Herausforderung
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Smartphone - ein Manager und Entertainer macht Karriere

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Eine Stunde Fahrt zur Arbeit - das ist für viele Arbeitnehmer in ganz Europa Alltag. Das Soziologische Institut der Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität fand in einer Studie zur berufsbedingten Mobilität heraus, dass jeder Fünfte täglich zur Arbeit pendeln muss. Dabei sind vor allem Akademiker, Berufsanfänger, Menschen mit befristeten Verträgen und Angestellte internationaler Konzerne bereit, weite Anfahrtswege auf sich zu nehmen.

Und wer in den öffentlichen Verkehrsmitteln um sich schaut, sieht immer öfter Berufstätige, die die Fahrzeit zu nutzen wissen: Der eine feilt noch schnell an einer Präsentation, der nächste recherchiert im Internet, chattet mit Freunden oder flirtet mit einer neuen Bekanntschaft via Messenger, andere schauen sich Fotos der Familie auf ihrem mobilen Gerät an, manche telefonieren mit Geschäftspartnern, während andere sich lieber bei ihrer Lieblingsmusik entspannen.

Mobilität ist der Trend unserer Zeit. Das bringt nicht nur Consumern Spass, sondern erhöht auch die Produktivität im Geschäftsleben, wie diverse Untersuchungen belegen. Einer Umfrage von Materna und ePocket zufolge statten mittlerweile 89 Prozent der Firmen ihre Servicemitarbeiter mit mobilen Geräten aus. Denn nach Ansicht der Unternehmen verbessert sich so die Qualität im Service, und auch die Produktivität nimmt zu. Dabei werden den Mitarbeitern neben Notebooks immer häufiger Smartphones zur Verfügung gestellt. Ein Drittel der Befragten möchte künftig sogar ausschliesslich mit Handhelds arbeiten.

Die zunehmende Fokussierung auf diese kleinen Geräte hat ihren Grund: Sie sind leicht, passen in jede Jackentasche, und sie lassen sich mittlerweile hervorragend in bestehende Infrastrukturen einbinden - von Microsoft Office bis hin zu Unternehmensanwendungen. Mit ihnen können Mitarbeiter relevante Daten abrufen und bearbeiten sowie von überall auf das Internet und das Firmennetzwerk zugreifen. Smartphone-Besitzer haben die Möglichkeit, mit Kollegen und Geschäftspartnern über die verschiedensten Kanäle zu kommunizieren, und sie sind besser zu erreichen.

Für Unternehmen und Beschäftigte entsteht eine Win-win-Situation: Für die Firmen führt die maximale Erreichbarkeit der Mitarbeiter zu zufriedeneren Kunden und höheren Umsätzen. Und auch die Mitarbeiter haben ihren Spass. Wer über das Smartphone - natürlich unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen - auch einmal Musik hören, Videos sehen und mit Freunden chatten kann, wird schnell von den Möglichkeiten des Geräts begeistert sein und dieses auch geschäftlich effizienter nutzen.

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Windows Mobile 6.5: Business mit Spass verknüpft

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Das neue mobile Betriebssystem von Microsoft verbindet die Geschäftswelt mit der Welt der Privatanwender. Informationen, Unterhaltung, Kommunikationsmöglichkeiten und Services sind dank Windows Mobile 6.5 künftig per Berührung erhältlich: Die Anwender können das Gerät nicht nur wie bisher mit einem Stylus, sondern auch ganz einfach mit dem Finger bedienen. Die Benutzeroberfläche hat ein komplett neues Gesicht: Programmsymbole und Menüs sind gross genug und so übersichtlich, dass sie per Fingertipp ausgewählt werden können.

Viele User werden sich auch für den neuen Internetbrowser begeistern. Mit ihm kommt man nicht nur schneller ins Internet, er zeigt Webseiten auch exakt so an, wie sie im Internet Explorer dargestellt werden, und kann zudem Videos sowie Flash-Seiten darstellen. Der Bildschirm des Windows Phone wird dabei voll ausgenutzt, störende Ränder gibt es keine. Der Anwender kann von der Startseite direkt auf seine Lieblingsseiten springen. Um die Texte der Websites besser zu lesen, kann er künftig stufenlos zoomen. Eine schnelle Suche wird möglich, weil der User Suchbegriffe komfortabel in die Adresszeile eintippen kann.

Spannend sind zudem zwei neue Serviceangebote: Künftig können Windows Phone-Besitzer im Windows Marketplace for Mobile eine Vielzahl von Anwendungen testen und kaufen. Derzeit stehen 20.000 bereit. Kostenlos ist der Back-up- und Restore-Service My Phone. Mit ihm lassen sich persönliche Daten, Videos, SMS, Musik und Fotos auf einem Server passwortgeschützt abspeichern und verwalten. Die Daten können damit jederzeit abgerufen werden - auch wenn das Smartphone gestohlen oder verloren wurde.

Die Anbindung an Firmeninfrastrukturen und -anwendungen ist ausgetüftelt: Die Anwender können unterwegs mit ihrem gewohnten Microsoft Office arbeiten, anschliessend werden die neuen Daten mit dem Rechner synchronisiert. Windows Phones lassen sich zudem mit Microsoft Exchange Server 2007 verknüpfen. Die Anwender können dadurch beispielsweise auf ihren Kalender und Kontaktdaten zugreifen sowie E-Mails abrufen. Ausserdem können sie mehrere E-Mail-Accounts gleichzeitig nutzen und ihre digitale Post sowohl über geschäftliche als auch private E-Mail-Konten empfangen und schreiben.

Vertrauliche Nachrichten und Dokumente sind dabei noch besser geschützt. Auch eine Anbindung an Microsoft Exchange Server 2010 ist möglich. Dadurch erhält der User etwa eine Vorschau von Sprachnachrichten im Textformat. Und er kann leicht erkennen, welche E-Mails bereits weitergeleitet oder beantwortet wurden.

Die Microsoft Partner HTC, Samsung und SonyEricsson stehen bereits mit neuen Windows Phones in den Startlöchern. HTC bringt das HTC Touch Diamond 2 mit einem hochauflösenden 3,2-Zoll-Display und das HTC Touch Pro 2 bereits im Juni noch mit Windows Mobile 6.1 auf den Markt und wird für beide Geräte später Upgrades auf Windows Mobile 6.5 anbieten. Samsung arbeitet zurzeit an einem Nachfolger seines Omnia-Smartphones auf der Basis von Windows Mobile 6.5, ebenso SonyEricsson am Nachfolger für das Xperia. Bis Ende dieses Jahres sollen gut 20 Windows Phones in der Schweiz auf dem Markt sein.

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