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Schützen Sie Ihre Daten in Online-Communitys

Schützen Sie Ihre Daten in Online-Communitys

Online-Communitys umfassen unter anderem E-Mail-Verteilerlisten, Foren, Newsgroups, Blogs und soziale Netzwerke.

Sie können Ihre Daten schützen und die Vorteile dieser Gruppen nutzen, indem Sie sich an einige Standardrichtlinien halten.

Arten von Online-Communitys

Es gibt viele unterschiedlichen Arten von Online-Communitys. Die folgenden Communitys sind die geläufigsten:

  • E-Mail-Verteilerlisten: Diese Services, die auch als E-Mail-Listen oder Gruppen bezeichnet werden, ermöglichen Ihnen das Lesen, Schreiben und Beantworten von E-Mail-Nachrichten zu einem bestimmten Thema über einen E-Mail-Alias. Sie können sogar neue Gruppen erstellen.

  • Foren und Newsgroups: Diese Websites werden auch als Bulletin Boards bezeichnet, da sie ihren Mitgliedern die Möglichkeit bieten, Nachrichten zu hinterlassen und Nachrichten von anderen Benutzern zu beantworten.

  • IM-Services (Instant Message): Wenn Sie in einem IM-Programm eine Nachricht eingeben und senden, erhält der Empfänger die Nachricht auf einem andern Computer praktisch umgehend. Wenn der Empfänger eine Nachricht eingibt, sehen Sie diese genauso schnell.

  • Chat-Räume: Chat-Räume werden normalerweise für ein bestimmtes Thema eingerichtet. Diese Online-Foren funktionieren ähnlich wie Instant Messaging, aber ermöglichen mehreren Personen eine gleichzeitige Kommunikation.

  • Blog-Websites: Ein Blog ist ein persönliches Online-Journal, das öffentlich zugänglich ist. Die Besucher können Kommentare zu bestimmten Einträgen für den Blog-Autor hinterlassen.

  • Websites sozialer Netzwerke: Dies sind Websites wie beispielsweise Windows Live Spaces,MySpace und Facebook, auf denen Benutzer auf mehrere Arten miteinander kommunizieren können, einschließlich über persönliche Webseiten mit Fotos und Videos, Blogs, Foren und Instant Messaging-Funktionen.

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Worauf müssen Sie beim Beitritt zu einer Community achten?

Online-Communitys verlangen, dass Sie persönliche Informationen eingeben. Bei der Registrierung werden Sie nach einem Benutzernamen, einer E-Mail-Adresse und einem Kennwort gefragt.
Im Interesse der Gemeinschaftsbildung (und des kommerziellen Marketings) werden Sie möglicherweise auch aufgefordert, ein Benutzerprofil ausfüllen, das persönliche Informationen enthält wie Geburtsdatum, Privatadresse, Firmenadresse, private und geschäftliche Telefonnummer, Geschlecht, Familienstand, Beruf und Instant Messaging-Namen.

Die Profile sind öffentlich. Einige Gruppen erlauben es ihren Mitgliedern, die Namen und manchmal auch die E-Mail-Adressen sowie die vollständigen Profile der anderen Mitglieder in einem Mitgliederbereich der Website anzuzeigen. Veröffentlichen Sie keine Informationen, die Sie nicht an Fremde weitergeben möchten.

Die von Ihnen veröffentlichten Kommentare werden permanent auf der Community-Website gespeichert. Wenn Sie die anderen Mitglieder näher kennenlernen, kommt Ihnen die Community möglicherweise zwanglos und vertraut vor, und Sie geben die Namen Ihrer Kinder, Ihre Adresse, Ihren Arbeitsplatz und die Wertgegenstände preis, die Sie besitzen.
Möglicherweise erwähnen Sie sogar, wann Sie verreist sind. Auch wenn Sie seit langer Zeit an einer Community teilnehmen, wiegen Sie sich nicht in falscher Sicherheit.
Denken Sie daran, dass diese Informationen von Betrügern online und offline verwendet werden können. Geben Sie daher nicht zu viele Informationen preis.

