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Über Lizenzierung

Häufig gestellte Fragen zur Produktlizenzierung

Wir möchten Ihnen als Volumenlizenzkunde helfen, Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen zur Produktlizenzierung zu erhalten. Wir haben für Sie die Top-Fragen zur Produktlizenzierung gesammelt, die unser Microsoft-Support-Team erreicht haben.

Die folgenden Fragen beziehen sich auf Produktlizenzierung unter Microsoft-Volumenlizenzverträgen, sofern nicht etwas anderes angegeben wird. Lizenzierungsinformationen für Einzelhandelsprodukte (FPP) oder Original Equipment Manufacturer (OEM)-Produkte können Sie in den Softwarelizenzvertragsbedingungen für diese Produkte finden. Benötigen Sie mehr Informationen oder Ihre Frage wurde hier nicht beantwortet, kontaktieren Sie bitte Ihren Microsoft-Handelspartner oder die Microsoft Geschäftskundenbetreuung.

Downgrade-Rechte

Meine Organisation besitzt einen Volumenlizenzvertrag. Wo finde ich meine konkreten Downgrade-Rechte und welche früheren Versionen darf ich einsetzen?

Die Downgrade-Rechte (Recht auf den Einsatz einer früheren Version eines Produkts) werden im Rahmen aller Volumenlizenzverträge gewährt. Um Informationen zu besonderen Downgrade-Pfaden spezieller Produkte zu finden, rufen Sie bitte die Microsoft-Produktliste auf, denn es könnte sein, dass die Produkte umgewandelt oder auf andere Editionen migriert wurden.

Weitere Informationen finden Sie im engl. Volume Licensing Brief zu den Downgrade-Rechten.

Ich habe Office Professional Plus unter meinem Volumenlizenzvertrag lizenziert. Kann ich ein Downgrade auf Office Standard 2010 oder Office Standard 2007 vornehmen?

Nein. Downgrade-Rechte gewähren dem Endnutzer das Recht, Vorgängerversionen der Microsoft-Software einzusetzen, nicht andere Editionen der Software, es sei denn, dies wird ausdrücklich in den Produktnutzungsrechten (Product Use Rights; PUR) oder der Microsoft-Produktliste erlaubt (z. B. bei Windows Server 2008 R2 Enterprise/Datacenter, SQL Server 2008 R2 Enterprise/Datacenter).

Bitte beachten Sie, dass Microsoft zwischen den Begriffen „Version“ und „Edition“ in Bezug auf Produktlizenzen unterscheidet. Der Begriff „Edition“ bezeichnet unterschiedliche Angebote von Funktionalitäten in einer Produktfamilie, die gewöhnlich zur gleichen Zeit veröffentlicht werden (z. B. Office Professional Plus 2010 und Office Standard 2010). Der Begriff „Version“ bezeichnet verschiedene Generationen einer Produktfamilie. Downgrade-Rechte für die aktuelle Generation (N), die Vorgängerversion (N-1) und die Vor-Vorgängerversion (N-2) sind beschränkt auf die funktional entsprechenden Editionen einer Version (z. B. ist Windows Vista Business die Downgrade-Version von Windows 7 Professional).

Ich benötige ein Downgrade auf eine Vorgängerversion eines Microsoft-Produktes, das meine Organisation als Volumenlizenz lizenziert hat. Wie erhalte ich frühere Versionen des Produktes?

Während Sie das Downgrade-Recht für Produkte haben, bietet das Microsoft Volume Licensing Service Center(VLSC) im Allgemeinen nur Zugriff auf den Download der aktuellen Version (N) und der direkten Vorgängerversion (N-1) des Produkts. Bitte beachten Sie: Zusätzlich zum Zugriff auf VLSC-Download-Software können alle Volumenlizenzkunden bei Ihrem Handelspartner physische Medien (CD/DVD) für Kopien ihrer lizenzierten Software erwerben.

Besitzen Sie bereits physische Medien (CD/DVD) früherer Microsoft-Produkte, zu deren Nutzung Ihre Organisation durch die Downgrade-Rechte an aktuell lizenzierten Produkten berechtigt ist, dürfen Sie diese Vorgängerversionen nach Ihrem Ermessen einsetzen. Erfahren Sie weitere Details auf der Fulfillment-Seite.

Re-Imaging-Rechte

Ich besitze einen Volumenlizenzvertrag und habe 1000 OEM-PCs erworben, auf denen Windows XP Professional als Downgrade-Version von Windows 7 Professional installiert ist. Kann ich Volumenlizenz-Medien und einen Volumenlizenzschlüssel (Volume License Key ; VLK) für Windows XP Professional nutzen, um ein Re-Imaging für diese 1000 PCs zu machen, ohne zusätzlich 1000 Windows Professional Upgrade-Lizenzen erwerben zu müssen?

Ja. Wenn Sie einen Volumenlizenzvertrag haben, können Sie die Volumenlizenz-Medien und einen VLK nutzen, um ein Re-Imaging für diese OEM-PCs auszuführen. Bitte beachten Sie: Als Open-License-Kunde müssen Sie mindestens eine Windows Professional-Upgrade-Lizenz unter ihrer Open License- Vertrags-ID erworben haben, um die Medien und VLKs zu erhalten.

