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Krankenhausverbund baut ausfallsichere IT

Unsere neue IT-Infrastruktur hat den Health-Check bestanden, sie ist transparent, ausfallsicher und rüstet uns für die Zukunft.

Michael Fetzer, Leiter IT

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Land
Deutschland
Branche
Gesundheitswirtschaft
Mitarbeiter
1200
Arbeitsplätze
ab 500 PCs
Projektdauer
Phase 1: 3 Monate, Phase 2: 9 Monate

Kundenprofil

Die Krankenhäuser in Dinkelsbühl und Rothenburg ob der Tauber formen gemeinsam mit der Praxisklinik Feuchtwangen und rund 950 Mitarbeitern ein Gesundheitszentrum mit Schwerpunkt im akutstationären Bereich.

Ausgangslage

Veraltete und dezentral organisierte IT konnte die neuen Anforderungen wie Hochverfügbarkeit, Sicherheit oder Anbindung mobiler Geräte nicht erfüllen. Stattdessen plagten Mail-Ausfälle die 950 Mitarbeiter im Verbundklinikum.

Eingesetzte Software und Services

  • Microsoft Active Directory
  • Microsoft Exchange Server

Lösung

Der Klinikenverbund entschied sich für 100 % Microsoft-Software. Erst erfolgte eine Migration der Active Directory Services auf Windows Server 2008 R2, danach wurde Exchange Server 2003 auf Version 2010 migriert.

Verbesserungen

Erhöhung der IT SicherheitErhöhung der Stabilität (Hochverfügbarkeit) und AusfallwahrscheinlichkeitTransparenz der ITNutzung der IT durch Endanwender - verbessert, vereinfacht und Adaption beschleunigt (ohne extra Schulungsaufwand)

Das Leitbild am Verbundklinikum Ansbach gibt die Linie für das Handeln aller Abteilungen vor: Sie kombinieren jahrhundertelange Tradition mit modernster Medizin. Der Klinikenverbund mit dem neuen Vorstand wollte das auch auf die IT ausdehnen. Konkret bedeutete das, dass die historisch gewachsene IT-Infrastruktur aufgeräumt werden sollte. Probleme sah IT-Chef Michael Fetzer dabei vor allem bei der veralteten, dezentral organisierten IT in den drei zusammengeschlossenen Krankenhäusern Dinkelsbühl, Feuchtwangen und Rothenburg o.d.T. "Wir konnten mit unserer bestehenden IT weder Qualität noch Sicherheitsstandards so einhalten, wie wir uns das vorstellten", erklärt Fetzer. So war Anfang 2012 als Kommunikationszentrale im Verbundklinikum noch Microsoft Exchange Server 2003 auf Active Directory Services 2003 im Einsatz.

Den aktuellen Anforderungen war das System nicht mehr gewachsen. So stieß Exchange Server 2003 Standard Edition schon bei der Datenbankgröße an seine Grenzen, sodass die IT-Abteilung rund um Fetzer alle paar Tage mit geplanten Server-Neustarts arbeiten musste, um die Dienste am laufen zu halten. Doch das passte nicht mehr zur neuen Strategie. Deren Ziel ist eine hochverfügbare Kommunikationslösung. Ausfallzeiten des Mail-Systems sollte es überhaupt nicht mehr geben, auch keine geplanten, etwa bei Server-Wartungsarbeiten. Eine weitere Anforderung wurde durch interne Strukturveränderungen am Klinikum vorgegeben. Die Zahl der Mail-Postfächer wächst im Klinikum ständig an, denn durch verstärkten E-Mail-Einsatz will man den Papierverbrauch durch Faxe, Kopien und Briefe deutlich reduzieren. Weitere Ziele für die neue IT waren die Einbindung von mobilen Geräten plus abgesicherten Webzugriff, sodass Mitarbeiter auch von Home-Office-Arbeitsplätzen aus den vollen Funktionsumfang der eingesetzten Software nutzen können.
Bild zum Text des Kunden

