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Simulationsplattform für Internet-Sicherheit aktualisiert

Simulationsplattform für Internet-Sicherheit aktualisiert

Microsoft hat seine Simulationsplattform für Online-Sicherheit und Privacy – IRBI (Internet Risk Behaviour Index) – erweitert und bietet ab sofort auch eine HTML-Version an. IRBI wurde gemeinsam mit Psychologen und Pädagogen der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München entwickelt und simuliert Alltagssituationen, die sich mit dem sicheren Umgang mit Computern und dem Internet befassen. Im Zentrum stehen dabei Online-Sicherheit, Schutz privater Daten wie die sichere Verwaltung von Benutzerkonten oder Datenschutzaspekte in sozialen Netzwerken und Internet-Betrug. Bei der Überarbeitung des Angebots wurde Benutzer-Feedback aufgegriffen und so die Bedienung verbessert. Außerdem stellt Microsoft IRBI nun auch Unternehmen zur Verfügung, die damit – neben den mitgelieferten Inhaltspaketen – auch eigene Schulungsszenarien entwickeln und unternehmensintern publizieren können.

Die IRBI Simulationsplattform nutzt nachgebaute Screenshots unterschiedlichster Websites und Anwendungen, um so beispielhaft Situationen im Internet-Alltag nachzustellen. So wird gezeigt, wie wichtig das Studieren von Datenschutzbestimmungen und AGBs – nicht nur auf Gewinnspielseiten – ist, wie man verhindert, dass die eigene E-Mail-Adresse von Spambots ausgelesen wird oder wie man mehrere E-Mail-Adressen kontextabhängig einsetzt, um sich vor Spam im privaten Postfach zu schützen.

Viele Gefahren im Internet lassen sich durch richtiges Verhalten vermeiden. Grundlage der Entwicklung von IRBI ist die Verbindung von fallbasierter und handlungsorientierter Didaktik, welche die LMU zu einem Pionier des E-Learnings gemacht hat. Werner Degenhardt, Akademischer Direktor an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik an der LMU München, erklärt: „Es bringt nichts, stur auswendig zu lernen, welche Seiten sicher sind und welche nicht, zumal es unmöglich ist, auf dem neuesten Stand zu bleiben. Wir setzen deshalb darauf, übertragbare Alltagssituationen herzustellen und so die Nutzer zu schulen, wie man sich in bestimmten Situationen verhalten sollte.“ Das Schulungskonzept hat sich bereits in der ersten Version von IRBI bewährt, wie Studien an der LMU gezeigt haben. Das Sicherheitsverhalten von Benutzern kann mit IRBI „erheblich verbessert werden“, so Degenhardt.

Mit insgesamt 45 Situationen schafft IRBI ein Grundverständnis für Bedrohungen und das richtige Verhalten im Umgang mit diesen. „Wir bieten zurzeit drei Tests mit jeweils 15 Szenarien“, so Tom Köhler, Direktor Strategie Informationssicherheit & Kommunikation bei Microsoft Deutschland. „Damit decken wir eine Reihe von Alltagssituationen ab, in denen viele Nutzer heute gar nicht über Sicherheitsaspekte nachdenken. Auch erfahrene Nutzer können hier üben – vor allem, sich die Zeit zu nehmen, um genau hinzusehen und eine Situation zu analysieren.“ Microsoft hat im ersten Halbjahr 2010 sein Angebot ausgebaut und einen weiteren Test, speziell zum Thema Internetbetrug entwickelt und veröffentlicht.

In der neuen, zweiten Version von IRBI gibt es neben einer Silverlight-basierenden Lösung nun auch eine reine HTML-Darstellung, die ohne weitere Softwareinstallation nutzbar ist. Außerdem ist nun neben der Anmeldung per CardSpace-Technologie auch ein sicheres Login über Windows Live ID möglich.

Microsoft stellt Unternehmen IRBI in Kürze auch als kostenfreie Version zur lokalen Installation zur Verfügung. Diese können die Schulungsplattform dann entsprechend ihrer Anforderungen anpassen, mit Inhalten bestücken und im Intranet publizieren, um ihre Mitarbeiter mit eigenen Szenarien zu schulen. „Jedes Unternehmen hat eigene Sicherheitsanforderungen und unterschiedliche Systemvoraussetzungen“, so Köhler. „Umso wichtiger ist es, seinen Mitarbeitern ein leicht verständliches Schulungssystem an die Hand zu geben, mit dem sie sich mit speziellen Vorschriften und allgemeinen Sicherheitsvorkehrungen vertraut machen können. Das Verständnis für die Maßnahmen wird so deutlich stärker gefördert als durch die Aushändigung eines Systemnutzungshandbuchs." Um weitere Schulungsszenarien zu schaffen, stellt Microsoft IRBI auch anderen Webseitenbetreibern zur Verfügung, welche die Plattform in ihre Angebote einbinden wollen.

Den Internet Risk Behaviour Index finden Sie unter www.irbi.de.

Haben Sie Fragen oder Anmerkungen zu diesem Thema? Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an egovinfo@microsoft.com