2 page Case Study
Posted: 3/13/2012
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VERBUND AG Punktgenaues Rollout ohne Überraschungen

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* Wir begannen das Projekt termingerecht und haben es termingerecht beendet. Ohne Nachbesserungen und ohne Zusatzkosten. Das war möglich, weil wir das Ergebnis eigentlich schon kannten, bevor wir den Rollout starteten. *

Richard Schachermayer
Projektleiter
VERBUND Management Service GmbH

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Präzises und perfekt getimtes Windows 7 Deployment bei VERBUND

Ein umfassendes Client-Update für 2.800 Arbeitsplätze an über 70 Standorten will wohl überlegt sein. Besonders dann, wenn der Sprung, wie in diesem Fall, ein so großer ist – von einem in die Jahre gekommenen Windows XP Client mit Office 2003 auf einen hochmodernen, weit in die Zukunft gerichteten Windows 7 64-bit Client mit Office 2010.

DIE HERAUSFORDERUNG

Wenn man im Zuge dieser Migration dann noch die Konfigurationseinstellungen für 350 größere und kleinere Anwendungen und alle rollenbasierten Sicherheitseinstellungen durchzutesten hat, damit das Deployment möglichst automatisiert und überraschungsfrei über die Bühne geht, dann hat man ein hochkomplexes Projekt vor sich, das sehr genau geplant und getimed werden muss.

Dazu Projektleiter Richard Schachermayer: „Weil wir nichts dem Zufall überlassen wollten, haben wir in einem eigens dafür geschaffenen Labor die komplette Umgebung nachgebaut und alle Eventualitäten mit allen Applikationen durchgespielt. Dass am Ende stolze 95% der Anwendungen im Unternehmen den großen Sprung auf den 64-bit Client schafften, hat gezeigt, dass unsere Entscheidung für 64-bit die richtige war. Das Bemerkenswerte dabei war, dass wir das eigentlich schon alles wussten, bevor wir mit dem Rollout starteten.“

Mitverantwortlich für die punktgenaue terminliche und budgetäre Planung und Umsetzung war sicherlich auch JUMPSTART, ein weltweit eingesetztes und standardisiertes Vorgehen für Windows 7 Client-Rollouts, das von den Microsoft Services in dieses Projekt eingebracht wurde. Dazu Thomas Stach, Projektverantwortlicher auf der Microsoft Seite:„Wir konnten JUMPSTART in diesem großflächigen Migrationsprojekt 1:1 und in allen Phasen umsetzen – auch, weil der Kunde von Anfang an hervorragend mitspielte und diesen Part mit seinem sehr hohen Projekt-Know-how vorbildlich erfüllte.“

DIE UMSTELLUNG

Dazu gehört auch, dass bei VERBUND das Alignment von Business und IT nicht nur gelebt, sondern auch in seinen budgetären Implikationen erfasst wird.„Die IT muss sich rechnen. Und deshalb muss sich auch eine solche Umstellung in Business-Kategorien erfassen und begründen lassen“, stellt Richard Schachermayer unmissverständlich fest.„Wenn wir davon ausgehen, dass wir durch eine solche Umstellung 2.800 Produktivitätstage durch Schulungen verlieren, dann wäre es fahrlässig, wenn man nicht versuchen würde, diesen Einsatz dadurch zu kompensieren, dass man den Vorgang möglichst reibungslos und möglichst produktivitätssteigernd umsetzt.“

Gesagt getan – hat das Team um Richard Schachermayer das Projektmanagement so gestaltet, dass sich Mitarbeiterschulung und Client-Umstellung während des 3-monatigen Rollouts vollständig überlappten. Das heißt, dass die einzelnen Arbeitsplätze jeweils genau an dem Tag umgestellt wurden, an dem sich die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter in der Schulung befand. Das maßgeschneiderte Konzept dazu wurde von der VERBUND-internen Aus- und Weiterbildung gemeinsam mit bit schulungscenter geplant und umgesetzt, das über 266 Trainingstage an 13 Locations in ganz Österreich begleitete. Zusammen mit dem minutiös geplanten und perfekt umgesetzten Timing aller Ausbildungsmaßnahmen spiegelt sich darin ein ganzheitlicher Zugang zum Thema Deployment wider, der nicht nur die technische, sondern auch die menschliche Seite im Auge hat. Ein Zugang, der für Richard Schachermayer „nächstliegend ist“, wie er betont,„bedenkend, dass eine Migration erst dann sinnvoll ist, wenn die Änderungen verstanden und die neuen Produktivitätsfeatures auch von den einzelnen MitarbeiterInnen genutzt werden.“

