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Posted: 2/11/2013
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A1 Telekom Austria AG IT-Service-Provider steigert Netzwerkverfügbarkeit und -ausfallsicherheit durch Server-Upgrade

 

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* Es ist für unser Geschäftsfeld unverzichtbar, den Kunden hochverfügbare IT-Services bieten zu können. Mit Windows Server 2012 haben wir alle Werkzeuge zur Hand, um dieses Versprechen einzulösen *

Oliver Malfent
Head of Basic and Business Applications Experts, A1 Telekom Austria AG

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Die A1 Telekom Austria AG sucht laufend neue Möglichkeiten, um den Bedarf ihrer Kunden an kostengünstigen, hochverfügbaren IT-Services zu erfüllen. Das Unternehmen hat in den letzten Jahren deutlich in Virtualisierung investiert und will diese Investitionen weiter ausbauen. Die Geschäftsleitung musste jedoch sichergehen, dass auch nach Überführung der Server in eine virtuelle Umgebung die defi nierten Service Level Agreements (SLAs) und die Leistung gewährleistet sein würde. Die A1 Telekom Austria AG nutzte die Möglichkeit zur Teilnahme am Rapid Deployment Program für Windows Server 2012. Das IT-Services-Team des Unternehmens testete eine Reihe erweiterter Funktionen wie z.B. das einfach zu implementierende und zu verwaltende Failover-Clustering und die neuen Verbesserungen im Bereich Storage, die zusätzliche Flexibilität ermöglichen. Mit Windows Server 2012 kann die A1 Telekom Austria AG nun die Stärken der Virtualisierung besser nutzen, um ihre Betriebskosten zu senken, den Kundenbedarf an «Aways on»-Verfügbarkeit zu erfüllen – und zugleich mehr Netzwerkleistung zu bieten.

Ausgangslage

Die A1 Telekom Austria AG ist eine Tochtergesellschaft der Telekom Austria Group. Das Unternehmen stellt Festnetz- und Mobiltelefon- sowie Internetdienstleistungen für mehrere Millionen Kunden in Österreich bereit.

Neben den konsumentenorientierten Services im Home- und Entertainmentbereich verfügt die A1 Telekom Austria AG auch über eine Palette von Angeboten für Geschäftskunden wie z.B. gemanagte Infrastrukturservices und Anwendungshosting. Um seinen Wettbewerbsvorsprung zu halten, muss das Unternehmen alle über sein Netzwerk angebotenen Kommunikations- und Multimediadienste mit hoher Verfügbarkeit bereitstellen.

Für Anbieter wie die A1 Telekom Austria AG bietet die Konvergenz – der Branchentrend des Zusammenwachsens von traditionellen Sendemedien, Sprachkommunikation und Online-Plattformen – ein enormes Wachstumspotenzial. Gleichzeitig ist es diesem Anbieter gelungen, seine Netzverfügbarkeit zu verbessern und Skalierungsprobleme zu überwinden. «Die Kunden erwarten heutzutage eine ‹Always on›-Verfügbarkeit der für sie gehosteten Dienste”, erklärt Oliver Malfent, Head of Basic and Business Applications Experts bei der A1 Telekom Austria AG. «Wenn jedoch das zu verwaltende Datenvolumen wächst und die Fehlertoleranzen sinken, sind wir viel stärker auf eine dynamische und ausfallsichere Netzwerkinfrastruktur angewiesen.»

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* Server Message Block 3.0 in Windows Server 2012 ist ein wichtiger Durchbruch. Er bietet einen mit Fibre-Channel-Lösungen vergleichbaren
zuverlässigen, skalierbaren Speicher, ist dabei jedoch deutlich einfacher zu implementieren und zu verwalten
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Oliver Malfent
Head of Basic and Business Applications
Experts, A1 Telekom Austria AG

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Die ständige Herausforderung besteht für die A1 Telekom Austria AG darin, die Kosten ihrer Rechenzentren zu minimieren und zugleich die größtmögliche Netzwerkbetriebszeit, Leistung und Datenintegrität bereitzustellen. In den vergangenen Jahren versuchte die Unternehmensleitung durch die Vorteile des Cloud Computings – des Bündelns von Rechen-, Speicher- und Netzwerkressourcen in virtualisierten Umgebungen – diese Ziele zu erreichen.