Blick auf den Eingang zur Klinik Dinkelsbühl


Der Klinikenverbund wollte aber kein Puzzle aus verschiedenen Hersteller-Komponenten in seiner IT haben und entschied sich sofort dafür, komplett auf neueste Microsoft-Infrastruktur zu setzen und so vom nahtlosen Zusammenspiel der Technologien zu profitieren. Die vorhandene Single-Installation mit Microsoft Exchange Server 2003 in den drei Verbundkliniken sollte durch Microsoft Exchange Server 2010 ersetzt werden. Ein Exchange-Cluster sollte dafür sorgen, dass der Betrieb beim Ausfall eines Servers ohne Probleme weiterläuft. Fetzer und sein Team erneuerten die IT mit tatkräftiger Unterstützung der Dr. MORAWIETZ Consulting & Training GmbH in zwei Projektphasen. In Phase 1 wurde zuerst das existierende Active Directory auf Windows Server 2008 R2 migriert. Danach erfolgte der Umzug von Exchange Server 2003 auf Exchange Server 2010 nebst Anbindung der mobilen Geräte. Fetzer und sein Team migrierten dabei die Postfächer am Wochenende sowie in den Abendstunden, um den Betrieb nicht zu beeinflussen. Nach nur drei Monaten war diese wichtige Projektphase abgeschlossen. Alle 600 Mailboxen laufen jetzt auf dem neuen Exchange Server und es sind rund 70 Dienst-Smartphones im Einsatz. Für den Fernzugriff wurde parallel zum Exchange-Projekt noch ein Zertifikats-Server aufgesetzt, sodass die Anmeldung der Mitarbeiter den neuesten Sicherheitsstandards genügt.

Der Klinikenverbund ist damit einen weiteren großen Schritt hin zu einer modernen, sicheren, transparenten und qualitativ hochwertigen IT gegangen. "Jetzt steht die Basis, um wichtige Fragen zum Thema Archivierung und Compliance zu beantworten", erklärt Fetzer. Auch in Richtung moderne Kommunikation mit Microsoft Lync und SharePoint denkt der IT-Leiter nach. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist heute die gesteigerte Produktivität der Mitarbeiter. Die vertrauen wieder auf die IT im Unternehmen, denn es gibt keine Ausfälle mehr.

Vorteil auch: Die Integration mobiler Geräte ist in wenigen Schritten erledigt. Durch den eingerichteten und per Zertifikat abgesicherten Webzugriff über Outlook Web Access können die Mitarbeiter sehr einfach und perfekt geschützt aus dem Home-Office auf Mails und Kalender zugreifen, genauso als würden sie direkt am Arbeitsplatz sitzen. Einen Medienbruch gibt es nicht.

Vorteil für die IT-Mitarbeiter: Die entrümpelte Infrastruktur ist leichter zu überschauen und mit weniger Aufwand zu warten. Zurücklehnen können sich Fetzer und sein Team aber nicht. Im Verbund-klinikum steht weiterhin im Fokus, die IT-Infrastruktur zu vereinheitlichen, und die Useability zu erhöhen. Die Projektplanung für 2013 sieht deswegen vor, eine Standortübergreifende SharePoint 2013 Plattform, für noch bessere Kommunikationswege und Prozess-optimierung, sowie eine Threat-Management-Gateway-Lösung, für eine noch höhere Unter-nehmenssicherheit, einzuführen.
Dr. MORAWIETZ Consulting & Training GmbH
Schwanheimer Straße 144a
Deutschland - 64625 Bensheim
Telefon: +49 (6251) 10 58-0

Email: Services@MORAWIETZ.de
www.morawietz.com

Die Dr. MORAWIETZ GmbH Bensheim ist eines der führenden Beratungsunternehmen in den Bereichen Microsoft E-Mailsysteme sowie Security und Microsoft-basierter IT-Infrastruktur. Als Microsoft Inner Circle Partner für Unified Communication und Security zählen wir zu den Top-30-Partnern von Microsoft im Bereich Consulting-Services.