JURA setzt auf Hyper-V und System Center 2012

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JURA setzt auf Hyper-V und System Center 2012

Die JURA Elektroapparate AG führt mit dem JURA E-Store ein innovatives Online-Store-Konzept für den weltweiten Vertrieb. Mit einer vereinheitlichten Virtualisierung durch Hyper-V und einer Verbesserung in Monitoring und Reporting wird die Funktionalität bei geringen Lizenzkosten hochgehalten.


Das Schweizer Traditionsunternehmen JURA Elektroapparate AG ist nach dem Jura-Gebirgszug benannt, an dessen Fuss im Jahr 1931 die erste Fabrik zur Produktion und Entwicklung innovativer Haushaltsgeräte gegründet wurde. Inzwischen ist JURA für seine Espresso- und Kaffee Vollautomaten weltweit bekannt. 2012 wurden in Märkten wie China, Russland und Italien zweistellige Wachstumsraten erzielt.


Es verwundert daher nicht, dass technologische Innovation als Business-Motor und Wettbewerbsvorteil bei JURA einen hohen Stellenwert hat. Reiner Hansen, Head of IT von JURA, setzt zurzeit die IT-Infrastruktur des Unternehmens auf neue Schienen. «Aus strategischen Gründen konzentrieren wir uns auf die intensive Zusammenarbeit mit einigen wenigen Partnern», so Hansen. Im Hardware-Bereich setzt der IT-Chef auf die Converged Infrastructure von HP und bei der Software ist Microsoft der erste Ansprechpartner. Diese Strategie bringt dem Unternehmen viele Vorteile, so Hansen. Die Migration von VMware zu Hyper-V und der Einsatz von System Center 2012 bestätigen den eingeschlagenen Weg.


Lizenzkosten sparen mit Hyper-V


Die Virtualisierung der IT in den JURA-Rechenzentren war bereits hoch. Auf 15 physischen Servern liefen rund 70 virtuelle Maschinen. Die Software dazu lieferte VMware. In fast allen anderen Bereichen war Microsoft der bevorzugte Software-Partner. Mit der Entscheidung, VMware ESX durch die Microsoft Lösung Hyper-V zu ersetzen, sollte die Vereinheitlichung der IT-Landschaft von JURA vorangetrieben und die Schulung des IT-Personals vereinfacht werden. Zentrales Entscheidungskriterium war jedoch die verbesserte Kostenstruktur im Lizenzmanagement bei einem Wechsel zu Hyper-V.


«Im Rahmen unseres Enterprise Agreement mit Microsoft bot sich uns die Möglichkeit, die relativ hohen Kosten für VMware ESX einzusparen», so Hansen. Denn im Enterprise Agreement sind Lizenzen inkludiert, die erst mit der Anwendung von Hyper-V und System Center 2012 voll genutzt werden. «Funktional gibt es praktisch keinen Unterschied zu VMware», erklärt Martin Wälchli vom IT-Spezialisten WAGNER AG: «Spätestens ab Windows Server 2012 kann Hyper-V alles, was auch VMware kann – manches sogar besser», so Wälchli. Die WAGNER AG ist langjähriger IT-Infrastruktur- und Outsourcing-Partner von JURA und hat die Migration als kompetenter Experte mit viel Erfahrung mit VMware und Hyper-V umgesetzt.


Monitoring-Quantensprung dank System Center 2012


Zusätzliche Vorteile bei der Funktionalität bringt der Einsatz von System Center 2012. Mit dem System Center Operations Manager (SCOM) konnte bei Monitoring und Reporting ein Quantensprung erreicht werden. Während bei der alten Open-Source-Lösung OpManager nur rudimentäres Monitoring möglich war, bietet SCOM nun umfassende Auswertungsmöglichkeiten in einem einheitlichen Tool. Das Monitoring geht jetzt so sehr in die Tiefe, dass proaktive Massnahmen ergriffen werden können, noch bevor es zu kritischen Situationen oder gar zum Ausfall kommt.


«Dank der Partnerschaft mit Microsoft und der WAGNER AG ist JURA in Sachen IT gut aufgestellt und kann den Herausforderungen internationalen Wachstums flexibel und zukunftssicher begegnen.»
Reiner Hansen, Head of IT, JURA Elektroapparate AG


Flexibles Wachstum

«Dank der Partnerschaft mit Microsoft und der WAGNER AG ist JURA in Sachen IT gut aufgestellt und kann den Herausforderungen internationalen Wachstums flexibel und zukunftssicher begegnen», erläutert Hansen. Dabei denkt der IT-Chef des Traditionsunternehmens schon an den nächsten Schritt: Mit der System Center 2012 R2 Version will er seine IT-Landschaft im nächsten Jahr noch einheitlicher gestalten. Auch die noch genutzte Citrix-Plattform wird im nächsten Jahr durch den Application Self Service, den R2 anbietet, abgelöst. Bei gleicher oder sogar erweiterter Funktionalität wird so die Kosten-Nutzen-Relation bei den Lizenzen im Rahmen des Microsoft Enterprise Agreement noch effizienter gestaltet.

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