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Neues Datenbanksystem senkt IT-Kosten um 42%

Durch die Umstellung auf Microsoft SQL Server können wir unseren Kunden einen deutlich besseren Service zu viel geringeren Kosten anbieten.

Andreas Filbir, Chief Information Officer, KDS

Logo des Kunden
Land
Deutschland
Branche
Öffentlicher Sektor
Mitarbeiter
50 User
Arbeitsplätze
1-25 PCs
Projektdauer
3 Monate

Kundenprofil

Die Kommunale Datenverarbeitungszentrale Südniedersachsen (KDS) versorgt rund 45 Städte und Gemeinden in Südniedersachsen mit IT-Services. Dazu zählen zum Beispiel die Bereitstellung von Infra-strukturen für die Datenverarbeitung, Software-Entwicklung und IT-Schulungen.

Ausgangslage

Bisher setzte die KDS auf eine Datenbank-Software von Oracle, um Gemeinden in Deutschland mit IT-Services zu versorgen. Durch den Umstieg auf eine Private Cloud-Umgebung hätten sich Lizenzkosten und Betreuungsaufwand für die Oracle-Lösung dramatisch erhöht.

Eingesetzte Software und Services

  • Microsoft SQL Server
  • Microsoft Windows Server 2008

Lösung

Die KDS wechselte von der Oracle-Datenbank zu Microsoft SQL Server 2008 R2. Gleichzeitig führte die Organisation ein Upgrade ihrer Datenbankserver von Microsoft Windows Server 2003 auf Microsoft Windows Server 2008 R2 Enterprise durch.

Verbesserungen

Die Software-Lizenzkosten konnten um 42 Prozent gesenkt werden, die Ausgaben für das Datenbank-Management um ein Drittel. Die Datenbank-Leistung stieg um 15 Prozent. Durch die Maßnahmen haben sich Mitarbeiter-Produktivität und Bürgerservice stark verbessert.

In Deutschland werden immer mehr öffentliche Dienstleistungen elektronisch bereitgestellt. Das beste Beispiel dafür liefert die Kommunale Datenverarbeitungszentrale Südniedersachsen (KDS), die etwa 400 einzelne Datenbanken mit entsprechenden IT-Dienstleistungen für rund 45 Kommunale Verwaltungen vorhält, darunter zum Beispiel eine von vielen Städten eingesetzte Anwendung des Einwohnermeldeamtes. „Jedes Mal, wenn ein Bürger in Südniedersachsen seine Adresse ändert, kommt diese Anwendung zum Einsatz”, erklärt Andreas Filbir, Leiter IT-System-management der KDS. “Leistung und Stabilität der Anwendungen sind daher von entscheidender Bedeutung.“

In der Vergangenheit setzte die KDS für ihre IT-Dienstleistungen eine Datenbank-Software von Oracle ein. Im Jahr 2011 stellte die Datenver-arbeitungszentrale ihr Rechenzentrum auf eine Private Cloud-Umgebung um und fasste dort ihre Daten-banken zu einem Cluster zusammen. Für den Betrieb der Datenbank-Software in der virtuellen Umgebung fielen bei dem Oracle-System für die KDS jedoch höhere Lizenzkosten an.

"Die Verwaltung der Oracle-Lösung hat uns schon immer viel Zeit gekostet und setzte bei den Mit-arbeitern besonderes Fachwissen voraus” fasst Andreas Filbir die Problematik zusammen. In einer virtuellen Cluster-Umgebung wäre die Verwaltung noch schwieriger geworden. Hinzu kam, dass die Entwickler der wichtigsten KDS-Anwendungen Mühe damit hatten, Projekte in einer virtuellen Oracle-Umgebung zu unterstützen, sodass die Leistungsfähigkeit der Fachverfahren nicht mehr gewährleistet war.

Die KDS verwendet bereits Microsoft SQL Server 2008 R2 für kleinere Datenbanken und setzt Microsoft-Betriebssysteme und -Anwendungssoftware in ihrem gesamten Datenzentrum ein. “Mitte 2011 haben wir einige unserer anspruchsvollsten und speicher-intensivsten Anwendungen auf SQL Server 2008 R2 getestet und waren von der Leistung und Stabilität der Software begeistert”, fasst Andreas Filbir die guten Erfahrungen zusammen.
Bild zum Text des Kunden

Blick auf die Kommunale Datenverarbeitungszentrale Südniedersachsen


Im Oktober 2011 entschied sich die KDS daher, ihre gesamte Datenbank von Oracle auf SQL Server 2008 R2 Enterprise umzustellen. Damit konnten der Ver-waltungsaufwand entscheidend verringert und Lizenz-kosten eingespart werden. Gleichzeitig führte die KDS ein Upgrade ihrer Datenbank-Server von Microsoft Windows Server 2003 auf Microsoft Windows Server 2008 R2 Enterprise durch. Bei der Implementierung wurde sie von Comparex unterstützt, einem Microsoft Partner mit Gold-Partnerstatus.

Mittlerweile betreibt die KDS 90 Prozent ihrer 400 Datenbanken in einer virtualisierten Cluster-Umgebung mit Dell PowerEdge R815-Servern, Windows Server 2008 R2 und SQL Server 2008 R2. Im jedem Server arbeiten vier Quad-Core AMD Opteron Prozessoren und werden von 512 GB RAM Speichereinheiten unterstützt. Die KDS verfügt jetzt über drei statt vormals nur einen Cluster: einen für Anwendungen, einen für Datenbanken und einen für Tests und virtuelle Desktops. Alle kritischen Anwendungen wie die Anwendung des Einwohnermeldewesen laufen nun auf SQL Server.

Die KDS-Anwendungen, die Daten aus diesen Datenbank-Clustern ziehen, werden von einer unterschiedlich hohen Anzahl von Anwendern genutzt, von nur 5 Usern bis hin zu fast 200. Zusammen betreut die KDS in den Landkreis-, Stadt- und Gemeindeverwaltungen nahezu 5.000 Endbenutzer, wobei zu jedem beliebigen Zeitpunkt immer rund 1.200 Benutzer gleichzeitig online sind.

Durch die Migration von Oracle zu Microsoft SQL Server konnte die KDS ihre Datenbank-Lizenz-kosten erheblich senken – ein sehr wichtiger Punkt, wie Filbir erläutert: „In Deutschland stehen alle öffentlichen Haushalte unter Kostendruck. Als Organisation der öffentlichen Hand ist es für die KDS wichtig, moderne IT-Leistungen für die Kommunalverwaltungen jederzeit wirtschaftlich zu erbringen.”

Die Lizenz kostet nun 42 Prozent weniger als vorher und wird ganz nach Bedarf ausgestellt, sodass nicht mehr für nicht genutzte Features bezahlt werden muss. Die Leistung der KDS-Datenbanken konnte durch die Umstellung auf SQL Server 2008 R2 und Windows Server 2008 R2 außerdem um 15 Prozent gesteigert werden.

Ein weiterer Vorteil: SQL Server lässt sich in einer virtuellen Umgebung viel einfacher verwalten als mit Oracle. „SQL Server 2008 R2 verfügt über sehr intuitive, visuelle Management-Tools”, schwärmt Filbir. „Backup und Recovery sowie die Anwender-Administration werden dadurch wesentlich erleichtert und unsere Administratoren können diese Tools ohne spezielle technische Vorkenntnisse verwenden.” Administratoren können nun mit nur einem Blick auf die SQL Server-Konsole den Status aller Datenbanken ablesen und sofort auf Störungen reagieren.