Etwa 30% des Serverbestandes wurden bisher bei der A1 Telekom Austria AG virtualisiert. Die umfassende Unternehmensinitiative «Serverkonsolidierung» spielte eine zentrale Rolle um die Ziele Betriebskostensenkung und nachhaltige Qualitätssteigerung zu erreichen.

 Als Betriebssystemstandard setzte das Unternehmen vor allem auf Windows Server. In seinen Rechenzentren laufen mehr als 1500 x86-Architektur-basierende Server zum größten Teil unter Windows Server 2008 R2. Ein relativ kleiner Teil dieser Systeme wurde mit Hyper-V, der Virtualisierungskomponente von Windows Server, konfiguriert.

Da das Unternehmen bestrebt war, den virtualisierten Anteil seiner Serverumgebung auszuweiten, setzte das IT-Services-Management die Prioritäten Netzwerkleistungsoptimierung, Vereinfachung von alltäglichen Arbeitsschritten, wie Storage-Konfiguration, Patch-Management von Server Clustern und Steigerung der Fehlertoleranz. Anschließend suchte die Führungsebene der IT-Services auf dem Markt nach einer Lösung, mit der die A1 Telekom Austria AG ihre Speicher- und Netzwerkverfügbarkeit maximieren und zugleich höchste Datensicherheit gewährleisten würde.

Lösung

Die Gelegenheit zur Teilnahme am Rapid Deployment Program für Windows Server 2012 wurde von der A1 Telekom Austria AG gerne ergriffen. Mit Unterstützung von Microsoft Services begann das IT-Services-Team von A1 Telekom Austria AG mit dem Test der verbesserten Hochverfügbarkeitsfunktionen der aktuellen Betriebssystemversion, wie den erweiterten Failover-Clustering-Funktionen und der Möglichkeit, hochverfügbare Fileserver für virtuelle Maschinen auf Hyper-Vs zur Verfügung zu stellen (Scale-Out File Server). «Am meisten hat uns an Windows Server 2012 die Fülle der Verbesserungen an den Netzwerk- und Storagefunktionen beeindruckt», so Oliver Malfent. «Wir haben jetzt enorm viele Optionen, um die Ausfallsicherheit, Leistung und Mobilität der Infrastruktur unserer virtuellen Server zu erhöhen. Gleichzeitig haben wir künftig Einsparungspotenzial durch den Austausch von teurem Storage auf Standardstorage.»

Einfaches Einrichten und Verwalten des Serverclusters

Als eine der neuen Funktionen testete A1 Telekom Austria AG die erweiterte Funktionalität des Failover-Clusterings von Windows Server 2012. Diese Funktionsgruppe ermöglicht eine verbesserte Skalierbarkeit, schnelleres Failover, einfachere Administration durch Automatisierung und größere Flexibilität beim Design eines Failover-Clusters.

Für den Test dieser Funktionalität konfi gurierte das Team einen Vier-Knoten-Cluster. Dieser Cluster hat basierend auf HP ProLiant DL380 G7-Servern und Hyper-V 35 virtuelle Maschinen betrieben. Das Team entschied sich für den Weg, den Cluster über die grafische Benutzeroberfl äche mithilfe des verbesserten Snap-ins Failover Cluster Manager zu erstellen. «Für den Einstieg waren die Standard-Assistenten nützlich», erzählt Oliver Malfent. «Es war unglaublich einfach, die Clusterserver mit den Netzwerk- und Storageressourcen zu verbinden und die Failovers zu testen. Wir würden auch gerne die Möglichkeiten ausloten, Wndows PowerShell zur Automatisierung von Aufgaben, wie dem Hinzufügen von Koten zu Clustern, oder für Validierungsprüfungen von Clusterhardware einzusetzen.»

