25.01.2012: Laura Ender, Marketing Managerin Licensing & Software Asset Management bei Microsoft Schweiz, im Interview
Wer Software nutzen will, muss dafür im Besitz der passenden Lizenz sein. Für viele Unternehmen zählen Softwarebeschaffung und Lizenzverwaltung zu den unangenehmen Themen, weil sie sie für kompliziert und teuer halten. Doch Microsoft bietet Unternehmen mit seinen Lizenzprogrammen nicht nur grosse Flexibilität, sondern auch Möglichkeiten auf Preisnachlässe, einfachere Administration und zusätzliche Services.
Redaktion: Das Thema Softwarelizenzen ist oft kompliziert. Welche Lizenzprogramme bietet Microsoft an, um den unterschiedlichen Bedürfnissen von Unternehmen gerecht zu werden?
Ender: Microsoft bietet eine Fülle unterschiedlicher Optionen zur Beschaffung von Softwarelizenzen an. Neben Einzellizenzen haben Unternehmen die Option, Softwarelizenzen in Form von Volumenlizenzen zu erwerben oder Software Online als sogenannte Cloud-Services zu nutzen.
Redaktion: Sind Volumenlizenzen auch schon für kleine Unternehmen verfügbar?
Ender: Ja, bereits ab fünf Lizenzen ist es möglich, ein Volumenlizenzangebot von Microsoft zu nutzen. Dieses Volumenlizenzprogramm heisst OPEN und steht in verschiedenen Varianten zur Verfügung, und zwar als Kauf, als Ratenkauf und als Miete. Alle Microsoft-Produkte können darüber lizenziert werden.
Die Nutzung von Cloud-Services, beispielsweise von Office 365, ist sogar schon ab einem Nutzer, genauer gesagt, ab einer User-License möglich. Im Gegensatz zu den Volumenlizenzprogrammen ist aber nur eine Auswahl von Produkten als Cloud-Service verfügbar.
Redaktion: Wie sieht es mit den Kosten aus – gibt es Preisnachlässe, wenn Unternehmen mehrere Lizenzen erwerben?
Ender: Microsoft bietet Vergünstigungen beim Erwerb grösserer Mengen in Form von Volumenlizenzen. Microsoft-Volumenlizenzierung bietet somit einen kostengünstigen Weg, um Softwarelizenzen zu erwerben. Ausserdem vereinfacht es das Lizenzmanagement, wenn Unternehmen einen Volumenlizenzvertrag nutzen statt vieler Einzellizenzverträge. Zusätzlich erhöht es die Flexibilität für Unternehmen: So kann beispielsweise beim Mietmodell des OPEN-Programms der Bedarf von Lizenzen nach unten angepasst werden. Die Anzahl der zu bezahlenden Lizenzen kann also reduziert werden. Unternehmen bezahlen so nur die Lizenzen, die sie im Einsatz haben.
Redaktion: Welche Unterstützung bietet Microsoft Unternehmen bei der Verwaltung von Softwarelizenzen?
Ender: Unternehmenskunden mit einem Microsoft-Volumenlizenzprogram haben zum Beispiel Zugriff auf das „Volume Licensing Service Center“ (VLSC), eine Online-Plattform zur Lizenzverwaltung. Über diese zentrale Stelle können sie auf ihre Lizenzierungsinformationen zugreifen und sich über alle Verträge und Käufe in ihrer Organisation eine Übersicht verschaffen. Darüber hinaus finden sie hier alle zugeordneten Produktschlüssel und können sämtliche Softwareprodukte einfach herunterladen. Sie brauchen also nicht extra nach Datenträgern mit der Software zu suchen. Im VLSC werden auch die Software Assurance Services aktiviert und zur Nutzung freigeschaltet.
Redaktion: Was sind denn die Software Assurance Services?
Ender: Das sind Services, die Kunden im Rahmen von Volumenlizenzprogrammen erwerben können. Das umfangreiche Angebot vereint Services wie technischen Support 24x7, also rund um die Uhr, Deployment Planning Services, Endanwender- und technische Trainings, die aktuellsten Software-Veröffentlichungen und einmalige Technologien. Die Nutzung dieser Services hilft Unternehmen, ihre Produktivität zu steigern und unterstützt ihre IT-Mitarbeiter bei einem effektiven Deployment und der Verwaltung Ihrer Microsoft-Software. Damit machen Unternehmen mehr aus ihrer Software und steigern die Kompetenz ihre Mitarbeiter.
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