E-Mail- und Phishing-Betrüger nutzen oft die vertrauliche Atmosphäre in Online-Daten zu stehlen.
Je mehr Informationen Sie in Profilen und Posts veröffentlichen, desto anfälliger sind Sie in punkto Betrug, Spam und Identitätsdiebstahl. Gemäß der US Federal Trade Commission (FTC) erhalten 86 Prozent der auf Websiten und in Newsgroups veröffentlichten E-Mail-Adressen und 27 Prozent der in Foren veröffentlichten E-Mail-Adressen Spam..

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Wie schützen diese Services ihre Benutzer?

Die Betreiber von Online-Communitys bieten je von der Art der Community mehrere Möglichkeiten an, mit denen Sie sich schützen können.

Achten Sie auf die folgenden Features, bevor Sie einer Online-Community beitreten:

  • Datenschutzrichtlinien, In denen genau erklärt wird, welche Informationen der Service erfasst und wie diese Informationen verwendet werden.

  • Benutzerrichtlinien mit Verhaltensregeln für die Benutzer der Website. Die Websites können gemeldete Verletzungen mit der Sperrung oder Kündigung des Kontos bestrafen.

  • Sonderbestimmungen für Kinder und Eltern, beispielsweise familienfreundliche Optionen, die auf den Schutz von Kindern unter einem bestimmten Alter abgestimmt sind.

  • Kennwortschutz, damit Ihr Konto sicher ist. Erstellen Sie ein starkes Kennwwort, wenn Sie sich bei der Online-Community registrieren. Wenn Kennwörter verloren gehen oder vergessen werden, verwendet der Service möglicherweise eine Sicherheitsfrage (z. B. „Was ist der Mädchenname Ihrer Mutter?“), um Ihre Identität zu bestätigen.

  • Das Ausblenden von E-Mail-Adressen ermöglicht es Ihnen, nur einen Teil Ihre E-Mail-Adresse in den Mitgliederlisten der Website anzeigen zu lassen. Einige Services bieten die Option, Ihre E-Mail-Adresse vollständig auszublenden.

Zusätzliche Tools, mit denen Sie sich schützen können

Je nach Typ der Online-Community, der Sie beitreten, sind möglicherweise weitere Optionen verfügbar, um den Zugriff anderer Benutzer auf Ihre E-Mail-Adresse und Posts zu beschränken, wie:

  • Filteroptionen: Diese von Blog-Websites angebotenen Tools ermöglichen es Ihnen, die Benutzer auszuwählen, die Ihre Blogs lesen können.

  • Sperren von anonymen Posts: Mit dieser von Blog-Websites angebotenen Option können Sie anonyme Antworten auf Blog-Einträge blockieren, um böswilligen oder beleidigenden Benutzern den Schutz der Anonymität zu verweigern.

  • Protokollierung von IP-Adressen: Dieser von Blog-Websites angebotene Service verfolgt alle Computer nach, die Kommentare in Ihrem Blog posten. Jeder Benutzer, der die Benutzervereinbarung der Website verletzt und gemeldet wird, kann kontaktiert und gegebenenfalls bestraft werden.

  • Private Communitys: Einige E-Mail-Services erlauben es Ihnen, private E-Mail-Listen zu erstellen. Nachdem Sie eine Liste erstellt haben, können Sie als Gruppenmoderator festlegen, wer teilnimmt und Nachrichten senden oder empfangen kann.

  • Optionen zum Verweigern der Zustimmung bzgl. Marketingmaterial: Diese Optionen geben Ihnen während der Registrierung bei der Online-Community die Wahl, ob Sie spezielle Angebote oder Telefonanrufe erhalten möchten.

  • Maskieren von E-Mail-Adressen: Die Maskierung umfasst das Einfügen eines Worts oder Ausdrucks in Ihre E-Mail-Adresse, um das automatische erfassen von E-Mail-Adressen durch Programme zu vereiteln, beispielsweise jemand@keinspam.beispiel.com.
    Einige Newsgroups und Bulletin Boards erlauben die Maskierung jedoch nicht. Da Spammer immer raffinierter werden, können ihre Erfassungsprogramme möglicherweise erkennen, ob eine E-Mail-Adresse maskiert ist.

  • Alternative E-Mail-Adressen: Sie sollten die Verwendung einer alternativen E-Mail-Adresse für Ihre Abonnements erwägen, um unerwünschte Nachrichten im Posteingang zu reduzieren.

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