Hochleistungs-Dateifreigabe für Serveranwendungen

Für Oliver Malfent und seine Kollegen vom Basic and Business Applications Expert Team lag der Schlüssel zu einem einfacheren Einsatz von Failover-Clustern in den Verbesserungen des Server-Message-Block-Protokolls (SMB-Protokoll), das vom Windows Betriebssystem als Standardverfahren für die Dateifreigabe verwendet wird. Die zusammen mit Windows Server 2012 eingeführte aktuelle Version SMB 3.0 (SMB3) enthält einige neue Funktionen, durch die SMB 3.0 als überlegenswerte kostengünstigere Alternative zu teuren SAN-Komponenten (Storage Area Network) eingesetzt werden kann.

Für die schnelle Anpassung an Bedarfssteigerungen bei der Netzwerkbandbreite will das Unternehmen das Feature Scale-Out File Server verwenden, das zusammen mit SMB3 in Windows Server 2012 eingeführt wurde. Es sorgt dafür, dass alle Fileserverknoten eines Clusters den Datei-basierten Serveranwendungen einen kontinuierlichen Storagezugriff gewähren. Bei Windows Server 2008 R2 konnten die Anwendungen nur auf das Storage zugreifen, der sich auf einem einzelnen Server befand, wodurch die Bandbreite begrenzt war. «Server Message Block 3.0 in Windows Server 2012 ist da ein wichtiger Durchbruch», meint Oliver Malfent. «Es bietet einen mit Fibre-Channel-Lösungen vergleichbaren zuverlässigen, skalierbaren Storage, ist jedoch deutlich einfacher und günstiger zu implementieren und zu verwalten.»

Mobilität virtueller Maschinen

Ferner testete die A1 Telekom Austria AG die Möglichkeit, gleichzeitig mehrere Livemigrationen vorzunehmen. Hierbei werden virtuelle Maschinen im laufenden Betrieb zwischen Hosts verschoben, ohne dass eine Serviceunterbrechung eintritt. Solche Migrationen sind bei virtuellen Maschinen sowohl in geclusterten als auch in nicht geclusterten Umgebungen möglich. Bei der A1 Telekom Austria AG verschob man testweise Storage- und Netzwerkkomponenten für mehrere virtuelle Hyper-V-Maschinen zwischen zwei Knoten eines File-Server-Clusters. Getestet wurde auch die Eignung einer Standard-Ethernetverbindung zur Übertragung von Konfi gurationsdaten virtueller Maschinen zwischen Servern. Diese Methode wird als «Shared Nothing»-Livemigration bezeichnet. «Die Livemigrationstests sind ausgesprochen reibungslos verlaufen», lobt Oliver Malfent. «Auf keiner der verschobenen Maschinen kam es zu Downtime, und die Leistung unter der Arbeitsauslastung während des Migrationsvorgangs blieb stabil.»

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* Am meisten beeindruckte uns an Windows Server 2012 die Fülle der Verbesserungen an den Netzwerk- und Speicherfunktionen. Wir haben jetzt enorm viele Optionen, um die Ausfallsicherheit,
Leistung und Mobilität unserer Serverinfrastruktur zu steigern.
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Oliver Malfent
Head of Basic and Business Applications
Experts, A1 Telekom Austria AG

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Vorteile

Mit dem Upgrade auf Windows Server 2012 ist die A1 Telekom Austria AG nun besser gerüstet, um ihre Strategie der Senkung von Rechenzentrumskosten auf dem Wege weiterer Virtualisierung fortzusetzen. Zugleich kann das Unternehmen den Bedarf seiner Kunden an Kapazitätsskalierungen in kürzester Zeit erfüllen. «Es ist für unser Geschäft unverzichtbar, den Kunden Hochverfügbarkeit bieten zu können», so Oliver Malfent. «Mit Windows Server 2012 haben wir alle Werkzeuge zur Hand, um dieses Versprechen einzulösen.»

