Virtualisierung mit Microsoft - die Basis für die Cloud
Kosten sparen, Kapazitäten besser nutzen, die Verfügbarkeit erhöhen und die Flexibilität steigern – dies sind einige der wichtigen Themen, mit denen sich IT-Manager beschäftigen. Neue Perspektiven zur Adressierung dieser und weiterer Herausforderungen rund um die Gestaltung und Modernisierung der IT bietet die Virtualisierung.
Im Bereich der Virtualisierung gibt es eine große Produktvielfalt. Denn ging es vor einigen Jahren lediglich darum, einzelne Computer virtuell in spezialisierten Szenarien zu betreiben, haben sich die Anforderungen mittlerweile deutlich gewandelt. Inzwischen sind virtualisierte Angebote für zahlreiche allgemeine IT-Bereiche erhältlich.
Microsoft ist dabei ein Anbieter, der ein umfassendes, aufeinander abgestimmtes Lösungsportfolio für die Virtualisierung bietet. Dieses vereint das Know-how, das sich Microsoft in über 25 Jahren bei Anwendungen, Desktops und Servern erworben hat. Mit der Microsoft-Plattform genießen Unternehmen viele Vorteile: Diese reichen von der durchgängigen Integration und Automatisierung über Kosteneinsparungen bei der Bereitstellung und Verwaltung bis hin zur leichten Nutzung durch die vertraute Umgebung.
Die Virtualisierungstechnologie Hyper-V ist ohne Aufpreis in Windows Server bereits enthalten und braucht nicht separat erworben zu werden. Positiv auf das IT-Budget wirkt sich zudem aus, dass Virtualisierungslösungen von Microsoft vollständig integriert sind und gemeinsam mit physischen Lösungen auf einheitliche Weise verwaltet werden.
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Lösungsbereiche
Virtualisierung ist nicht gleich Virtualisierung. Vielmehr gibt es passende Lösungen für unterschiedliche Bereiche der IT. Microsoft bietet ein vollständiges Portfolio an Virtualisierungslösungen, die alle Bereiche umfassen – vom Desktop bis zum Rechenzentrum bis zur Private Cloud. Auf diese Weise können Unternehmen sowohl ihren Rollout von Betriebssystemen und Anwendungen auf Windows-Computern als auch den IT-Betrieb sowie die Verwaltung gezielt optimieren. 
Virtualisierung von Servern basierend auf Microsoft-Technologien
Die Servervirtualisierung erstellt isolierte Betriebssystemumgebungen in Form von virtuellen Maschinen (VMs), die vom physischen Host-Server logisch separiert sind. So lassen sich die zur Verfügung stehenden Host-Ressourcen wie CPU-Leistung, Speicherplatz etc. besser ausschöpfen. Ziel ist es, physische Systeme zu konsolidieren, die Verwaltungs- und Energiekosten zu reduzieren und die Verfügbarkeit zu verbessern. Die Servervirtualisierung trägt maßgeblich zur Flexibilität und Dynamik der IT bei.
Microsoft Hyper-V ist eine leistungsfähige Server-Virtualisierungstechnologie. Als Gastbetriebssystem kommen sowohl Windows Server- und Windows Client- Betriebssysteme als auch Nicht-Windows-Betriebssysteme (x86- oder x64-basiert) wie zum Beispiel Linux in Betracht. Microsoft Hyper-V steht auf zwei Arten zur Verfügung:
- Bei Microsoft Windows Server 2008 R2 ist Hyper-V eine Serverrolle (sowohl bei der Server Core- als auch bei der Vollinstallation). Im Lieferumfang der Editionen Standard, Enterprise und Datacenter von Windows Server 2008 R2 ist diese Serverrolle enthalten. Nicht verfügbar hingegen ist Hyper-V bei Windows Server 2008 R2 Foundation, bei Windows Web Server 2008 R2 sowie bei Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme.
- Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 ist eine eigenständige Virtualisierungslösung, die auf Windows Server 2008 R2-Technologie sowie der Virtualisierungstechnologie Hyper-V basiert. Das Produkt enthält lediglich Virtualisierungskomponenten. Daher bietet es einen kleinen Footprint sowie minimalen Overhead.
