Im Büro wird Microsoft Office immer noch bevorzugt

KMU News
Ihre Informationsquelle für die aktuellsten News und Informationen für kleine und mittelständische Unternehmen. Ausgewählte aktuelle Artikel und Videos helfen Ihrem Unternehmen, Produktivität und Erfolg zu steigern.
-

Im Büro wird Microsoft Office immer noch bevorzugt

Im Büro bevorzugen die Benutzer immer noch Microsoft Office

Einige Konkurrenten von Microsoft bieten ihre Produkte als Open-Source, gratis, vollständig cloud-basiert oder besser auf mobile Geräte abgestimmt an. Trotzdem ist die Desktop-Suite von Microsoft Office nach wie vor der Marktführer im Bereich Office Software am Arbeitsplatz. Zu diesem Fazit gelangte Forrester Research nach der kürzlichen Befragung von 155 Entscheidungsträgern aus der IT-Branche über die Auswahl der Bürosoftwaresuites ihres Unternehmens. Office profitierte vom Trend, nach dem die Software und die Geräte, die die Benutzer zuhause wählen, Einfluss auf die IT-Tools haben, welche ihnen die Unternehmen am Arbeitsplatz zur Verfügung stellen.

Die Studie ergab, dass 20 Prozent der befragten Unternehmen cloud-basierte E-Mail-Dienste verwenden und weitere 25 Prozent Pläne haben, darauf umzusteigen. Derzeit sind browserbasierte Bürosuites, wie etwa Google Docs, meist als Ergänzung zu Office für Mitarbeitende mit geringen IT-Anforderungen vorgesehen. Microsoft stellt jetzt für diese Nutzungsart Office Web Apps zur Verfügung, die einen Teil der Funktionen der vollumfänglichen Desktopversion bieten.

Die Studie kam zu einigen überraschenden Ergebnissen darüber, was Geschäftsleute bei Office-Suites wichtig finden. Die Liste wird angeführt von der Kompatibilität mit Microsoft Office Dateiformaten, gefolgt von der Integration in das E-Mail-System des Unternehmens. Ebenso wichtig sind tiefe Lizenzgebühren, Kompatibilität mit den vorhandenen Makros des Unternehmens und Integration in die Plattform für die Zusammenarbeit in sozialen Netzwerken.

Am unteren Ende der Prioritätenliste stehen Features, die zwar viel Aufmerksamkeit auf dem Markt erhalten, aber offenbar in der echten Welt noch weniger interessant sind. Zu ihnen gehört die Funktion um gleichzeitig durch mehrere Benutzer Dokumnte bearbetien zu können (eine wichtige Google Docs-Funktion) sowie mobile Apps für iOS- und Android-Geräte. Eine weitere Erkenntnis ist, dass bei 90 Prozent der Unternehmen allen Mitarbeitenden eine Office Version zur Verfügung steht, jedoch nur 6 Prozent ihren Benutzern auch eine alternative Suite bietet.

Ebenso interessant ist, dass der Aufwärtstrend von Open-Source-Alternativen wie OpenOffice und LibreOffice im Vergleich zur letzten Umfrage von Forrester vor etwa zwei Jahren abgeflaut ist. IT-Abteilungen finden das Upgrade der Office Suite auf neuere Versionen nicht sehr schwierig. Für die meisten Upgrades sind laut der Umfrage keine externen Berater erforderlich.

Die neueste Office Version wird einerseits über unbefristete Lizenzen vertrieben (einmal zahlen, für immer besitzen) und heisst Office 2013, während die über Jahresabonnements vertriebenen Versionen den Namen Office 365 tragen. Forrester stellte fest, dass Office 2013 in 22 Prozent der befragten Unternehmen verwendet wird. Weitere 36 Prozent planen, Office 2013 demnächst zu übernehmen. Der Hauptgrund für den Wechsel zu Office 2013 ist, dass das Upgrade im Lizenzprogramm der Unternehmen enthalten ist. Office für Mac 2011 wird in 17 Prozent der befragten Unternehmen verwendet, gefolgt von Google Docs und Microsoft Office Web Apps.

Weitere Informationen über Office 365

Weiterlesen:

Verwandte Artikel:

Folgen Sie uns: Twitter E-mail