Gründer benötigen eine flexible Infrastruktur

Gründer benötigen eine flexible Infrastruktur

 

 Gründer benötigen eine flexible Infrastruktur

 

Der Wandel in der IT hin zur Durchgängigkeit von On Premise bis zur Cloud, vom Tablet bis zur Workstation, hinterlässt auch Spuren in der Startup-Szene. Simon May, Mitglied der Geschäftsleitung des Instituts für Jungunternehmen, erklärt, wie Firmengründer von Office 365 und anderen Neuerungen profitieren.

Kann man heutzutage noch eine Firma ohne Computer gründen?
Bei der Online-Firmengründung des IFJ (www.ifj.ch/gründen) nicht ;- ). Im Ernst: Heute braucht wohl jeder Gründer und jede Gründerin einen Computer als Hilfsmittel, der den unternehmerischen Alltag effizient und effektiv macht. Daher ist der Computer wohl das meist benutzte Werkzeug von Unternehmerinnen und Unternehmern.

Ich will eine Firma gründen – welche zentralen Punkte muss ich beachten?
Ohne zündende Idee kein funktionierendes Unternehmen. Ausreichende Marktabklärungen, eine kompetent begleitete Gründung, Erfahrung im Verkauf sowie überdurchschnittliches Engagement sind die Schlüssel bei einer Gründung. «Great Idea, great Team, lautet die Losung».

Und im Detail?
Es braucht einen Businessplan inklusive Vision, Analyse, Strategie, Massnahmen- und Finanzplanung sowie ein tragendes Geschäftsmodell. Dieses ist der Motor der Firma. Weitere wichtige Punkte sind: Die Regelung der Finanzierung, Abklärungen bezüglich Firmenname, Schutz des geistigen Eigentums, Klärung der Rechtsform und die Beantragung allfälliger Bewilligungen.

Klingt nach sehr viel Arbeit.
Ja. Wer ein Unternehmen gründen will, braucht sich darüber nicht zu beklagen. Es gibt viel zu tun. Nur ein paar Beispiele: Eröffnung eines Kapitaleinzahlungskontos bei einer Schweizer Bank, Erfassung der Firmen- und Gründerangaben, Erarbeitung von Gründungsbelegen durch Juristen, Erstellung der Anmeldebelege fürs kantonale Handelsregisteramt. Nach der Gründung folgt meist umgehend die Anmeldung bei den Sozialversicherungen und der Mehrwertsteuer. Gerade hierzu bietet unser Institut wertvollen Support.

Wie sieht es mit der Infrastruktur aus?
Die Startup-Phase der Firma beinhaltet die Beschaffung und Komplettierung interner Infrastruktur und der Instrumente für den Verkauf, den Start der kaufmännischen Buchführung, eine firmenkonforme Versicherungslösung, die Überwachung der Finanzen und die kontinuierliche Liquiditäts-, Personal- und Wachstumsplanung.

Was braucht man punkto IT-Infrastruktur als Basis zur Firmengründung?
Als Firmengründerin oder Firmengründer hat man die Chance, von Beginn an die IT-Infrastruktur modern, mobil, flexibel und dennoch kostengünstig zu organisieren. Im Rahmen der Gründung lohnt es sich ausgesprochen, die heutigen Angebote genau zu prüfen. Ein gutes Beispiel dafür sind die Angebote Office 365 von Microsoft (www.startup.ch/office365). Grundsätzlich empfehle ich Gründerinnen und Gründern, die Infrastruktur so mobil und flexibel aufzusetzen wie möglich. Ein standortunabhängiges Arbeiten und kalkulierbare Kosten, die sich dem Wachstum eines Unternehmens anpassen – das sind intelligente Lösungen. Auch sollte sich man sich möglichst auf das Kerngeschäft und so oft wie möglich um die Kunden kümmern; nicht um Backuplösungen, zeitaufwändige Buchhaltungen oder teure Installationen.

Cloud-Angebote senken die IT-Kosten. Welche Erfahrungen machen Sie mit Jungunternehmen?
Die Startup-Unternehmen haben, wie gesagt, die Chance, ab der ersten Sekunde schlank und professionell organisiert zu sein. Die Kalkulation der IT-Kosten ist dabei ein wichtiges Thema und wird von zahlreichen Gründerinnen und Gründern gut genutzt. Ein angestrebtes Wachstum kann durch eine sinnvolle IT-Infrastruktur unkompliziert, rasch und kostengünstig mitwachsen, hohe sprungfixe Kosten können verhindert werden. Startup-Projekte, welche technologiebasierte Ideen anpacken, können heute von engagierten Unternehmen und gezielten Förderprogrammen wie z. B. Microsoft BizSpark (www.startup.ch/bizspark) enorm profitieren. Dies im technischen wie unternehmerischen Sinne.

