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Cyberkriminelle: Reduzierung des Risikos

Cyberkriminelle: Reduzierung des Risikos

Die Verwendung von Kommunikationstools, beispielsweise soziale Netzwerke, Chaträume, E-Mail und Instant Messaging kann Kinder dem Risiko aussetzen, Online-Sexualstraftäter zu treffen.

Die Anonymität des Internets bewirkt, dass sich Vertrauen und Intimität schnell entwickeln können. Straftäter nutzen diese Anonymität, um Online-Beziehungen mit unerfahrenen jungen Menschen einzugehen.

Kinder denken, dass sie die Gefahren kennen, aber in Wirklichkeit sind sie ziemlich naiv, was Online-Beziehungen betrifft.

Eltern können ihre Kinder schützen, indem sie sich über die Risiken bezüglich Online-Kommunikation informieren und sich an den Internetaktivitäten ihrer Kinder beteiligen.

Wie arbeiten Online-Sexualstraftäter?

Online-Sexualstraftäter gehen wie folgt vor:

  • Sie suchen Kinder über soziale Netzwerke, Blogs, Chaträume, Instant Messaging, E-Mail, Diskussionsgruppen und andere Websites.

  • Sie verleiten ihre Opfer durch Aufmerksamkeit, Zuwendung, Freundlichkeit und sogar Geschenke.

  • Sie kennen die neueste Musik und Hobbys, an denen Kinder interessiert sind.

  • Sie hören sich die Probleme der Kinder an und sympathisieren mit den Kindern.

  • Sie versuchen, die Hemmungen der Jugendlichen abzubauen, indem sie sexuellen Inhalt allmählich in die Konversation einfließen lassen oder indem sie sexuelles Material zeigen.

  • Sie werten die Kinder, die sie online kennenlernen, auch für ein künftiges persönliches Treffen aus.

Wie können Eltern das Risiko verringern, dass ein Kind zu einem Opfer wird?

  • Sprechen Sie mit Ihren Kindern über Sexualstraftäter und potenzielle Online-Gefahren.

  • Verwenden Sie Jugendschutzsoftware, die in neuen Betriebssystemen, beispielsweise Windows 7 oder Windows Vista integriert ist oder kostenlos heruntergeladen werden kann, z. B. die Windows Live Family Safety-Einstellungen herunter.

  • Befolgen Sie die Altersbegrenzungen für soziale Netzwerke. Die meisten sozialen Netzwerke verlangen, dass Benutzer mindestens 13 Jahre alt sind. Lassen Sie Ihre Kinder die Websites nicht verwenden, wenn sie jünger sind.

  • Kleine Kinder sollte keine Chaträume verwenden, da die Gefahren zu groß sind. Wenn die Kinder älter sind, lenken Sie sie zu überwachten Chaträumen für Kinder. Weisen Sie auch Ihre Teenagers an, überwachte Chaträume zu verwenden.

  • Wenn Ihre Kinder in Chaträumen aktiv sind, finden Sie heraus, welche Chaträume die Kinder besuchen und mit wem sie sprechen. Überprüfen Sie die Chaträume, um herauszufinden, welche Art von Konversationen stattfinden.

  • Weisen Sie Ihre Kinder an, den öffentlichen Bereich des Chatraums nicht zu verlassen. Viele Chaträume bieten private Bereiche für persönliche Gespräche an, die nicht überwacht werden können. Diese werden oft als „Flüsterbereiche“ bezeichnet.

  • Stellen Sie den mit dem Internet verbundenen Computer an einer zentralen Stelle auf, nicht im Kinderzimmer. Für einen Kriminellen ist es wesentlich schwieriger, eine Beziehung mit Ihrem Kind aufzubauen, wenn der Bildschirm einsehbar ist. Auch wenn sich der Computer an einem öffentlichen Ort zuhause befindet, sollten Sie neben Ihrem Kind sitzen, wenn dieses online ist.

  • Wenn Ihre Kinder klein sind, sollten sie die E-Mail-Adresse der Familie anstatt einer eigenen E-Mail-Adresse verwenden. Wenn die Kinder älter werden, können Sie von Ihren Internetdienstanbieter eine separate E-Mail-Adresse anfordern. Die E-Mails Ihrer Kindern können trotzdem in Ihrem Konto eingehen.

  • Weisen Sie Ihre Kinder an, nicht auf IMs oder E-Mails von Fremden zu antworten. Wenn Ihre Kinder Computer verwenden, die Sie nicht überwachen können (beispielsweise in der Bibliothek, der Schule oder bei einem Freund), finden Sie heraus, welche Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden.

  • Wenn alle Vorsichtsmaßnahmen fehlschlagen und Ihr Kind mit einem Online-Straftäter in Kontakt steht, beschuldigen Sie das Kind nicht. Der Straftäter trägt immer die alleinige Verantwortung. Ergreifen Sie rigorose Maßnahmen, um den weiteren Kontakt Ihres Kindes mit dieser Person zu unterbinden.

Wie können Ihre Kinder das Risiko verringern, zu einem Opfer zu werden?

Es gibt mehrere Vorsichtsmaßnahmen, die Kinder treffen können, einschließlich:

  • Keine Bilder von unbekannten Quellen herunterladen, da diese sexuell explizit sein können.

  • Verwenden von E-Mail-Filtern herunter.

  • Umgehend einen Erwachsenen benachrichtigen, wenn online etwas passiert, das sie unbehaglich oder ängstlich macht.

  • Auswählen eines geschlechtsneutralen Online-Namens, der keine zweideutigen Wörter enthält und keine persönlichen Informationen preisgibt.

  • Keine Weitergabe von persönlichen Informationen über sich selbst (einschließlich Alter und Geschlecht) oder über ihre Familie an jemanden online und kein Ausfüllen von Online-Profilen. Für ausführlichere Regeln zu persönlichen Informationen auf Websites wie Windows Live Spaces oder MySpace siehe So helfen Sie Ihren Kindern, soziale Websites sicher zu verwenden herunter.

  • Beenden der E-Mail-Kommunikation, Instant Messaging-Konversationen oder des Chats, wenn jemand Fragen stellt, die zu persönlich oder zweideutig sind.

  • Bringen Sie die Online-Vereinbarung für Ihre Familie in der Nähe des Computers an, um Kinder daran zu erinnern, ihre Privatsphäre im Internet zu schützen.

Was können Sie unternehmen, wenn Ihr Kind bedroht wird?

  • Wenn Ihr Kind sexuell explizite Fotos von einem Online-Korrespondenten erhält oder per E-Mail, IM oder auf andere Art sexuell bedrängt wird, wenden Sie sich an die örtliche Polizei. Speichern Sie die gesamte Dokumentation, einschließlich E-Mail-Adressen, Website-Adressen und Chatprotokolle, um diese an die Polizei auszuhändigen.

  • Überprüfen Sie Ihren Computer auf pornografische Dateien oder sexuelle Kommunikation, da diese oft Warnzeichen sind.

  • Überwachen Sie den Zugriff Ihres Kindes auf die elektronische Live-Kommunikation, beispielsweise Chaträume, Instant Messaging und E-Mail.

Quelle: Einige dieser Informationen wurden mit Genehmigung aus „A Parent's Guide to Internet Safety“ des U.S. Federal Bureau of Investigation entnommen.