Weitere Informationen zu Servervirtualisierung finden sie hier.
Die Virtualisierung des Desktop
Die Desktopvirtualisierung stellt lokal auf dem Desktop eigenständige Betriebssystemumgebungen in virtuellen Maschinen bereit. Anwendungen, die für eine ältere Betriebssystemumgebung konzipiert sind, können dadurch auf einer modernen Host-Plattform weiterverwendet werden. Genauso erhalten Administratoren und Entwickler die Gelegenheit, komplette PC-Konfigurationen (Betriebssystem inklusive Anwendungen) jeweils in einer isolierten Gastumgebung auszutesten.
Microsoft hat zur Desktopvirtualisierung Windows Virtual PC entwickelt. Diese Lösung gestattet die Ausführung mehrerer Windows-Umgebungen direkt aus dem Windows 7-Desktop heraus:
- Für Privatanwender und kleine Firmen stellt der Windows XP Modus, der für Windows 7 Professional und Windows 7 Ultimate verfügbar ist, eine vorinstallierte virtuelle Windows XP-Umgebung bereit.
- Microsoft Enterprise Desktop Virtualization (MED-V) ist die Lösung für mittelständische und große Unternehmen zur zentralen Verwaltung virtueller Maschinen, die auf Clients unter Windows Virtual PC laufen. MED-V bildet zusammen mit anderen Tools das Microsoft Desktop Optimization Pack for Software Assurance (MDOP).
Bei beiden Lösungen lassen sich Anwendungen, die in virtuellen Maschinen laufen, bequem per Mausklick starten und in eigenständigen Windows 7-Programmfenstern ausführen – Seite an Seite mit nativen Windows 7-Anwendungen. Zusätzliche Funktionen wie die USB-Unterstützung und Druckerumleitung sowie die Ordnerintegration zwischen Host und Gast und die gemeinsame Nutzung der Zwischenablage erhöhen ebenfalls die Benutzerfreundlichkeit.
Weitere Informationen zu Desktopvirtualisierung finden sie unter Microsoft Enterprise Desktop Virtualization und Virtual PC.
Virtuelle, zentralisierte Clientumgebungen
Bei der als VDI bekannten Virtual Desktop Infrastructure handelt es sich um eine zentralisierte Architektur zur Desktopbereitstellung mithilfe einer serverbasierten Desktopvirtualisierung. Clients laufen hierbei als virtuelle Maschinen (VMs) auf Virtualisierungsservern in einem zentralen Rechenzentrum und interagieren mit dem PC oder Thin-Client des Benutzers. Mit anderen Worten: VDI ermöglicht es, die komplette Clientumgebung von Benutzern zu virtualisieren und zu zentralisieren.
Die von Microsoft entwickelte Virtualisierungstechnologie Hyper-V lässt sich bei Windows Server 2008 R2 sowohl zur Virtualisierung von Serversystemen als auch zur Desktopvirtualisierung mittels VDI nutzen. Die Microsoft-VDI-Lösung erlaubt Unternehmen, die Speicherung, Ausführung und Verwaltung ihrer Windows-Desktops im Rechenzentrum zu zentralisieren. Die Windows Server 2008 R2 Remote Desktop Services enthalten einen eigenen VDI-Verbindungsbroker und gestatten es, sowohl gemeinsame als auch personalisierte Desktops bereitzustellen. Durch die Integrationsfähigkeit von Partnerangeboten ist die Microsoft-VDI-Lösung zudem individuell erweiterbar.
VDI sowie die Präsentationsvirtualisierung sind zwei verschiedene Verfahren zur Clientvirtualisierung für unterschiedliche Szenarien:
- Bei der VDI-Technologie von Microsoft läuft der gesamte Windows-Client in Form einer virtuellen Maschine auf einem im Rechenzentrum befindlichen Hyper-V-Server.
- Bei der Präsentationsvirtualisierung hingegen laufen Windows-Anwendungen auf einem im Rechenzentrum befindlichen Remotedesktop-Hostserver ab.
Weitere Informationen zu Virtual Desktop Infrstructure finden sie hier.
