Interview - Das neue Microsoft Office | Microsoft Schweiz

Interview - Das neue Microsoft Office | Microsoft Schweiz

 

 Mit Microsoft Office unabhängig von Zeit, Ort und Endgerät

 
22.08.2012, Ask the Expert: Annette Ryser, Produktmarketing-Managerin Microsoft Office Division bei Microsoft Schweiz
 

Die kommende neueste Version von Microsoft Office erscheint in einer klassischen, lokal installierten Version (Office 2013) sowie in einem Abomodell mit der Power aus der Cloud (Office 365) und ständig aktuell gehaltener Software. Bei beiden Office-Lösungen stehen Mensch und KMU im Zentrum. Er bearbeitet seine Daten wo immer und wann er will. Mit dem Finger oder per Maus. Produktmarketing-Managerin Annette Ryser im Gespräch.

Redaktion: Schon wieder ein neues Office? Mein altes funktioniert doch noch gut. Den Satz haben Sie bestimmt schon oft gehört. Was kann ein neues Office überhaupt noch bieten?

Annette Ryser: Das neue Office räumt Anwendern bedeutend mehr Flexibilität bei der Arbeit ein. Neu als Cloud-Dienst bereitgestellt, speichert das neue Office Dokumente standardmässig auf Skydrive oder SharePoint, so dass die Anwender vom PC, Tablet oder Smartphone aus jederzeit auf ihre zentral gespeicherten Inhalte zugreifen und diese bearbeiten können. Selbstverständlich werden die Dokumente auch offline bereitgestellt und synchronisiert, sobald sich Anwender erneut verbinden. Zudem bleiben Einstellungen, Dateilisten und Vorlagen durch die neuen Roaming-Funktionen immer auf dem neuesten Stand.

Redaktion: Sie erwähnen Tablets: Hier war Microsoft Office bisher gar nicht nutzbar.

Annette Ryser: Neu verfügt Microsoft Office über eine Touch-Steuerung. So können Anwender die ihnen vertrauten Office-Applikationen mit einfachen Display-Berührungen oder einem Stift bedienen, um z.B. ein Dokument zu bearbeiten oder handschriftliche Notizen elektronisch zu verfassen.

Redaktion: Auf welchen mobilen Plattformen erleben wir Office 2013?

Annette Ryser: Die Nutzung von Office Mobile ist bereits heute über unterschiedliche mobile Plattformen hinweg möglich. Lync und OneNote sind auf dem Windows Phone, auf Android- und iOS-Geräten verfügbar und die anderen Office-Anwendungen wie Outlook, Word, Excel und PowerPoint können über die browser-basierten Office Web Apps genutzt werden. In naher Zukunft, mit Erscheinen des neuen Office, wird eine neue Version von Lync und OneNote für alle drei Plattformen bereitgestellt und es werden auch native SharePoint Mobile Apps für Windows 8, Windows Phone und iOS eingeführt. Weitere Details zu unserer Office Mobile Strategie werden im nächsten Kalenderjahr bekanntgegeben.

Redaktion: Das neue Office lässt sich somit auf jedem beliebigen Endgerät nutzen?

Annette Ryser: So ist es. Es ist nicht mehr an ein Gerät gebunden, sondern stellt den Anwender in den Mittelpunkt: Es ermöglicht dem Benutzer eine auf sein jeweiliges Endgerät optimierte Bedienung – dank der Cloud mit Zugriff auf seine aktuellen Dokumente, Einstellungen und Vorlagen. Überall und zu jeder Zeit. Es passt sich ihm und den Abläufen im Unternehmen optimal an.

Redaktion: Office 2013 und Office 365 sind ein ideales Paar. Warum eigentlich?

Annette Ryser: Mit dem neuen Release sind Office und Office 365 sozusagen vermählt worden: Bis anhin wurden innerhalb des Office 365 Angebots nur die Server-Komponenten (Exchange Online, SharePoint Online und Lync Online) als Cloud-Dienst angeboten und Office selbst musste lokal bereitgestellt werden. Mit dem neuen Office 365 sind die Microsoft Office-Anwendungen wie Outlook, Word, Excel, PowerPoint und OneNote nun ebenfalls als Cloud Service verfügbar und werden zu einem wichtigen Bestandteil von Office 365.

Redaktion: Konnte man nicht schon bisher Office in der Cloud nutzen?

Annette Ryser: Ja, aber nur als browserbasierte Office Web App. Mit dem neuen Office ändert sich dies. Neu handelt es sich um vollwertige Office-Anwendungen mit komplettem Funktionsumfang. Als Cloud-Service breitgestellt, muss Office nicht mehr aufwändig deployed werden, sondern wird Anwendern direkt auf ihr bevorzugtes Endgerät „gestreamed“ - es bietet somit alle Vorteile der Cloud, ist aber auch offline vollumfänglich einsetzbar.