Vor diesem Hintergrund ist auch das Floorwalker-Konzept zu verstehen, das ebenfalls gemeinsam mit dem bit schulungscenter entwickelt und sehr gut angenommen wurde.„In der Umstellungsphase konnten unsere MitarbeiterInnen bei Problemen und Fragen rund um den neuen Desktop sogenannte Floorwalker rufen, die mit Rat und Tat zur Seite standen. Das schuf trotz eines Altersschnitts von 48 Jahren ein sehr gutes Veränderungsklima und sorgte ganz nebenbei dafür, dass die Anzahl der Helpdesk-Anfragen nicht signifikant nach oben schnellte.“ (Richard Schachermayer)

DER NUTZEN

Bei der rollen- und bedarfsgerechten Zuteilung der Clients erwies sich der System Center Configuration Manager (SCCM) einmal mehr als unverzichtbares Tool. Er sorgte in der Deployment-Phase dafür, dass der sorgfältig definierte und ausgetestete Standard-Client mit seinen Erweiterungen weitgehend automatisiert an die über 70 Standorte verteilt werden konnte. Und im Normalbetrieb übernimmt er die kontrollierte und dokumentierte Update-Verteilung, die einmal in der Woche – in der so genannten Systemnacht – durchgeführt wird. „Da kann es dann auch einmal vorkommen“, meint Richard Schachermayer mit einem Schmunzeln,„dass in der Nacht die Bildschirme leuchten – wenn nicht eingeschaltete Geräte für die Dauer der Patch-Verteilung aufgeweckt werden (Wake-On-Lan) – , aber ansonsten sind wir in unserem Device-Management extrem energiesensibel.“

Dass Green IT bei VERBUND mehr als ein Schlagwort ist, zeigt sich auch daran, dass Herr Schachermayer sofort mit konkreten Zahlen aufwarten kann:„Wenn bei 2.800 PCs der Bildschirm automatisch abgedunkelt wird, sobald ein User in ein Meeting oder Mittagessen geht, dann läppert sich das.“ Und wie sich das läppert! Die Rechnung zeigt, dass die Umstellung bei VERBUND in 3 Jahren Einsparungen von 1095 MWh (Megawattstunden) Strom bzw. 285 Tonnen CO2 ergibt.

Das ist die eine Seite der Energiemedaille. Die andere ist die, dass mit der neuen Client-Plattform aus Windows 7 und Office 2010 eine Basis geschaffen wurde, die mit den neuen Möglichkeiten von Kommunikation und Zusammenarbeit in Zukunft sicherlich auch den einen oder anderen Kilometer auf der Straße sparen hilft. „Wobei wir durch die Migration auch mobilitätstechnisch wieder auf der sicheren Seite sind“, wie Richard Schachermayer ergänzt.„Denn mit BitLocker können wir unsere mobilen Datenträger (von der Notebookfestplatte bis zum USB-Stick) so verschlüsseln, dass nichts mehr passieren kann, wenn sie das Unternehmen verlassen oder diese verloren gehen.“

Durchdacht ist durchdacht. Die positiven Energien sollten für die Zukunft jedenfalls gut nutzbar sein.

Diese Fallstudie dient ausschließlich Informationszwecken. MICROSOFT GIBT IN DIESER ZUSAMMENFASSUNG KEINE AUSDRÜCKLICHEN ODER STILLSCHWEIGENDEN GARANTIEN AB.
Solution Overview



Organization Size: 3000 employees

Organization Profile
VERBUND ist Österreichs führendes Stromunternehmen und einer der größten Stromerzeuger aus Wasserkraft in Europa.

Software and Services
  • Windows 7
  • Microsoft System Center Configuration Manager 2007
  • Windows Server 2008 R2
  • Microsoft Office Professional 2010

Vertical Industries
Power & Utilities

Country/Region
Austria

Languages
German

Partner(s)
bit schulungscenter Nfg GmbH & Co KG Microsoft Services Österreich

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