Vorteil Präsentationsvirtualisierung: Anwendungen zentralisieren
Bei der Präsentationsvirtualisierung in Form der Remotedesktopdienste (die Weiterentwicklung der früheren Terminaldienste) von Windows Server 2008 R2 wird die eigentliche Verarbeitung von der grafischen Ausgabe sowie Tastatur- und Maus-Eingaben getrennt. Das ermöglicht es, Anwendungen an zentraler Stelle bereitzustellen und ablaufen zu lassen, während die Nutzung dezentral in anderen Standorten erfolgt. Wahlweise stellt die Präsentationsvirtualisierung einzelne Anwendungen oder aber einen kompletten Desktop bereit, der dann mehrere Anwendungen auf einmal anbietet.
Diese Art der Virtualisierung eignet sich zum Beispiel, um aufgabenorientierten Mitarbeitern sowie mobilen Mitarbeitern, die lediglich über Verbindungen mit geringer Bandbreite angebunden sind, wichtige Unternehmensanwendungen bereitzustellen. Ebenso bietet sich die Präsentationsvirtualisierung an, um vertrauliche Daten in entfernten Standorten wirksam zu schützen, da auf den Computern vor Ort keine Daten zu speichern sind.
Bei Windows Server 2008 R2 hat Microsoft das einstige Konzept der Terminaldienste zu den Remotedesktopdiensten weiterentwickelt. Zahlreiche Optimierungen von Verwaltungs- und Performancemerkmalen verbessern dort signifikant das Benutzererlebnis und die originalgetreue Wiedergabe. Daher ist die grafische Oberfläche von Remotebenutzern derjenigen sehr ähnlich, die Benutzer bei der Verwendung lokaler Ressourcen erhalten. Das umfangreiche Remoteerlebnis umfasst sowohl die Unterstützung für den Multimonitor-Betrieb als auch Medieninhalte wie Silverlight und Flash.
Weitere Informationen zu Präsentationsvirtualisierung finden sie hier.
Applikationsvirtualisierung: Anwendungen per Streaming
Die Anwendungsvirtualisierung trennt bei einer Desktopumgebung die Anwendungsbereitstellung und -konfiguration von dem darunter befindlichen Betriebssystem. Dadurch entfallen klassische Installationen, was Versionskonflikte reduziert sowie die Bereitstellung von Anwendungen und Updates beschleunigt. Gleichzeitig werden Inkompatibilitäten zwischen Anwendungen behoben, die in derselben Instanz eines Betriebssystems installiert sind – was den problemlosen Parallelbetrieb mehrerer Versionen ein und derselben Anwendung auf einem Computer erlaubt.
Microsoft Application Virtualization (App-V) nutzt die Anwendungsvirtualisierung, um Anwendungen in zentral verwaltete virtuelle Dienste umzuwandeln, die keiner Installation bedürfen und daher auch nicht mit anderen Anwendungen in Konflikt stehen. App-V stellt Anwendungen per Streaming über das Unternehmensnetzwerk oder das Internet auf Remotedesktop-Hostservern bzw. Terminalservern sowie Desktop- und Notebook-PCs zur Verfügung. Die Lösung ist eine wesentliche Komponente des Microsoft Desktop Optimization Pack for Software Assurance (MDOP).
App-V automatisiert und vereinfacht den Lebenszyklus der Anwendungsverwaltung. Genauso werden störende Auswirkungen auf Benutzer, die bei herkömmlichen Verfahren mit der Aktualisierung von Anwendungen sowie Patchvorgängen einhergehen, verringert: Beispielsweise sind keine Neustarts nach der Installation neuer Anwendungen sowie der Deinstallation veralteter Anwendungen erforderlich, sodass Benutzer ohne Unterbrechung mit ihrem Computer direkt weiterarbeiten können.
Weitere Informationen zu Anwendervirtualisierung finden sie hier.
Microsoft System Center: Kosten mit effizenter Verwaltung niedrig halten
Angesichts der Komplexität, die IT-Umgebungen heutzutage aufweisen, benötigen Unternehmen intelligente Lösungen zur Verwaltung sowohl von physischen Computern als auch virtualisierter Komponenten. Hierbei geht es zum Beispiel um die Überwachung der Leistung und Verfügbarkeit von Systemen, die Bereitstellung von Anwendungen und Updates, die Datensicherung oder die operative Verwaltung.