Weitere Informationen finden Sie im Volumenlizenzierungs-Brief zu Re-Imaging-Rechten (engl.).

Software Assurance

Ich habe Office Professional Plus 2007 mit Software Assurance (SA) erworben und meine SA-Abdeckung ist vor kurzem ausgelaufen. Wie kann ich herausfinden, auf welche Produktversion ich mit dem SA Service "Recht auf neue Produktversionen" upgraden darf?

Die Information darüber, wann Produkte verfügbar werden, finden Sie in derMicrosoft-Produktliste.

Vor fast drei Jahren habe ich eine Produktlizenz mit Software Assurance-Abdeckung erworben. Ich möchte meine SA-Abdeckung nun erneuern. Das Produkt wurde jedoch umbenannt, seit ich es lizenziert habe. Wo finde ich Informationen darüber, welche neue Produktversion ich mit SA erwerben sollte?

Informationen zu neuen Produktversionen und zu bestimmten SA-Migrationspfaden für Produkte, die zu anderen Produkten oder Editionen migriert wurden, finden Sie in der Microsoft-Produktliste.

Kann zu einer OEM-Lizenz oder Produktlizenz aus dem Einzelhandel (Full Package Product, FPP) Software Assurance hinzugefügt werden?

Ja. Sie können auch nur die Software Assurance-Abdeckung hinzufügen. Dies muss aber innerhalb von 90 Tagen nach dem Erwerb des Produkts im Einzelhandel oder der OEM-Lizenz geschehen. Diese Option besteht nur für bestimmte Produkte unter Volumenlizenzprogrammen. Details finden Sie in der Microsoft-Produktliste.

Welche Produktnutzungsrechte gelten, wenn ich innerhalb von 90 Tagen einer OEM- oder FPP (Produkt aus dem Einzelhandel)-Lizenz Software Assurance hinzufüge?

Wenn Sie innerhalb von 90 Tagen nach dem Erwerb einer OEM- oder FPP-Produktlizenz Software Assurance kaufen, erhalten Sie die Möglichkeit, jederzeit die Volumenlizenz-Softwareversion für dieses Produkt zu installieren und zu nutzen. Tun Sie das, fällt die Nutzung dieses Produkts unter die Microsoft- Produktnutzungsrechte (PUR). Außerdem gelten immer die Geschäftsbedingungen und Regelungen des Volumenlizenzvertrags.

Nutzung durch Dritte (Third Party Use)

Wir haben in unserem Unternehmen Vertragspartner vor Ort, die im Rahmen von kurzzeitigen Projekten arbeiten. Können wir den Geräten dieser Vertragspartner Microsoft-Produktlizenzen, die unter unserem eigenen Volumenlizenzvertrag erworben wurden (Office, CALs, etc.), zuweisen, damit sie die von uns lizenzierte Software für unsere Projekte einsetzen können?

Ja, solange die Lizenzen zum Nutzen Ihres Unternehmens - des Lizenznehmers - eingesetzt werden, können Sie Ihre Lizenzen den Geräten Dritter zuweisen.

Die Neuzuweisung von Lizenzen ist jedoch limitiert. Produktlizenzen unter Volumenlizenzierung können nur nach Ablauf von 90 Tagen einem anderen Gerät zugewiesen werden, nicht öfter. Soll die Software zum Nutzen des Vertragspartners und nicht zum Nutzen Ihres Unternehmens eingesetzt werden, dann muss der Vertragspartner eigene Lizenzen erwerben oder optional kann der zeitlich begrenzte Erwerb von Abonnementlizenzen (Subscription-Lizenzen) erwogen werden.

Upgrade-Lizenz

Was ist eine "Upgrade-Lizenz unter Volumenlizenzierung" für das Windows-Betriebssystem für PCs?

Unter einem Microsoft-Volumenlizenzprogramm können Sie keine Volllizenzen für Desktop-PCs erwerben. Unter Volumenlizenzierung werden nur Upgrade-Lizenzen angeboten. Sie müssen zuerst ein qualifizierendes Betriebssystem auf ihrem Gerät lizenzieren und installieren, bevor sie berechtigt sind, für dieses Gerät eine Upgrade Lizenz über ein Volumenlizenz-Programm zu erwerben.

Die Microsoft-Produktliste bietet eine Listeder qualifizierenden Betriebssysteme, die Sie kaufen können, bevor Sie dazu berechtigt sind, eine Upgrade-Lizenz für ein Windows-Desktop-Betriebssystems unterVolumenlizenzierung zu erwerben und zuzuweisen.Hier erfahren Sie mehr über qualifizierende Windows-Betriebssysteme.

Windows 7 Enterprise-Edition

Ich habe Software Assurance (SA) für den Windows Client erworben und besitze damit das Recht, ein Upgrade auf Windows 7 Enterprise durchzuführen, das nur unter SA erhältlich ist. Kann ich diese Betriebssystemlizenz einem anderen Gerät neu zuweisen und darauf Windows 7 Enterprise nutzen?

