Microsoft Security durchsuchen
Microsoft.com durchsuchen

Altersgerechte Richtlinien für die Internetverwendung durch Kinder

Altersgerechte Richtlinien für die Internetverwendung durch Kinder

Wenn Ihre Kinder das Internet zuhause verwenden, wissen Sie bereits, wie wichtig es ist, Ihre Kinder vor unangebrachten Inhalten und Kontakten zu schützen.

Windows Live Family Safety und die Jugendschutzeinstellungen in Windows 7 und Windows Vista unterstützen Sie darin, eine sicherere Online-Umgebung für Ihre Kinder zu schaffen.

Die American Academy of Pediatricians (AAP) half Microsoft beim Entwickeln von altersgerechten Richtlinien für die Internetverwendung mit den „Family Safety“-Einstellungen in diesen beiden Produkten. Beachten Sie, dass es hierbei lediglich um Richtlinien handelt. Sie kennen Ihr Kind am besten.

Bis zum Alter von 10 Jahren

Beaufsichtigen Sie Ihre Kinder, bis diese 10 Jahre alt sind. Sie können Internet-Sicherheitstools verwenden, um den Zugriff auf Inhalte, Websites und Aktivitäten einzuschränken und sich aktiv an den Internetaktivitäten Ihres Kindes zu beteiligen. Microsoft empfiehlt jedoch, die Internetaktivitäten Ihrer Kinder bis zum Alter von 10 Jahren zu beaufsichtigen.

Sicherheitstipps, die Sie beachten sollten, wenn Sie mit Ihrem 2 bis 10 Jahre alten Kind online sind:

  1. Es ist nie zu früh für die offene und positive Kommunikation mit Kindern. Sprechen Sie mit Ihren Kindern über Computer und seien Sie aufgeschlossen gegenüber Fragen und Neugier.

  2. Sitzen Sie immer neben Ihren Kindern in diesem Alter, wenn diese online sind.

  3. Legen Sie klare Regeln für die Internetverwendung fest.

  4. Bestehen Sie darauf, dass Ihre Kinder keine persönlichen Informationen, beispielsweise ihren richtigen Namen, Adresse, Telefonnummer und Kennwörter an Personen weitergeben, die sie online kennenlernen.

  5. Wenn eine Website Kinder zur Eingabe ihres Namens auffordert, um den Webinhalt zu personalisieren, helfen Sie Ihren Kindern, Online-Spitznamen zu erstellen, die keine persönlichen Informationen preisgeben.

  6. Verwenden Sie die Family Safety-Tools, um für jedes Familienmitglied ein angemessenes Profil zu erstellen und das Internet zu filtern.

    Weitere Informationen dazu finden Sie unter Windows Live Family Safety, Jugendschutz in Windows 7 oder Jugendschutz in Windows Vistaherunter.

    Schützen Sie Ihre Kinder vor anstößigen Popup-Fenstern, indem Sie den Popup-Blocker aktivieren, der in Internet Explorer integriert ist.herunter.

  7. Alle Familienmitglieder sollten als Vorbild für Kinder handeln, die gerade beginnen, das Internet zu verwenden.

11 bis 14 Jahre

Kinder in diesem Alter sind bezüglich des Internets klüger, aber Sie sollten ihre Internetaktivitäten trotzdem beaufsichtigen und überwachen, um sicherzustellen, dass die Kinder keinem unangebrachten Inhalt ausgesetzt werden. Sie können Internet-Sicherheitstools verwenden, um den Zugriff auf Inhalte und Websites einzuschränken sowie einen Bericht über die Internetaktivitäten zu erstellen. Stellen Sie sicher, dass Kinder in diesem Alter verstehen, welche persönlichen Informationen sie niemals online preisgeben sollten.

In diesem Alter ist es möglicherweise nicht durchführbar, die Internetverwendung jederzeit zu beaufsichtigen. Sie können aber Tools einsetzen, wie beispielsweise Windows Live Family Safety, Jugendschutz in Windows 7 oder Jugendschutz in Windows Vistaherunter.

Sicherheitstipps, die Sie beachten sollten, wenn Sie mit Ihrem 11 bis 14 Jahre alten Kind online sind:

  1. Eine offene und positive Kommunikation mit Kindern ist immer sinnvoll. Sprechen Sie mit Ihren Kindern über Computer und seien Sie aufgeschlossen gegenüber Fragen und Neugier.

  2. Legen Sie klare Regeln für die Internetverwendung fest.

  3. Bestehen Sie darauf, dass Ihre Kinder keine persönlichen Informationen, beispielsweise ihren richtigen Namen, Adresse, Telefonnummer und Kennwörter an Personen weitergeben, die sie online kennenlernen.

  4. Wenn eine Website Kinder zur Eingabe ihres Namens auffordert, um den Webinhalt zu personalisieren, helfen Sie Ihren Kindern, Online-Spitznamen zu erstellen, die keine persönlichen Informationen preisgeben.

  5. Verwenden Sie die Family Safety-Tools, um für jedes Familienmitglied ein angemessenes Profil zu erstellen und das Internet zu filtern.

    Weitere Informationen dazu finden Sie unter Windows Live Family Safety, Jugendschutz in Windows 7 oder Jugendschutz in Windows Vistaherunter.