Erhöhte Speicherfl exibilität, reduzierte Kosten

Die IT-Führungsebene bei A1 Telekom Austria AG schätzt die Flexibilität, die durch die Option des hochskalierbaren File-Sharing Storage gewonnen wurde, um Hyper-V Arbeitslast günstiger und noch verfügbarer zu machen. Nach dem Test von Scale-Out File Server und anderen durch SMB 3.0 bereitgestellten Funktionen sind für Oliver Malfent der File-Sharing Storage in Windows Server 2012 und den kostspieligeren SANLösungen gleichwertige Lösungen. Das Unternehmen evaluiert deshalb die Möglichkeit, einen Teil seines SAN-Speichers durch Funktionen des File-Sharing Servers auf Basis der SMB3-Lösung zu ersetzen. «SMB 3.0 in Windows Server 2012 eröffnet uns zahlreiche Möglichkeiten, bereits mit der vorhandenen Speicherinfrastruktur Kosten zu senken», betont Oliver Malfent. «Den Verzicht auf Blockspeicher haben wir vorher nie wirklich in Betracht gezogen. Jetzt denken wir jedoch ernsthaft darüber nach.»

Schnellere, einfachere Implementierung von Failover-Clustern

Das Failover-Cluster-Manager-Feature brachte nach Ansicht von A1 Telekom Austria AG eine deutliche Arbeitserleichterung beim Erstellen von Failover-Clustern in Windows Server 2012. In der Assistenten-gestützten Benutzeroberfl äche konnte das Team innerhalb von Minuten die Server für den Cluster auswählen, Storage- und Netzwerkkomponenten zuweisen und die Konfi guration überprüfen. «Die Möglichkeit, Validierungsprüfungen und Berichte durch den Assistenten gestützt auszuführen, macht das Verschieben von Servern in eine Clusterumgebung noch einfacher», erklärt Oliver Malfent. Die A1 Telekom Austria AG profi tierte auch von der Funktion Scale-Out File Server zur einfacheren Erstellung eines Aktiv/Aktiv-Clusters, in dem alle Knoten Anfragen von SMB-Clients verarbeiten können, um damit die Bandbreiten- und Anwendungsleistung zu verbessern.

Ständige Verfügbarkeit entsprechend dem Kundenbedarf

Mit den erweiterten Funktionen zur Livemigration wird die A1 Telekom Austria AG künftig Downtime aufgrund von geplanten Wartungen und ungeplanten Störungen minimieren können. Das Unternehmen beabsichtigt, die mit der Lösung realisierten Leistungs- und Skalierbarkeitsvorteile sowie die kostengünstigen Storageoptionen voll auszuschöpfen, um seine Flexibilität zu erhöhen und die Betriebskosten zu senken – und das bei gleichzeitig verbessertem Service für seine Kunden. «Alle an SMB und Failover Clustering in Windows Server 2012 vorgenommenen Verbesserungen erleichtern es uns, den Bedarf unserer Kunden an Hochverfügbarkeit zu erfüllen», so Oliver Malfent.

Windows Server

Windows Server ist die Serverlösung in vielen der größten Rechenzentren der Welt, ermöglicht Netzwerkfunktionen in kleinen Unternehmen weltweit und schafft Mehrwert in Organisationen jeder Größenordnung. Windows Server 2012 als Nachfolger definiert diese Leistungskategorie neu. Das Produkt enthält Hunderte neuer und verbesserter Features, angefangen bei der Virtualisierung über Netzwerkfunktionen, Speicher und  Benutzerfreundlichkeit bis hin zum Cloud Computing und vielem mehr. Kurz gesagt: Mit Windows Server 2012 macht Ihre IT den Schritt nach vorne, mit dem Sie Kosten senken und deutlich höheren Mehrwert generieren können.

Diese Fallstudie dient ausschließlich Informationszwecken. MICROSOFT GIBT IN DIESER ZUSAMMENFASSUNG KEINE AUSDRÜCKLICHEN ODER STILLSCHWEIGENDEN GARANTIEN AB.

Solution Overview



Organization Size: 9700 employees

Organization Profile
Die A1 Telekom Austria AG mit Sitz in Wien bietet Unternehmen und Konsumenten ein komplettes Portfolio an Informations- und Telekommunikationsdienstleistungen. Sie beschäftigt ca. 9700 Mitarbeiter.

Software and Services
  • Windows Server 2012
  • Microsoft Hyper-V Server
  • Microsoft Services

Vertical Industries
Communications and Network Service Providers

Country/Region
Austria

Languages
German

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