Wie stark ist die Nutzung von Cloud-Services in Startups verbreitet?
Sicherlich stärker als bei etablierten Unternehmen. Ich kenne viele neue Firmen, die ihre ganze Arbeitsumgebung auf Online-Services aufsetzen; andere nutzen gezielt Arbeits- oder Produktivitätstools. Das Segment der Firmengründer und Firmengründerinnen lässt sich aus genannten Gründen sicherlich gut ansprechen für Cloud-Angebote.

Welche Art von Cloud-Services werden genutzt?
Microsoft Office 365, Newsletter-Tools, Website-Tools wie Windows Azure, Backup-Services oder natürlich die Buchhaltungs- und Businesslösung IFJ AbaWeb (www.ifj-abaweb.ch). Der jüngste Vorstoss von Swisscom im Rahmen von www.kmu-businessworld.ch unterstreicht sicherlich, dass jetzt die Zeit da ist, sein Unternehmen weitestgehend auf webbasierten Services aufzubauen.

Fördern Cloud-Services die Startup-Kultur?
Ja, die genannten Gründe helfen, heute ein Startup schnell, unkompliziert, flexibel, kostengünstig, ortsunabhängig und dennoch sehr professionell aufzusetzen. Natürlich gilt nach wie vor, dass Gründer/innen eine gute Geschäftsidee benötigen, eine professionelle Gründung machen sollten und dann mit viel Engagement und Ausdauer die Idee zu einem rentablen Unternehmen führen. Dabei können Firmengründerinnen und -gründer auf die Unterstützung durch das IFJ (www.ifj.ch) zählen.

Mit der Cloud sind auch hochdynamische Firmenstrukturen ohne festen Standort möglich. Gibt es die klassische Firma in 20 Jahren noch?
Sicher. Ich hoffe, dass sich etablierte Unternehmen auch den heutigen grossartigen Möglichkeiten bedienen, damit diese lange am Markt bleiben und Menschen somit wertvolle Arbeitsplätze gesichert bleiben. Heute bestehen sicherlich in Bereichen wie der Kommunikationskultur sehr grosse Unterschiede zwischen althergebrachten und moderner strukturierten Firmen. Weblösungen und soziale Medien werden von jungen Firmen stärker und besser genutzt; oft ist dies sogar der zentrale Baustein im Geschäftsmodell.


Microsoft als IFJ-Partnerin
Microsoft bietet Firmengründerinnen und –gründern auf zwei Ebenen wertvolle Unterstützung:

Office 365
ist eine Cloud Lösung, die von Microsoft gehostet wird. Sie vereint die vertrauten Desktop-Anwendungen von Microsoft Office mit Cloud basierten E-Mail-Funktionen für Unternehmen jeder Grösse, gemeinsamen Kalendern, Instant Messaging (IM), Videokonferenzen und Dateimanagementlösungen. Office 365 beinhaltet die Office-Anwendungen, mit denen Sie vertraut sind, damit Sie Aufgaben an praktisch jedem Ort schneller erledigen können.

Microsoft BizSpark
ist ein globales Programm, das darauf ausgerichtet ist, mit den folgenden Ressourcen neu gegründeten Unternehmen schnell zum Erfolg zu verhelfen:
Software. Zugang zu den aktuellsten Microsoft Entwicklungswerkzeugen mit vollem Funktionsumfang sowie zu Plattformtechnologien und Produktionslizenzen für Serverprodukte.
Unterstützung. Zwei technische Supportfälle pro Startup. Unbegrenzter Programm-Support bei Fragen nicht technischer Art. Unterstützung von Entwicklern durch Managed Newsgroups, Online Library, Online Concierge, Newsletter, Konferenzen, Blogs etc. Zugang zu einer globalen Gemeinschaft aus anderen Existenzgründern und den Microsoft BizSpark Netzwerkpartnern.
Sichtbarkeit. Sie haben die Gelegenheit, Ihr Unternehmen und Offerten in der globalen BizSpark Connect, die «BizSpark Online Networking Hub» einzutragen und sich so potenziellen Investoren, Partnern und Kunden zu präsentieren.

 

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