  6. Legen Sie die Family Safety-Tools auf die mittlere Sicherheitseinstellung fest, um Inhalte, Websites und Aktivitäten etwas einzuschränken.

  7. Stellen Sie mit dem Internet verbundene Computer in einem offenen Raum auf, in dem Sie die Aktivitäten Ihres Kindes einfach überwachen können.

  8. Schützen Sie Ihre Kinder vor anstößigen Popup-Fenstern, indem Sie den Popup-Blocker aktivieren, der in Internet Explorer integriert ist.herunter.

  9. Ermutigen Sie Ihre Kinder, Ihnen zu erzählen, wenn sie sich durch Inhalt oder Personen online unbehaglich oder bedroht fühlen. Bleiben Sie ruhig und erinnern Sie Ihre Kinder daran, dass sie keinen Ärger bekommen, wenn sie Ihnen etwas mitteilen. Loben Sie ihr Verhalten und ermutigen Sie Ihre Kinder, Ihnen mitzuteilen, wenn das gleiche erneut passiert.

15 bis 18 Jahre alt

Teenager sollten beinahe unbegrenzten Zugriff auf Inhalte, Websites oder Aktivitäten haben. Teenager sind erfahren im Internet, aber müssen trotzdem von ihren Eltern an angemessene Sicherheitsrichtlinien erinnert werden. Eltern sollten zur Verfügung stehen, um ihren Teenagern zu helfen, unangebrachte Nachrichten zu verstehen und unsichere Situationen zu vermeiden. Eltern sollten Teenagern erklären, welche persönlichen Informationen niemals über das Internet preisgegeben werden sollten.

Sicherheitstipps, die Sie beachten sollten, wenn Ihre Teenager online sind:

  1. Halten Sie die Kommunikation in der Familie bezüglich Computer so offen und positiv wie möglich. Sprechen Sie über Online-Freunde und Aktivitäten genauso wie über andere Freunde und Aktivitäten.

    Ermutigen Sie Ihre Kinder, Ihnen zu erzählen, wenn sie sich durch Inhalt oder Personen online unbehaglich oder bedroht fühlen. Wenn Du ein Teenager bist und dir etwas oder jemand online verdächtig erscheint, sprich darüber.

  2. Erstellen Sie zusammen mit Ihrer Familie eine Liste mit Internetregeln. Beziehen Sie die Art der Websites ein, die verboten sind, die Zeit im Internet, welche Informationen nicht preisgegeben werden dürfen sowie Richtlinien für die Online-Kommunikation, einschließlich soziale Netzwerke.

  3. Stellen Sie mit dem Internet verbundene Computer in einem offenen Raum auf, nicht im Zimmer eines Teenagers.

  4. Recherchieren Sie Internet-Filter (beispielsweise Jugendschutz in Windows Vista, Jugendschutz in Windows 7 oder Windows Live Family Safety) als Ergänzung zur elterlichen Aufsicht.

  5. Schützen Sie Ihre Kinder vor anstößigen Popup-Fenstern, indem Sie den Popup-Blocker aktivieren, der in Internet Explorer integriert ist.herunter.

  6. Finden Sie heraus, welche Websites Ihre Teenager besuchen und mit wem sie sprechen. Ermutigen Sie Ihre Teenager, überwachte Chaträume zu verwenden, und bestehen Sie darauf, dass sie in öffentlichen Chaträumen bleiben.

  7. Bestehen Sie darauf, dass sich Ihre Teenager niemals mit einem Online-Freund treffen.

  8. Stellen Sie sicher, dass Ihre Kinder keine Programme, Musik oder Dateien ohne Ihre Erlaubnis herunterladen. Die Dateifreigabe und das Herunterladen von Text, Bildern oder Illustrationen aus dem Web kann Copyright-Gesetze verletzen und ungesetzlich sein.

  9. Sprechen Sie mit Ihren Teenagern über Inhalt für Erwachsene und Pornografie und zeigen Sie ihnen positive Websites über Gesundheit und Sexualität.

  10. Schützen Sie Teenager vor Spam.herunter. Weisen Sie Ihre Teenager an, ihre E-Mail-Adresse nicht online preiszugeben, nicht auf Junkmail zu reagieren und E-Mail-Filter zu verwenden.

  11. Bringen Sie in Erfahrung, welche Websites Ihre Teenager besuchen. Stellen Sie sicher, dass Ihre Kinder keine Websites mit anstößigem Inhalt besuchen und keine persönlichen Informationen veröffentlichen. Überprüfen Sie die Fotos, die Teenager von sich selbst und ihren Freunden veröffentlichen.

  12. Bringen Sie Ihren Kindern ein verantwortungsbewusstes, ethisches Online-Verhalten bei. Sie sollten das Internet nicht verwenden, um Gerüchte zu verbreiten oder andere einzuschüchtern und zu bedrohen.

  13. Stellen Sie sicher, dass Ihre Teenager bei Ihnen nachfragen, bevor sie finanzielle Online-Transaktionen vornehmen, einschließlich der Bestellung, dem Kauf oder dem Verkauf von Artikeln.

  14. Sprechen Sie mit Ihren Teenagern über Online-Glücksspiele und die damit verbundenen potenziellen Risiken. Erinnern Sie Ihre Teenager daran, dass Online-Glücksspiele für sie illegal sind.