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Vermeiden Sie Instant Messaging-Viren

Vermeiden Sie Instant Messaging-Viren

Über ein Instant Messaging (IM)-Programm wie Windows Live Messenger (ehemals MSN Messenger), Windows Messenger, AOL Instant Messenger, Yahoo Messenger oder andere, können Sie und Ihre Freunde einander Nachrichten schreiben und diese sofort sehen.

Da IM so beliebt ist, können auch Virenprogrammierer diese Programme zur Verbreitung von Schadsoftware nutzen.

Verstehen von Instant Messaging-Viren

Wie E-Mail-VirenSind Instant Messaging-Viren schädliche Programme, die darauf ausgelegt sind, sich durch IM zu verbreiten.

Diese Viren werden in den meisten Fällen verbreitet, wenn jemand auf einen Link klickt oder eine infizierte Datei öffnet, die in einer Instant Message, die scheinbar von einem Freund zu kommen schien, enthalten war.

Wenn Sie eine solche Dateien öffnen, kann Ihr Computer mit einem Virus infiziert werden. Auf Grund des Virus kann Ihr Computer langsamer werden oder überhaupt nicht mehr reagieren. Möglicherweise bemerken Sie aber auch überhaupt keine Veränderung.

Der Virus hat jedoch möglicherweise ein verborgenes Programm auf Ihrem Computer installiert, das die Software, Hardware oder wichtige Dateien beschädigen kann, und das Spywareenthalten kann, womit Informationen, die in den Computer eingegeben werden, verfolgt werden können.

Ein von einem Virus infizierter Computer kann die Infizierung weiterverbreiten durch das Senden von Kopien des Virus an alle Personen in Ihrer IM-Kontaktliste, d. h. die Sammlung der IM-Namen, die Sie in Ihrem IM-Programm speichern können.

Fünf Schritte zur Vermeidung von Instant Message-Viren

Wie bei den meisten Bedrohungen im Internet können Sie sich mit den folgenden grundlegenden Vorsichtsmaßnahmen schützen. Wenn Sie wissen, wie sich E-Mail-Viren vermeiden lassen, sind Sie bereits mit vielen dieser Schritte vertraut.

  • Seien Sie bei Links und Dateien in IM vorsichtig. Klicken Sie nie auf einen Link bzw. öffnen, akzeptieren oder laden Sie in IM nie eine Datei von jemanden herunter, den Sie nicht kennen. Wenn der Link oder die Datei in IM von jemandem stammt, den Sie kennen, klicken Sie nur auf den Link bzw. öffnen Sie die Datei nur, wenn Sie wissen, was der Link oder die Datei ist und wenn Sie den Link oder die Datei erwarten. Fragen Sie per E-Mail, Telefon oder auf andere Weise beim Absender nach, um zu sicherzustellen, dass die Sendung keinen Virus enthält.

  • Aktualisieren Sie Ihre Windows-Software. Gehen Sie zu Microsoft Update , um Ihren Computer zu scannen und alle Updates mit hoher Priorität, die angeboten werden, zu installieren. Wenn Sie automatische Updatesverwenden, werden Ihnen die Updates sofort nach der Veröffentlichung zugestellt. Sie müssen diese Updates jedoch selber installieren.

  • Stellen Sie sicher, dass Sie eine aktuelle Version der IM-Software verwenden. Durch den Einsatz der aktuellen Version der IM-Software wird Ihr Computer besser vor Viren und Spyware geschützt. Wenn Sie MSN Messenger verwenden, führen Sie ein Upgrade auf Windows Live Messengerdurch, wodurch Anlagen mit Schadsoftware blockiert werden und Sie Anhänge auf Viren scannen können. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Windows Live Messenger - Übersichtherunter.

  • Verwenden Sie Antiviren- und AntiSpyware-Programme und halten Sie sie auf dem neuesten Stand. Antiviren- und AntiSpyware-Programme, wie Microsoft Security Essentialskönnen helfen, Schadsoftware zu erkennen und von Ihrem Computer zu entfernen, aber nur, wenn Sie die Software auf dem neuesten Stand halten. Microsoft Security Essentials sorgt zusammen mit Microsoft Updateherunter.

    Windows Defender dafür, dass Ihr Computer vor Spyware geschützt ist. Windows Defender ist Teil von Windows Vista und Windows 7herunter. Wenn Sie Microsoft Security Essentials installieren, deaktiviert das Programm automatisch Windows Defender. Dies geschieht, weil Microsoft Security Essentials Echtzeit-Schutz vor Viren, Spyware und anderer Schadsoftware bietet, wohingegen Windows Defender nur vor Spyware und potenziell unerwünschter Software schützt.

  • Führen Sie Ihren Computer als Standardbenutzer und nicht als Administrator aus. Windows Vista und Windows 7 umfassen beide eine Benutzerkontensteuerung. Mit dieser Funktion können Sie Ihren Computer als Standard-Benutzer ausführen und dabei bei Bedarf gleichzeitig die Vorteile eines Administrators in Anspruch nehmen. Dies hilft, Viren und andere unerwünschte Software zu vermeiden. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Funktionen in Windows 7: Benutzerkontenteuerungherunter.