Mit Microsoft System Center können Unternehmen diesen Herausforderungen erfolgreich begegnen. Zur Realisierung selbstverwaltender und dynamisch anpassbarer Systeme nimmt Microsoft System Center eine umfassende Verwaltung vor – einheitlich sowohl für physische als auch für virtuelle Infrastrukturen. Microsoft System Center-Lösungen sind zuverlässig, skalierbar und sicher, sodass sich hiermit selbst besonders anspruchsvolle und unternehmenskritische Systeme, Anwendungen und Dienste zuverlässig verwalten lassen. In Verbindung mit Richtlinien, Verfahren und empfohlenen Vorgehensweisen („Best Practices“) ermöglichen diese Angaben es der IT-Abteilung, Kosten zu reduzieren, die Verfügbarkeit verbessern und Servicelevels zu steigern.
Microsoft System Center hält umfangreiche Funktionen bereit – von der Bereitstellung und Überwachung über die Sicherung und Wiederherstellung bis hin zur IT-Prozessautomatisierung. Microsoft System Center Virtual Machine Manager 2008 R2 ist das zentrale Verwaltungstool für die Virtualisierung. Es unterstützt Unternehmen bei der Planung, Bereitstellung, Wartung und Optimierung virtueller Rechenzentren.
Weitere Informationen zu Microsoft System Center finden sie hier.
Ihre Unterstützung für erfolgreiche Virtualisierungsprojekte
Zur leichten Realisierung von IT-Virtualisierungsprojekten hat Microsoft mehrere Handbücher und Tools entwickelt: Spezielle Solution Accelerators for Virtualization enthalten Anleitungen und Automatisierungstools zur Umsetzung durchgängiger Virtualisierungsstrategien. Diese Hilfsmittel unterstützen Unternehmen sowohl bei der fundierten Planung als auch der beschleunigten Bereitstellung kosteneffizienter, flexibler Virtualisierungslösungen auf der Grundlage von Microsoft-Produkten und -Technologien.
Nachfolgend befindet sich eine Auswahl von Solution Accelerators, die hilfreich bei Virtualisierungsprojekten sind:
- Offline Virtual Machine Servicing Tool (VMST): Dieser Solution Accelerator bietet mehr Sicherheit und Compliance für virtuelle Maschinen, die sich im Offline-Zustand befinden
- Infrastructure Planning and Design Guides: Hilfestellung bei der Ermittlung der geeigneten Virtualisierungstechnologie, der Platzierung virtueller Maschinen sowie der Planung virtueller Rechenzentren
- Microsoft Assessment and Planning Toolkit (MAP): Systematische Untersuchung der im Unternehmensnetzwerk befindlichen Hard- und Software sowie übersichtliche Auswertung
- Microsoft Deployment Toolkit: Zeit- und Kostenersparnisse bei der Bereitstellung von Servern und Clients durch die Vereinheitlichung von Prozessen und Tools
- Hyper-V Security Guide: Anleitungen und Empfehlungen zur sicheren Konfiguration virtualisierter IT-Umgebungen auf der Basis von Hyper-V
Weitere Informationen zu Solution Accelerators for Virtualization finden sie hier.
Betriebskosten durch Konsolidierung reduzieren
Mit der Konsolidierung reduzieren Unternehmen ihre IT-Betriebskosten schnell und einfach. Die Virtualisierung hilft dabei, die Anzahl der zu wartenden physischen Systeme und dadurch die Komplexität der Infrastruktur zu verringern. Neben einer verbesserten Hardwareauslastung der verbleibenden Systeme steigt die Übersichtlichkeit, während die Verwaltung leichter vonstatten geht, was zu abermaligen Kosteneinsparungen führt.
Die Microsoft-Virtualisierungstechnologie Hyper-V eignet sich ideal zur Konsolidierung. Windows Server 2008 R2 bietet dabei besonders kosteneffiziente Gastvirtualisierungsrechte: Mit dem Kauf einer Windows Server 2008 R2-Lizenz erhalten Unternehmen auf dem lizenzierten Host eine freie virtuelle Instanz bei der Standard Edition, vier freie virtuelle Instanzen bei der Enterprise Edition sowie unbegrenzte virtuelle Instanzen bei der Datacenter Edition.
