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Effiziente IT-Abläufe und Geschäftsprozesse

Mit System Center Service Manager 2012 und dem Service Pack 1 können wir unsere Prozesse standardisieren sowie SQL Server 2012 nutzen.

Alexander Fischer , Manager Corporate IT, SCA Schucker

Logo des Kunden
Land
Deutschland
Branche
Automobilindustrie
Mitarbeiter
270
Arbeitsplätze
26-499 PCs
Projektdauer
1 Monat

Kundenprofil

SCA Schucker gehört zu den führenden Unternehmen für Klebesysteme und Dosiertechnologien in der Automobilindustrie und liefert Technologien für das punktgenaue Kleben und Abdichten von modernen Autokarosserien, die etwa aus Karbon bestehen.

Ausgangslage

SCA Schucker wollte sein IT-Service-Management verbessern und Geschäftsprozesse mit technischen Lösungen stützen. Ziel war es, IT-Prozesse und IT-Services klar zu definieren, zu standardisieren und dann weitgehend zu automatisieren.

Eingesetzte Software und Services

  • Microsoft System Center

Lösung

Microsoft System Center Service Manager 2012 stellt mit dem Service Pack 1 alle Funktionen für das IT-Prozessmanagement sowie für ein Selfservice-Portal beim Helpdesk bereit. Zudem führt er die Workflows der anderen System Center-Produkte zusammen.

Verbesserungen

Mit dem Selfservice-Portal sowie den standardisierten Prozessen trägt die IT-Abteilung zur Effizienz von Geschäftsprozessen bei. Durch das Service Pack 1 läuft Service Manager stabiler und schneller und lässt sich besser zentral überwachen.

Die SCA Schucker GmbH & Co. KG aus dem Großraum Karlsruhe ist mit ihren Klebesystemen sehr erfolgreich. Da mittlerweile alle wichtigen Automobilhersteller weltweit SCA-Technologie nutzen, stieg der Umsatz 2012 im Vergleich zum Vorjahr von 90 auf 110 Millionen Euro.

Der intensive IT-Einsatz bei SCA Schucker erfordert eine Vielzahl an Programmen und bringt eine hohe Zahl an IT-Prozessen mit sich. Daher plante Alexander Fischer, Bereichsleiter IT bei SCA Schucker, das IT Service Management zu verbessern und Geschäftsprozesse mit technischen Lösungen zu stützen: „Unser Ziel war, unsere IT-Prozesse und IT-Services klar zu definieren, zu standardisieren und dann weitgehend zu automatisieren.“

SCA Schucker entschied sich im August 2011 für Microsoft System Center Service Manager 2012 als neue Plattform. „System Center Service Manager 2012 stellt alle notwendigen Funktionen für das Problem- und IT-Prozessmanagement sowie ein Selfservice-Portal beim Helpdesk bereit“, erläutert Fischer. „Zudem führt die Lösung die Workflows der anderen System Center-Produkte wie System Center Configuration Manager 2012 oder System Center Operations Manager 2012 zusammen, die wir für das IT-Management einsetzen.“

Einheitliche IT-Prozesse steigern die EffizienzZunächst baute das IT-Team von SCA Schucker mit Service Manager 2012 eine Configuration Management Database auf. Diese Datenbank spielt im ITIL-Regelwerk eine wichtige Rolle. Sie beschreibt alle wichtigen IT-Komponenten und deren Zusammenhänge sowie Abhängigkeiten. Neben den technischen Daten gehören dazu Angaben zum Standort und zu Nutzern sowie Vertragsdaten wie Lizenzen, Garantien oder Wartungsabkommen.

Mit Hilfe von Service Manager hat SCA Schucker seine IT-Prozesse weitgehend vereinheitlicht und automatisiert. Treten Probleme etwa beim Active Directory auf, meldet Operations Manager dies direkt als Incident an den Servicedesk von Service Manager.
Bild zum Text des Kunden

Im Innovation Center präsentiert SCA Schucker neue Klebetechniken.


Neue Software bestellen Mitarbeiter über das Selfservice-Portal, das auf Wunsch den Vorgesetzten automatisch in den Freigabeprozess per Mail einbindet. Bestätigt dieser die Bestellung, löst er damit einen Change-Prozess in Service Manager 2012 aus. Da dieser mit Configuration Manager verzahnt ist, verteilt und installiert Configuration Manager nun die Software automatisch. „Mit dem Selfservice-Portal sowie den standardisierten und automatisierten Prozessen trägt die IT-Abteilung zur Effizienz von Geschäftsprozessen bei“, betont Fischer.

Im Dezember 2012 hat SCA Schucker das Service Pack 1 für System Center Service Manager 2012 installiert. Bei der Installation des SP 1 musste die IT-Abteilung beachten, dass Service Manager im Hintergrund permanent Daten zur bestehenden IT-Infrastruktur an das Data Warehouse beziehungsweise die zentrale ITIL-Datenbank überträgt. „Es ist wichtig, diese Datenübertragung zu stoppen und zunächst das Data Warehouse auf den neuesten Stand zu bringen, da das Service Pack 1 ein neues Datenbankmodell erfordert“, erläutert Fischer. „Erst nach dem Update der Datenbank folgt die Installation des Applikations-servers für Service Manager 2012.“

Vor dem SP 1 für Service Manager installierte Fischer und sein Team das SP 1 für Microsoft System Center Orchestrator 2012, der die Auto-matisierung von IT-Prozessen ermöglicht. Mit dieser Lösung verbindet SCA Schucker das zentrale SAP-System so mit dem Active Directory, dass Benutzer-konten automatisiert angelegt werden: Das SAP-System überträgt die Daten eines neuen Mit-arbeiters an das Active Directory; je nach Gruppen-zugehörigkeit erhält der Mitarbeiter dann automatisch die entsprechenden Nutzungsrechte zugeteilt.

„Nach der Installation des Service Pack 1 laufen sowohl Service Manager als auch Orchestrator stabiler und schneller“, resümiert Fischer. Als wesentlichen Vorteil sieht er, dass die System Center 2012 SP1 Suite nun auch Windows 8 sowie Windows Server 2012 unterstützt, auf dem das produktive SAP-System sowie bald Microsoft SharePoint Server 2013 laufen werden.

Durch das Service Pack 1 ist Service Manager zudem besser mit Operations Manager verzahnt. So ist es jetzt möglich, einen Operations Manager-Agenten direkt auf Service Manager zu installieren. „Um den Agenten mit System Center Operations Manager 2012 nutzen zu können, muss man ihn noch manuell konfigurieren. Microsoft liefert hier die notwendigen Informationen mit“, so Fischer. „Seit dem SP 1 können wir mit Operations Manager auch den Applikationsserver von Service Manager lückenlos überwachen.“