich bei größeren Änderungen sogar an, den Project-Plan bewusst wegzuwerfen und aus den Work Items neu aufzubauen, also direkt mit dem Team Foundation Server zu arbeiten und neue Projektpläne aus Work Items heraus zu erzeugen.

Massenoperationen zeitsparend in Excel vornehmen

Noch komfortabler ist die Erfassung und Verarbeitung von Work Items über Microsoft Excel. Mit Massenoperationen lassen sich Work Items sehr effizient in Excel manipulieren und zurück in den Team Foundation Server synchronisieren – viel schneller als dies in Visual Studio möglich wäre. Außerdem eignet sich Excel hervorragend als Offline-Lösung für den Team Foundation Server, etwa in Kundenworkshops oder Umgebungen ohne Netzwerk (z.B. Fehlerdiagnose in einer Produktionshalle).

Microsoft-Partner bieten ähnliche Funktionen zur Synchronisierung von Team Foundation Server mit Microsoft Outlook und Microsoft Word an. Damit können Personen ohne zusätzliche Microsoft-Infrastruktur Work Items komfortabel in Outlook bearbeiten oder verteilen.

Über den umfassenden Team Foundation Server Web Access können Projektbeteiligte auf nahezu die gesamte Funktionalität des Team Foundation Server auch über einen Browser zugreifen, ohne dass dafür Visual Studio auf dem entsprechenden Clientrechner installiert werden muss.

Mittels Team Foundation Server Web Access können Fachbereiche beispielsweise Bugs, Anforderungen oder Änderungen einstellen, die dann je nach Prozess vom Projektleiter bewertet und den Entwicklern priorisiert zugewiesen werden – ohne dass dafür manuell Informationen kopiert werden müssen. Diese sind bereits im Work Item enthalten, Attachments inklusive.

Durchgängige Transparenz schafft Entscheidungssicherheit

Statistik
Abbildung 1 —  Mit TFS können Sie jederzeit auf Knopfdruck den tatsächlichen Entwicklungsstand abfragen. So können Sie realistisch abschätzen, wann das Projekt beendet sein wird.

Visual Studio Team Foundation Server liefert jederzeit alle erforderlichen Informationen, um in Echtzeit wohl begründete Entscheidungen treffen zu können – beispielsweise bezüglich des Projektstatus, der Iterationsplanung, der Testabdeckung, der Fehlerentwicklung, der Codequalität und der Ressourcenausnutzung. Dank dieser Informationen sind Entwicklungsteams und Projektleiter jederzeit in der Lage, ihre Projekte innerhalb des Zeitrahmens und Budgets fertig zustellen – und dabei alle Anforderungen zu erfüllen.

Projektmanager und Entwicklungsleiter können sich von Team Foundation Server jederzeit Berichte über den Status eines beliebigen Projekts erzeugen lassen. Fragen von Kunden oder der Geschäftsführung können sie so umgehend beantworten, ohne dafür lange Berichte, manuelle Auswertungen oder Präsentationsunterlagen erstellen zu müssen.

Die vorgefertigten Berichte liefern beispielsweise auf Knopfdruck eine umfassende Analyse der noch verbleibenden Work Items. Dadurch können Entwicklungsleiter und Projektmanager den Fortschritt unverfälscht abschätzen, Flaschenhälse identifizieren und gegebenenfalls Ressourcen neu verteilen.