Microsoft System Center Virtual Machine Manager 2008 R2 unterstützt Unternehmen bei der Konsolidierung ihrer Infrastruktur mit Analysen und Konsolidierungsberichten. Mithilfe dieses Tools lassen sich vorhandene physische Systeme leicht in virtuelle Maschinen umwandeln und diese dann auf solchen Servern platzieren, die bislang nur wenig ausgelastet sind.
Weitere Informationen zum Einsatzszenario Konsolidierung (engl.) finden sie hier.
Schneller zum Ergebnis dank Virtualisierung
Virtualisierung gestattet es, das Testing erheblich zu erleichtern. Administratoren können neue Betriebssysteme und Applikationen schnell und kostengünstig in abgeschotteten, virtuellen Umgebungen ausprobieren, ohne dafür erst langwierig physische Hardware aufzusetzen oder gar die Produktivumgebung des Unternehmens zu beeinträchtigen.
Genauso erhalten Entwickler die Gelegenheit, die von ihnen erstellten Anwendungen und Code-Teile auf Herz und Nieren zu prüfen – in isolierten virtuellen Maschinen. Zusätzliche Kosten werden eingespart, da für dieses Szenario ebenfalls keine separaten Testumgebungen mehr erforderlich sind.
Bei diesem Szenario kann die Kombination aus der Microsoft-Virtualisierungstechnologie Hyper-V sowie dem Microsoft System Center Virtual Machine Manager 2008 R2 als zentrales Verwaltungstool ihre Stärken ausspielen. Über ein Self-Service-Portal ist es für Administratoren und Entwickler ein Leichtes, neue virtuelle Maschinen zu Testzwecken zu provisionieren und diese nach Abschluss aller Arbeiten wieder zu deprovisionieren.
Weitere Informationen zum Einsatzszenario Testing & Entwicklung (engl.) finden sie hier.
Ausfallsicherheit & Verfügbarkeit dank Virtualisierung
Die Virtualisierung kann entscheidend zur Wahrung der Geschäftskontinuität beitragen. Auswirkungen sowohl geplanter als auch ungeplanter Ausfälle lassen sich hiermit erheblich reduzieren: Sollte ein physischer Server offline gehen, können die darauf laufenden virtuellen Maschinen schnell wieder auf einem anderen physischen Server ihren Betrieb aufnehmen, was Unterbrechungen im IT-Betrieb minimiert. Die konsistente, permanente Sicherung virtueller Maschinen im laufenden Betrieb sorgt für ein Maximum an Datenintegrität. Ausfallzeiten als Folge von Hardwaredefekten werden durch die Möglichkeit der schnellen Wiederherstellung virtueller Maschinen vermieden.
Microsoft-Technologien wie die Livemigration in Verbindung mit Windows Server 2008 R2 Enterprise oder Datacenter sorgen für eine Ausfallsicherheit und hohe Verfügbarkeit von virtuellen Maschinen – selbst dann, wenn die darin laufenden Anwendungen keine speziellen Hochverfügbarkeitsmerkmale aufweisen. Microsoft System Center Data Protection Manager 2010 gestattet die konsistente, permanente Sicherung physischer Systeme und virtueller Maschinen – im laufenden Betrieb, sodass Backup-Zeitfenster nicht erforderlich sind. Die Wiederherstellung einer gesicherten virtuellen Maschine kann als dynamische Gastmigration auf einem anderen physischen Host erfolgen.
Weitere Informationen zum Einsatzszenario Geschäftskontinuität (engl.) finden sie hier.
Virtualisieren bedeutet zentralisieren
Auch im Zweigstellenbetrieb kann die Virtualisierung ihre Vorteile in den Bereichen Kostenersparnis, Flexibilität und Effizienz ausspielen. Anstatt in jeder Zweigstelle zahlreiche physische Systeme zu platzieren, lassen sich mehrere Systeme virtualisieren und auf einem einzelnen physischen Server betreiben. Die Sicherung aller physischen und virtuellen Systeme erfolgt zentral über die Zentrale – von der aus auch Anwendungen bereitgestellt werden.
