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Wie IT hilft, Querdenker zu fördern

Microsoft hat sich bei der Datensicherheit weit bewegt. Das ermöglicht es uns nun, Exchange Online zu nutzen.

Dr. Christoph Andriessens, Leiter der IT-Abteilung an der Zeppelin Universität

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Land
Deutschland
Branche
Bildung
Mitarbeiter
2200 Studenten und Alumni
Arbeitsplätze
ab 500 PCs
Projektdauer
8 Monate

Kundenprofil

Die Zeppelin Universität ist eine staatlich anerkannte, vom Wissen-schaftsrat akkreditierte Stiftungsuniversität zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik. Sie verschreibt sich der Interdisziplinarität, Internationalität und Individualität in Forschung und Lehre.

Ausgangslage

Das IT-Team an der Zeppelin Universität muss für hohe Flexibilität sorgen. Daher konzentrieren sich die fünf IT-Techniker auf die wichtigen Lösungen und suchen ständig nach Möglichkeiten, ihre Standard-lösungen in eine Cloud auszulagern.

Eingesetzte Software und Services

  • Microsoft Office 365

Lösung

Mit Office 365 erhält die Zeppelin Universität eine leistungsstarke E-Mail-Lösung. Die Cloud-Lösung lässt sich beliebig skalieren und erfüllt die hohen Ansprüche.

Verbesserungen

Office 365 ist hoch verfügbar, und es entstehen keine Kosten. Die Wartung einer eigenen Infrastruktur entfällt, und das IT-Team muss kein Know-how dafür bereitstellen. Die Studenten arbeiten mit einer Lösung, die auf beliebigen Endgeräten abrufbar ist.

Die Zeppelin Universität will junge Menschen nicht bloß zu Experten auf einem Gebiet, sondern zu spezialisierungsfähigen Generalisten ausbilden. „Wir sehen seit Gründung der Universität den Bedarf an einer Generation, die Beiträge für komplexe gesell-schaftliche Transformationsaufgaben leisten kann – durch eine Interdisziplinarität der Fächer und ein Verständnis für die Intersektoralität von Markt, Staat und Zivilgesellschaft“, erläutert Prof. Dr. Stephan A. Jansen, Präsident der Zeppelin Universität. Mit diesem Konzept konnten in nur wenigen Jahren zahlreiche Professoren mit weltweitem Renommee nach Friedrichshafen geholt werden. Über 1000 Studierende lernen mittlerweile am Bodensee-Campus.

„Diese Aktivität strahlt bis in die IT durch“, bestätigt Dr. Christoph Andriessens, Leiter der IT-Abteilung an der Zeppelin Universität. „Wir müssen mit Turbulenzen umgehen können, weil hier viel Kreativität ist.“ Da wird von der IT gefordert, ein Forschungs-projekt, das in vier Wochen startet, IT-technisch zu begleiten, oder in kurzer Zeit einen neuen Studiengang aufsetzen zu können. „Ich glaube, in solchen Aktivitäten sind wir deutlich schneller als Mitbewerber“, sagt Andriessens.

Um diese Flexibilität mit hoher Qualität zu verbinden, konzentrieren sich die fünf IT-Techniker in Andriessens Team auf die wichtigen Lösungen. Da sie trotz der kleinen Personaldecke ein breites Angebot schaffen wollen, greift das IT-Team verstärkt auf Cloud-Dienstleister zurück. „Wir verzichten auf Know-how, das man selten braucht, und wir geben ab, was man als Standarddienstleistung erhalten kann“, erklärt Andriessens. „Ausschlaggebend für Office 365 waren die Servicequalität und die Hochverfügbarkeit der Dienste. Office 365 wird millionenfach genutzt. Daher läuft es stabil und ausfallsicher.“ Zudem ist Office 365 plattformunabhängig – ein wichtiger Punkt für Andriessens: „Mehr als die Hälfte unserer Studierenden nutzt Macs. Und unsere Prüfungen deuten darauf hin, dass Office 365 hervorragend mit Mac-Systemen zusammenarbeitet.“