Redaktion: Bei ersten Medien gab es eine Namensverwirrung. Es gibt nach wie vor Office 2013 und Office 365 als separate Produkte?

Annette Ryser: Ja. Mit dem neuen Office bieten wir unseren Kunden die Wahl, Office als On-Premise-Produkt oder als Cloud-Dienst zu beziehen. Als Cloud-Service wird Office unter dem Brand von «Office 365» angeboten. Mit dieser Option wird Office als Abonnement gekauft und ist versionslos, weil regelmässig Upgrades bereitgestellt werden, und dem Benutzer so immer die aktuellsten Anwendungen zur Verfügung stehen. Bei den 2013-Editionen handelt es sich um die klassischen oder auch traditionellen On-Premise Produkte von Office, das heisst um lokal installierte respektive bereitgestellte Office Suites, wie z.B. Office Home and Student 2013.

Redaktion: Welche Neuerungen in Office 2013 steigern die Produktivität in KMU besonders? Welches sind Ihre persönlichen Highlights?

Annette Ryser: Die mit der Cloud-Integration und Touch-Steuerung angesprochene Unabhängigkeit von Zeit, Ort und Endgerät macht Mitarbeitende produktiver. Besonders Mitarbeitende, die viel unterwegs sind, sparen Zeit. Mit dem neuen Release von Office, Lync und SharePoint wird auch die Kommunikation und Kollaboration innerhalb des Unternehmens sowie mit Kunden- und Geschäftspartnern bedeutend vereinfacht. So können Anwender z.B. ihre Kontakte aus Skype auch direkt in Lync integrieren und damit alle Personen in Skype anrufen oder per Sofortnachricht kontaktieren. Das spart sowohl Telefonie- als auch Reisekosten.

Redaktion: Ist der Umstieg von einer alten Office-Lösung auf das neue Office schwierig?

Annette Ryser: Gar nicht. Das neue Office läuft auch parallel zu älteren Office-Versionen, so dass ein Umstieg für Firmen absolut unproblematisch ist. Mit Office 365 werden unseren Kunden zudem laufend Upgrades bereitgestellt, so dass Office immer auf dem aktuellsten Stand ist und sie mit den neusten Tools arbeiten können.

Redaktion: Welche Neuerung im neuen Office ist Ihr persönliches Highlight?

Annette Ryser: Die Windows 8 App für OneNote: Mit dem neuen touchfreundlichen Zirkelmenu kann ich einfach und flexibel jede denkbare Form von Inhalt erfassen – losgelöst von vorgegebenen Formaten und Strukturen: Ich erstelle damit To-Do-Listen, erfasse mit dem Stift handschriftliche Notizen, zeichne Konzepte auf und bette Bilder ein, die ich direkt mit meinem Windows-8-Device geschossen habe. Vernetzt mit der Cloud wird OneNote zu meinem digitalen Notizbuch, das ich immer und überall mit dabei habe – weil man sich nicht aussuchen kann, wann und wo einem die besten Ideen in den Sinn kommen.

Redaktion: A propos: Windows 8 Style UI ist eine ganz neue Idee von Microsoft, die nun auf breiter Front eingeführt wird. Inwiefern steigert die neue Benutzeroberfläche  die Produktivität?

Annette Ryser: Das Design des neuen Office ist optimal auf Windows 8 ausgerichtet und zeichnet sich durch seine Klarheit und Einfachheit aus. Auf überflüssige Verzierungen, übertriebene Strukturen, starke Schattierungen oder Glaseffekte wird verzichtet, damit der Inhalt klar im Vordergrund steht. Erleichtert wird die Arbeit in der neuen Benutzeroberfläche zusätzlich durch neue, kontextgetriebene Funktionalitäten, die sich mit einem Klick bzw. Fingertipp abrufen lassen – z.B. die Quick Analysis in Excel, welche die unterschiedlichen grafischen Darstellungsmöglichkeiten eines Datensatzes mit einem Klick aufzeigt. Die neue Benutzeroberfläche ist sehr intuitiv gestaltet, so dass Anwender mühelos in die neue Umgebung hineinfinden.

Redaktion: Zurück zur Eingangsfrage: Office 2013 wird ein grosser Wurf. Kann man es in Zukunft überhaupt noch besser machen? Was wird Microsoft Office in Zukunft noch bieten?

Annette Ryser: So kurz nach der Veröffentlichung der Customer Preview können wir noch keine Details zur weiteren Roadmap bekanntgeben. Wir werden aber weiterhin die Strategie verfolgen, unsere Produktivitätslösungen stetig zu verbessern, neue Formen der Kommunikation und Kollaboration zu ermöglichen und mit Innovationen auf die sich rasch ändernden Kundenbedürfnisse einzugehen.

 

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