Die Gastvirtualisierungsrechte beispielsweise von Windows Server 2008 R2 Enterprise gestatten bis zu vier virtuelle Betriebssystem-Instanzen auf dem lizenzierten Host. Microsoft System Center Data Protection Manager 2010 wiederum kann zentralisierte Sicherungen von Zweigstellen im Rechenzentrum des Unternehmens vornehmen. Durch den Einsatz von Agenten, die vor Ort auf Zweigstellenservern laufen und die geänderte und somit zu sichernde Daten fortlaufend an das zentrale Rechenzentrum senden, werden Bandlaufwerke in den Zweigstellen überflüssig (die Integration von Bandsicherungssystemen ist ebenfalls möglich). Und die zentrale Bereitstellung von Anwendungen, die in Zweigstellen zum Einsatz kommen sollen, kann bequem über die Remote Desktop Dienste von Windows Server 2008 R2 erfolgen.
Weitere Informationen zum Einsatzszenario Zweigstellenbetrieb finden sie hier.
Vorteile von Virtualisierung für kleine Unternehmen
Kleinen Unternehmen hat die Virtualisierung ebenfalls eine Menge zu bieten. Vielfach lassen sich zum Beispiel unter Zuhilfenahme virtueller Maschinen vorhandene Hard- und Software-Ressourcen selbst dann noch weiternutzen, wenn diese schon etliche Jahre alt und für moderne IT-Umgebungen eigentlich nicht mehr geeignet sind – aus Budgetgründen aber noch nicht ausgetauscht werden konnten.
Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 ist eine als freier Download erhältliche und somit besonders kosteneffiziente Virtualisierungslösung. Für das Testing und die Entwicklung ist diese Lösung ebenso geeignet wie für die Konsolidierung von Servern in der Zentrale und in Zweigstellen sowie für VDI (Virtual Desktop Infrastructure). Die Verwaltung kann über die enthaltenen Tools sowie Microsoft System Center Virtual Machine Manager 2008 R2 erfolgen.
Microsoft hat mehrere System Center-Lösungen speziell für kleine Unternehmen entwickelt. Die preislich attraktive Workgroup Edition von Virtual Machine Manager 2008 R2 beispielsweise ist speziell für kleinere Infrastrukturen gedacht. Für kleine und mittelständischen Unternehmen, denen auf den Enterprise-Einsatz zugeschnittene Verwaltungstools zu überdimensioniert, zu komplex oder zu teuer sind, ist Microsoft System Center Essentials 2010 gedacht. Diese Verwaltungslösung ermöglicht die Verwaltung virtueller Systeme, proaktive Überwachung, effiziente Aktualisierung von Systemen – einheitlich sowohl für physische als auch virtuelle Systeme.
Weitere Informationen zu Virtualisierung in kleinen Unternehmen (engl.) finden sie hier.
Das dynamische Rechenzentrum – die Basis für Cloud Computing
Die Virtualisierung ist ein wichtiger Schritt für mehr Agilität in der IT-Infrastruktur, damit Unternehmen ein dynamisches Rechenzentrum realisieren können. Durch die flexible Platzierung virtueller Maschinen lassen sich die im Rechenzentrum vorhandenen Hardwareressourcen dynamisch auslasten, um den dortigen Pool von physischen Hosts kontinuierlich mit hoher Auslastung zu betreiben. Fortschrittliche Verwaltungsfunktionen gestatten es, virtuelle Maschinen nach Bedarf bereitzustellen und genauso wie physische Systeme einheitlich zu verwalten.
Ein hoher Virtualisierungsgrad im Rechenzentrum stellt zudem einen essenziellen Schritt zur effizienten Realisierung einer Private Cloud dar. Nach der Evolution vom traditionellen zum virtualisierten Rechenzentrum entspricht die Private Cloud der nächsten logischen Stufe: der Weiterentwicklung zum Service-zentrischen Rechenzentrum – zur effizienten, kostengünstigen und skalierbaren Bereitstellung grundlegender IT-Dienste als Service aus der eigenen, geschützten Cloud.
