Publiceret: 8/9/2013
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Serviceplan Grenzenlos kreativ dank Hyper-V

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* Dank Virtualisierung und Deduplizierung mit Windows Server 2012 können wir die rasant steigende Datenmenge kompensieren und weiter kräftig
wachsen.
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Stefan Reitmeier
Senior Netzwerkadministrator Serviceplan Gruppe

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Seit 1970 verwandelt die Serviceplan Gruppe die Produkte und Dienstleistungen von Kunden wie BMW, Lego, Faber Castell, HiPP, Miele und Amnesty International in Geschichten. Aus an sich leblosen Produkten werden so quicklebendige Eindrücke und relevante Erlebnisse in den Köpfen der Menschen. Erzählt werden diese Geschichten auf der gesamten Klaviatur der Medienkanäle: als Werbespots in TV und Kino, auf Plakaten oder Displays, online und mobil, via soziale Netzwerke, am Point-of-Sale und Below-the-line. Für die Realisierung dieser Verwandlung vom Produkt zum Erlebnis sind mitunter riesige Datenmengen erforderlich. Ein leistungsstarkes Rechenzentrum ist daher unverzichtbar.

Maximale Virtualisierung mit Hyper-V

Im „Haus der Kommunikation“ in der Münchner Brienner Straße, dem Hauptsitz der Serviceplan Gruppe, ist ein präzises Zusammenspiel gefragt. Insgesamt mehr als 40 Spezialagenturen müssen in Sachen Kreation, Media und Technologie zusammen arbeiten. Das Rechenzentrum der Agenturgruppe liefert das Datenmaterial für die tägliche Arbeit. Große Dateien werden ständig bearbeitet und müssen jederzeit zur Verfügung stehen. Um die Flexibilität und Leistungsfähigkeit der IT-Infrastruktur zu verbessern, sollte der Virtualisierungsgrad ausgebaut werden.

„Wie schafft man die ständige Konsolidierung von altem Metall ab?“Das sei die zentrale Überlegung bei der Konsolidierung der IT-Infrastruktur gewesen, erklärt Stefan Reitmeier, Senior Netzwerkadministrator der Serviceplan Gruppe. Die Flexibilität bei der Server-Bereitstellung sollte erhöht, der Aufwand gleichzeitig reduziert werden. Dies sollte durch automatisiertes Deployment von virtualisierten Servern erreicht werden. „Ziel ist der Aufbau einer Self Service Umgebung im Rahmen eines hybriden Cloud-/On-Premise-Modells für die Agenturen im Haus“, so Reitmeier. Am Weg dorthin sollte auch die technologische Umgebung im Datacenter homogenisiert werden. Der VMware-Cluster wurde daher vollständig durch Hyper- V abgelöst. Dazu erfolgte zunächst eine Migration von vSphere zu Windows Server 2008 R2, wodurch die Virtualisierung von lediglich 10 auf rund 50 Prozent erhöht wurde. Schließlich wurde mit Windows Server 2012 eine Virtualisierung von etwa 85 Prozent erreicht.

Homogene Microsoft Umgebung im Haus

„Es war weniger eine technologische Entscheidung als vielmehr eine Entscheidung für eine schlanke Kette an Zulieferern und Unabhängigkeit“, so Reitmeier. Technologisch sind Hyper-V 3.0 und VMware demnach ebenbürtig, aber das Know-how für Microsoft-Technologien sei im Haus vorhanden und der Support von Microsoft „sehr, sehr gut“. Auch die Kostenfrage sei eindeutig zugunsten von Microsoft beantwortet worden.

Darüber hinaus ist Microsoft auch mit Blick auf eine künftige Hybrid-Cloud-Lösung der optimale Partner. „Die Migration zu einer reinen Cloud-Lösung ist aufgrund der hohen Bandbreitenanforderung und des Traffic-Volumens im Agenturumfeld finanziell und technisch nicht attraktiv“, so Reitmeier. „Das kommt bei riesigen Dateigrößen, wie sie etwa beim Video-Schnitt anfallen, derzeit nicht in Frage.“Der Großteil der IT-Infrastruktur muss daher Inhouse bleiben. Immer größere Teile können aber in Zukunft in die Azure Cloud von Microsoft ausgelagert werden.

Sparen dank Datendeduplizierung

Neben der besseren Skalierbarkeit bei großen Datenbeständen war ein weiteres Ziel der Datacenter-Konsolidierung die maximale Aus-Nutzung bestehender Hardware. Dies wurde dank der Deduplizierung der Datenbestände erreicht. Das starke Datenwachstum von 200 TB auf 750 TB konnte so kompensiert und im Bereich Fileservices konnte eine Einsparung von 50 Prozent erreicht werden. „Dank Deduplizierung, die mit Windows Server 2012 mit wenig Aufwand umgesetzt wird, sparen wir massiv an Kosten für neue Hardware.“Denn ohne Deduplizierung müsste die Agenturgruppe die Speicherkapazität um rund 400 TB erhöhen.

Self Service Umgebung

Die Datacenter-Konsolidierung mit Hyper-V 3.0, Windows Server 2012 und System Center 2012 hat die Schienen in Richtung Self Service Umgebung gelegt. Selbstverwaltete Virtual Machines und automatisierte Bereitstellung haben den Support-Aufwand im Rechenzentrum deutlich gesenkt. Neue Server können nun binnen drei Stunden bereitgestellt werden; vor dem Upgrade wurden zwei Wochen benötigt. Gespart wurde auch bei neuer Hardware: „Trotz 25 Prozent zusätzlich gehosteter Server war im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Neuanschaffung von Server-Hardware notwendig“,so Reitmeier. Der Virtualisierungsgrad wurde auf rund 85 Prozent gesteigert und dank komfortabler Daten-deduplizierung wurde mit Windows Server 2012 eine Einsparung von 50 Prozent beim Speicherplatz erzielt – ohne neue Hardware! Denn die gesamte Konsolidierung wurde auf Basis der bestehenden Umgebung umgesetzt.

Nicht zuletzt wurde die IT-Infrastruktur der Serviceplan Gruppe auf ein Cloud-/On-Premise-Hybridmodell vorbereitet und mit Blick auf Rich Media Terminal Server die mittel- bis langfristige Reduktion von Thick Clients ermöglicht. Dem Wachstum im Datacenter sind somit in Zukunft ebenso wenige Grenzen gesetzt wie der Kreativität der Serviceplan Gruppe bei der Verwandlung von Produkten in erlebbare Geschichten.

Diese Fallstudie dient ausschließlich Informationszwecken. MICROSOFT GIBT IN DIESER ZUSAMMENFASSUNG KEINE AUSDRÜCKLICHEN ODER STILLSCHWEIGENDEN GARANTIEN AB.

Løsningen - kort fortalt



Organisations størrelse
1300 medarbejdere

Organisationsprofil
Die Serviceplan Gruppe, gegründet 1970, ist heute die größte unabhängige Agenturgruppe Europas. Sie vereint mit den Marken Serviceplan (Klassik), Mediaplus (Media), Plan.Net (Online) und Facit (Marktforschung) alle Kommunikationsdisziplinen unter einem Dach.

Software & Services
  • Windows Server 2012
  • Windows 8

Industri(er)
Accounting & Consulting

Land
Germany

Languages
German