Unsicher war man sich in punkto Datensicherheit, denn die Zeppelin Universität ist eine der privaten Hoch-schulen in Deutschland, die über eine staatliche Akkreditierung verfügt. „Damit übernehmen wir öffentliche Aufgaben, die dem Land Baden-Württem-berg obliegen, und fallen unter das Landesdaten-schutzgesetz“, erklärt Andriessens. „Bei Bewerbern und Absolventen wiederum gilt das Bundesdatenschutz-gesetz.“
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Seit 2003 hat die Zeppelin Universität die staatliche Anerkennung als Universität des Landes Baden-Württemberg.


Die Prüfung dauerte einige Wochen, dann gab die Geschäftsleitung grünes Licht. „Microsoft hat sich bei der Datensicherheit sehr weit auf die europäischen und deutschen Gegebenheiten zubewegt“, berichtet Andriessens. Die Daten liegen redundant in zwei europäischen Rechenzentren, die ISO-zertifiziert sind, und Office 365 erfüllt die Anforderungen der EU-Datenschutzrichtlinie.

Die Zeppelin Universität nutzt als eine der ersten Hochschulen in Deutschland Office 365 für Bildungseinrichtungen. Im Mai 2012 begann der Umstieg auf Exchange Online. Die Studierenden konnten die Migration ihrer Postfächer selbst einleiten, Ende 2012 wurde das alte E-Mail-System abgeschaltet. Heute nutzen gut 1000 Studierende und einige externe Dozenten Exchange Online. Darüber hinaus pflegt das IT-Team weitere 1200 Konten von Absolventen, die ihre E-Mail-Adresse nach dem Studium weiternutzen dürfen.

„Administration und Bedienung von Exchange Online sind spürbar einfacher als mit der ehemaligen Lösung. Bei Problemen half der Microsoft-Partner schnell und kompetent“, berichtet Andriessens. „Auch von den Studierenden wird Exchange Online gut angenommen, ich habe nur positive Rückmeldungen bekommen.“

Um Office 365 tiefer in die Infrastruktur einzu-binden, will das IT-Team künftig das Active Directory, das alle Mitarbeiter und Studierenden aufführt, als Schaltstelle einsetzen. Dazu plant Andriessens, die Active Directory Federation Services von Microsoft einzusetzen. Ziel ist, die Zugänge in Cloud-Systeme zu vereinheitlichen und zentral zu regeln, welcher Nutzer wo Zugriff erhält. Kleine Nebenwirkung: Die Studierenden können dann ihr Login in das Universitätsportal ebenso für Exchange Online verwenden.

Zu Office 365 gehört auch SharePoint Online, mit dem sich virtuelle Arbeitsräume und Datenablagen einrichten lassen. „SharePoint sehen wir als einen mächtigen Baukasten an. Wir planen, unter der

Oberfläche von SharePoint verschiedene Anwen-dungen für Zusammenarbeit und unser Campus-Management-System zusammenzuführen“, erklärt Andriessens.

In gleicher Weise will das IT-Team verschiedene Webangebote für Studierende in SharePoint vereinen. „Mit diesem Hochschulportal werden wir einen Daten-raum schaffen, der die Zusammenarbeit zwischen Lehrer und Studierenden erleichtert.“ Zudem müssen die Studierenden nicht mehr sieben verschiedene URLs aufrufen – sondern nur noch my.zu.de.

„Daher planen wir, in naher Zukunft SharePoint als On-Premise-Variante einzuführen“, erläutert Andriessens. „Diese bietet einfach mehr Möglichkeiten, um Web-parts zu entwickeln und um andere Cloud-Systeme in eine Plattform einzubinden.“ Sollte Microsoft das in einer künftigen Version aufrüsten, wäre Andriessens einem Umzug zu SharePoint Online in Office 365 aufgeschlossen. „Denn Office 365 bietet eine hohe Servicequalität und ist als Cloud-Lösung flexibel und günstig.“