Mit der Microsoft-Plattform sind Unternehmen bereits heute „Cloud-Ready“. Eben jene Microsoft-Produkte und -Technologien, mit denen sich die IT-Abteilung auskennt und denen sie seit Jahren vertraut, bilden eine optimale Basis zur Private Cloud-Implementierung. Dadurch kann ein Unternehmen, das Microsoft Windows Server, Microsoft Hyper-V und Microsoft System Center einsetzt, sehr leicht und schnell zur Private Cloud gelangen.
Weitere Informationen zu Private Cloud (engl.) finden sie hier.
TechNet-Szenarien zu Virtualisierung
Microsoft Virtualisierung – die wichtigsten Szenarien
Höhere Serververfügbarkeit
Anwendungen oder Server werden auf Hardware im Rechenzentrum ausgeführt und Anwendern auf Bedarfsbasis bereitgestellt. Mehr >>
Bessere Serverauslastung
Vorhandene Ressourcen werden effizienter genutzt, indem Workloads in virtuelle Maschinen konvertiert und die Ausführung flexibel gesteuert wird. Mehr >>
SharePoint für neue Niederlassungen
Virtualisierung stellt ohne eigene IT-Abteilung vor Ort die gleichen Tools für die Zusammenarbeit wie in der Unternehmenszentrale bereit. Mehr >>
Zuverlässige Datenmigration
Virtualisierung kann gerade bei abweichenden Betriebssystemen und Formaten Ausfallzeiten vermeiden und die Zuverlässigkeit steigern. Mehr >>
Exchange für Niederlassungen
Virtualisierung stellt auch ohne eigene IT-Abteilung vor Ort die gleichen Messaging- und Kalenderfunktionen wie in der Zentrale bereit. Mehr >>
Schnellere Notfallwiederherstellung
Virtualisierung vereinfacht die Planung und senkt Ausfallzeiten und potenzielle Datenverluste drastisch. Mehr >>
Weiterführende Informationen
- Servervirtualisierung - Neue, kostengünstige Lösungen von Microsoft zur Optimierung der IT-Infrastruktur
- Servervirtualisierung auf einen Blick
- How Microsoft IT Uses System Center Virtual Machine Manager to Manage the Private Cloud
- TechNet Magazine: Wie Sie ruhende virtuelle Maschinen patchen können
- Technische Ressourcen zur Desktopvirtualisierung (engl.)
- Best Practices für Server- und Anwendungsvirtualisierung
- Microsoft Cloud Computing Infrastructure
- E-BookUnderstanding Microsoft Virtualization Solutions
- Lizenzierung virtueller Umgebungen
- MDOP - Applikationsvirtualisierung
- Website Servervirtualisierung
- Lizenzinformationen zu Virtualisierung
- Lizenzinformationen zum Enrollment for Core Infrastructure (ECI)
Aktuelle Angebote
- AbonnementNeu: Newsletter für das IT Business Network
- Test-ZugangTesten Sie System Center Virtual Machine Manager 2008 R2
- DownloadKostenloser Download: Hyper-V Server 2008 R2 mit SP1
- DownloadEnterprise Strategy Group: Performance von Anwendungen auf Hyper-V R2 SP1
- DownloadIDC Executive Brief - Virtualized Client Computing 2011
- InteraktivROI-Rechner: Servervirtualisierung (engl.)
- DownloadPartner-Workshop Virtualisierung mit System Center
Top Veranstaltungen
- FortbildungMicrosoft Virtual Academy: Desktopvirtualisierung für Ihre Mitarbeiter
- FortbildungZertifizierung für Servervirtualisierung
- FortbildungMicrosoft Virtual Academy - so werden Ihre Mitarbeiter zum Virtualisierungsprofi
- München, 20. März 2012FORUM: Komplexe IT effizienter verwalten, überwachen und automatisieren – mit System Center 2012
- Köln, 23. März 2012FORUM: Mit Windows Server 8 zur Cloud-optimierten IT
- München, 18. April 2012FORUM: Mit Windows Server 8 zur Cloud-optimierten IT
- Köln, 30. Mai 2012FORUM: Mit Windows Server 8 zur Cloud-optimierten IT
- München, 20. Juni 2012FORUM: Mit Windows Server 8 zur Cloud-optimierten IT
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