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Posted: 1/8/2014
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arvato AG Die Lizenz zum Kosten sparen

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* Mit Microsoft SQL Server haben wir spürbare Performance-Verbesserungen
erreicht. Auf potenzielles Wachstum sind wir bestens vorbereitet.
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Alexander Steinberg
Leiter Global IT Services & Datenschutzbeauftragter

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Wenn es um Prozessoptimierung bei größeren Organisationen geht, ist Outsourcing fast immer ein Thema. Viele Unternehmen werden früher oder später Kunden der arvato AG. Der Business Process Outsourcing-Dienstleister der Bertelsmann AG versteht sich darauf, komplexe Geschäftsprozesse zu übernehmen und zu optimieren. Ein erfolgreiches Konzept: arvato beschäftigt weltweit 63.000 Mitarbeiter und erzielte 2012 einen Umsatz von knapp 4,5 Milliarden Euro. Die Sparte "arvato Entertainment“ ist auf Lösungen entlang der digitalen Wertschöpfungskette spezialisiert. Das Spektrum reicht dabei von Digital Copy über Replikation bis zu Fulfilment, Asset Management und Distribution. Im Geschäftsbereich „Replication“ werden Tag für Tag mehr als sechs Millionen CDs oder DVDs produziert, verpackt und verteilt. Ein komplexer Prozess, der neben Fertigung und Logistik auch das Rechtemanagement umfasst. Zu den wichtigsten Kunden zählen Software- und Spielehersteller.

Urheberrechte an Software werden in der Regel durch Echtheitszertifikate nachgewiesen. Meist ist das „Certificate of Authenticity (CoA)“ als Etikett auf oder innerhalb der Produktverpackung zu finden. Jede Lizenznummer kommt nur einmal vor und wird innerhalb von 24 Stunden dem Softwarehersteller gemeldet. „Allein bei Spielekonsolen reden wir von 20-30 Millionen Lizenzen pro Jahr. Bei PC-Software ist das Volumen noch höher, aber wegen der zunehmenden Verbreitung von Downloads tendenziell rückläufig“, erklärt Alexander Steinberg, Leiter Global IT Services & Datenschutzbeauftragter bei arvato Entertainment.

Investieren und Kosten sparen

Lange Zeit nutzte arvato eine Oracle-Datenbank, um die Lizenznummern zu verwalten und an die Produktion zu übermitteln. Als Ende 2010 eine Modernisierung der in die Jahre gekommenen Datenbanklösung anstand, nutzte man die Gelegenheit, um auf Microsoft SQL Server zu wechseln. „Oracle-Datenbanken weisen mit Blick auf Wartung, Pflege und Sicherung deutlich höhere Betriebskosten auf als Microsoft SQL Server. Wegen des Datenvolumens, des komplexen Lizenzierungsverfahrens und der hohen Anforderungen an die Verfügbarkeit war die CoA-Datenbank der letzte Monolith in einem von Microsoft-Technologien geprägten Systemumfeld“, blickt Alexander Steinberg zurück. Mit dem Systemwechsel gelang es, die gesamte IT-Infrastruktur harmonisieren. Das brachte neben technischen Vorteilen – etwa in puncto Hochverfügbarkeit – auch eine verbesserte Personalplanung: Know-how und personelle Kapazitäten ließen sich jetzt voll auf eine Technologie konzentrieren.

Hoher Performance-Bedarf

Der Startschuss für den Systemwechsel fiel im September 2011. Im ersten Schritt stand die Datenmigration im Fokus: Da Oracle und Microsoft SQL-Server mit unterschiedlichen Formaten arbeiten, waren manuelle Eingriffe unvermeidlich. 99 Prozent des Projektes konnte arvato allerdings mit eigenen Ressourcen bewältigen. Lediglich für Performance-Verbesserungen forderte das Unternehmen Unterstützung von Microsoft an. „Die CoA-Datenbank liefert nicht nur die Lizenznummern für den Druck. Im Verlauf der Produktion werden die Barcodes erneut eingelesen, um zu prüfen, ob Zertifikate defekt oder doppelt vergeben sind. Microsoft SQL Server arbeitet also mehrere komplexe Vergleichsprozesse parallel ab. Dabei sind wir auf schnelle Antworten angewiesen, um die Durchlaufzeiten kurz zu halten“, betont Alexander Steinberg. Hinzu kommt, dass die CoA-Datenbanken an den internationalen Produktionsstandorten permanent abgeglichen werden müssen. Bei der Umstellung ging arvato Entertainment auf Nummer sicher: Bevor an einem Standort der Hebel umgelegt wurde, führte an einer Simulation inklusive Test-Produktion kein Weg vorbei. Im August 2012 ging die letzte Produktionsstätte ans Netz. Heute sind weltweit acht Microsoft SQL Server mit rund 150 Clients im Einsatz.

Schnell, sicher und einheitlich

Mit den Projektverlauf ist Alexander Steinberg vollauf zufrieden: „Dank des sorgfältigen Tunings ist die Performance heute deutlich höher. Auf potenzielles Wachstum und Produktionsspitzen sind wir damit bestens vorbereitet.“ Die Projektrendite wird vor allem über Einsparungen bei den Betriebskosten erwirtschaftet. So lässt sich Microsoft SQL Server beispielsweise problemlos in kostengünstigen Clustern betreiben, was gleichzeitig die Verfügbarkeit erhöht. Zudem verbringen die IT-Mitarbeiter dank der einheitlichen, auf Microsoft-Technologie basierenden Infrastruktur weniger Zeit mit dem Update- und Sicherheitsmanagement. Mit abnehmender Systemvielfalt ist auch der Schulungsaufwand der Spezialisten gesunken, die sich jetzt um eine Technologie weniger kümmern müssen.


Diese Fallstudie dient ausschließlich Informationszwecken. MICROSOFT GIBT IN DIESER ZUSAMMENFASSUNG KEINE AUSDRÜCKLICHEN ODER STILLSCHWEIGENDEN GARANTIEN AB.

Solution Overview



Organization Size: 66000 employees

Software and Services
  • Microsoft SQL Server
  • Microsoft .NET
  • Windows Server

Vertical Industries
Other Services

Country/Region
Germany

Languages
German

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