Neue Features bei Windows 7 bringen mehr Sicherheit und Produktivität

Insiderinterview mit Jasmin Zilkens, Business Group Client Lead bei Microsoft Schweiz

Insiderinterview - Jasmin Zilkens

Bei der Entwicklung von Windows 7 stand für Microsoft das Feedback von Kunden und Partnern im Vordergrund. Diese wünschten sich vor allem mehr Sicherheit und Kontrolle sowie eine Lösung, mit der sie die Produktivität ihrer Mitarbeitenden steigern können. Wie Microsoft diese Vorgaben umgesetzt hat, erzählt Jasmin Zilkens im Insiderinterview.

Redaktion: In den Medien ist zu lesen, dass Microsoft Vice President Bill Veghte rät, Unternehmen, die eine Vista-Einführung planen, sollten besser gleich auf Windows 7 umsteigen. Ist das die Empfehlung von Microsoft?

Zilkens: Nein, das ist nicht korrekt. Die Aussage von Bill Veghte wurde falsch interpretiert. Er hat lediglich darauf hingewiesen, dass der Release-Candidate von Windows 7 bereits so stabil ist, dass Firmen, die beabsichtigen, Windows Vista zu testen, ohne Weiteres direkt Windows 7 testen könnten.

Redaktion: Viele Unternehmen zeigten sich zögerlich bei der Einführung von Windows Vista. Sollten sie denn jetzt wechseln?

Zilkens: Wenn Unternehmen noch mit Windows XP arbeiten, dann empfehle ich das sehr. Windows XP entspricht nicht den aktuellsten Sicherheitsstandards. Bei Firmen, die jetzt erst Windows Vista implementieren oder dies vor kurzer Zeit gemacht haben, ist ein Wechsel zurzeit nicht unbedingt erforderlich. Denn mit Windows Vista wurde in Bezug auf die Sicherheit ein grosser Schritt im Vergleich zu Windows XP gemacht.

Redaktion: Wie aufgeschlossen zeigen sich Unternehmen Windows 7 gegenüber?

Zilkens: Wir erleben sehr positive Reaktionen auf unser neues Betriebssystem.

Redaktion: Was sind die Hauptargumente für einen Wechsel auf Windows 7? Welche Argumente sind die wichtigsten für KMU?

Zilkens: Kurz gesagt: Durch das neue Betriebssystem können Anwender ihre täglichen Aufgaben schneller und sicherer erledigen. Unternehmen können dadurch ihre Produktivität erhöhen. Diese Vorteile gelten für Firmen jeder Grösse.

Redaktion: Worin liegen die wesentlichen Änderungen oder Anpassungen gegenüber Windows Vista?

Zilkens: Windows 7 eröffnet neue Möglichkeiten im Umgang mit dem PC. Die neue Benutzeroberfläche ist noch bedienerfreundlicher und lässt sich an den persönlichen Stil der Anwender anpassen. Die Navigation ist für User intuitiv, sie können viel schneller Informationen suchen und mit dem integrierten Webbrowser Microsoft Internet Explorer 8 schneller sowie komfortabler im Internet surfen.

Zum Thema Sicherheit: Microsoft hat in das neue Betriebssystem weitere Funktionen eingebaut. So können beispielsweise Sicherheitskontrollmechanismen sehr einfach erstellt werden. Das Back-up-System wurde verbessert, es werden etwa automatisch die Vorgängerversionen von Dokumenten gespeichert. Die Administration ist noch einfacher, etwa die Geräteverwaltung. Das sind jetzt aber nur einige Beispiele, die Vielfalt an neuen Funktionen ist wirklich sehr gross.

Redaktion: Das Thema Produktivitätssteigerung ist Microsoft bei Windows 7 sehr wichtig. Können Sie hier noch ein paar neue Funktionen nennen?

Zilkens: Anwender können dank Windows 7 schneller und ohne Unterbrechung arbeiten. Sie müssen nicht mehr an unterschiedlichsten Stellen nach Informationen suchen, da im Rahmen eines einzelnen Suchvorgangs eine SharePoint-Website in einem Unternehmensintranet sowie Dateien auf dem eigenen Computer überprüft werden können. Wenn Mitarbeitende unterwegs sind, können sie über DirectAccess einfach und sicher auf Unternehmensressourcen zugreifen. Benutzer in Niederlassungen mit langsamen Verbindungen können ihre Produktivität dank BranchCache erhöhen, um Dateien und Webseiten zwischenzuspeichern, auf die häufig zugegriffen wird.

Redaktion: Und welche weiteren Neuerungen gibt es bei der Sicherheit?

Zilkens: Windows 7 schützt beispielsweise interne Computerfestplatten sowie externe USB-Laufwerke dank der BitLocker-Laufwerkverschlüsselung vor unberechtigtem Zugriff. Ausserdem haben Administratoren neue Möglichkeiten, um dafür zu sorgen, dass Mitarbeitende keine Schadsoftware auf den Rechner laden.

Redaktion: Wird man von Windows XP oder Vista direkt auf Windows 7 upgraden können?

Zilkens: Ein Upgrade - ohne komplett neu zu installieren - ist möglich. Übrigens sind alle in Windows XP erstellten Dokumente und Anwendungen kompatibel mit Windows 7. Aber sinnvoller ist eine „frische“ Installation, um Altlasten zu vermeiden.

Redaktion: Welche technischen Hilfen bietet Microsoft den Unternehmen für die Einführung von Windows 7?

Zilkens: Wir empfehlen Geschäftskunden stets die Zusammenarbeit mit einem unserer Microsoft Partner, die auf die Implementierung von Windows 7 spezialisiert sind.

Redaktion: Welche Kosten kommen mit der Umstellung auf die Unternehmen zu? Wie können KMU die Einführung von Windows 7 günstig finanzieren?

Zilkens: Die Kosten sind abhängig von der Grösse der IT-Infrastruktur. Für die optimale Finanzierung empfehle ich unser Microsoft Financing-Programm. Hierbei erhalten unsere Kunden einen sehr kostengünstigen Kredit für all ihre IT-Anforderungen. Das umfasst nicht nur Microsoft Produkte, sondern auch Produkte von Drittanbietern, Hardware und Partnerservices.


Weitere Informationen:

Microsoft Portal zu Windows 7
Microsoft Technet
Informationen zu Microsoft Financing
Interview mit Stefan Iten: Neues über den Nachfolger von Windows Vista
Microsoft: In Krisenzeiten gewinnt IT-Sicherheit an Bedeutung
Microsoft Windows-Portal Leben ohne Grenzen


Sicherheit und Zuverlässlichkeit

Erfahren Sie hier mehr über Gefahren und über die neuesten Tools und Lösungen!

Mehr Infos... Sicherheit und Zuverlässlichkeit