Nein. Windows 7 Enterprise darf nicht von einem lizenzierten Gerät auf ein anderes Gerät verschoben werden. Dennoch ist es möglich, eine aktive Software Assurance-Abdeckung intern einem Ersatzgerät zuzuweisen, solange (1) das Ersatzgerät für die aktuellste Version dieses Betriebssystem lizenziert ist und (2) jegliche Betriebssystem-Upgrades vom Originalgerät entsprechend des Volumenlizenzvertrags entfernt wurden.

Sind Sie laut Ihrem Volumenlizenzvertrag zu unbefristeten Lizenzen berechtigt, dürfen Sie Windows 7 Enterprise auf dem lizenzierten Gerät auch nach Ablauf der Software Assurance-Abdeckung weiter nutzen. Die „Windows 7-Virtualisierungsrechte“, die die Softwarenutzung in bis zu vier virtuellen Maschinen erlauben, enden jedoch mit Ablauf der Software Assurance-Abdeckung. Hier erfahren Sie mehr über die Lizenzierung von Windows 7 Enterprise.

Zugriff mehrerer Nutzer/Geräte

Kann ich Windows 7 Professional wie einen Server nutzen, um Anwendungen bereitzustellen?

Nein. Das Windows-Desktop-Betriebssystem kann nicht als Server eingesetzt werden. Ein Geräte-Zugriff ist nur erlaubt fürbestimmte Zwecke (wie z.B. Drucker-Services, Internet-Informations-Services, Internetzugang und Telefondienste). Wenn Sie Anwendungen bereitstellen und mehrerenGeräten oder Nutzern gleichzeitig Zugang gewähren wollen, müssen Sie Server/CAL-Produkte lizenzieren. Laden Sie für weitere Informationen denVolume Licensing Brief for Licensing Windows Client and Server Operating Systems in Multiuser Scenarios herunter.

Kann ich mehrere Kopien des Windows-Betriebssystems installieren, nachdem ich eine Windows 7 ProfessionalUpgrade-Lizenz unter meinem Volumenlizenzvertrag erworben habe?

Nein. Sie dürfen nur dann mehrere Kopien des Windows-Betriebssystems installieren, wenn Ihr Desktop-PC, der für Windows 7 Professional lizenziert ist, mit aktiver Software Assurance abgedeckt ist. Das Recht, zusätzliche Softwarekopien zu installieren und zu nutzen, wird unter den ergänzenden Nutzungsrechten für Windows 7 mit aktiver Software Assurance-Abdeckung gewährt.

Ich nutze einen PC mit Windows 7 Enterprise, auf dem vier so genannnte Virtual Machines (VM) laufen. Können andere Nutzer über eine Remote-Verbindung auf diese VMs zugreifen, während ich meinen PC nutze?

Nein. Die Nutzung der Software ist auf einen Nutzer zu einem gegebenen Zeitpunkt beschränkt. Lesen Sie für weitere Informationen bitte den Volume Licensing Brief for Licensing Windows 7 for Use with Virtual Machine Technologies (engl.).

Rental Rights-Lizenzierung

Mein Unternehmen hat für seine Angestellten PCs von einer PC-Vermietungs-Gesellschaft gemietet. Muss ich Lizenzen für Vermietungsrechte erwerben?

Nein. Endbenutzer müssen keine Rental Rights-Lizenzen erwerben. Diese speziellen, zusätzlichen Lizenzen sind für den Erwerb durch PC-Vermietungs- oder Leasing-Unternehmen bestimmt, die eine große Anzahl an PCs kaufen und dann vermieten. Hier erfahren Sie mehr über Rental Rights-Lizenzen.

VDA und Roaming Use-Rechte

Was ist unter einer Windows VDA (Virtual Desktop Access)-Lizenz zu verstehen?

Windows VDA ist eine gerätebasierte Abonnementlizenz. Sie ist für diejenigen Geräte eines Unternehmens gedacht, die nicht für Windows-Client-Software Assurance qualifiziert sind (dies beinhaltet sogenannte Thin Clients oder PCs von nicht-angestellten Vertragspartnern). Die Lizenz berechtigt zum Zugriff auf einen virtuellen Desktop. Windows VDA ist unter den wichtigsten Microsoft Volumenlizenzprogrammen erhältlich. Hier erfahren Sie mehr über VDA (engl.).

Können Sie die Roaming Use-Rechte für Windows VDA erklären?

Der einzige Hauptnutzer eines für VDA lizenzierten Geräts des Unternehmens kann auf seinen Virtual Desktop Infrastructure (VDI)-PC von jedem beliebigen Gerät aus zugreifen, das weder dem Unternehmen gehört noch unter der Kontrolle eines verbundenen Unternehmens steht, ohne eine eigene VDA-Lizenz erwerben zu müssen. Dies ermöglicht es dem VDI-Nutzer, von einem nicht verwalteten PC wie etwa dem Heim-PC oder dem PC eines Internetcafés aus auf den sicheren Firmen-PC zuzugreifen, ohne diesen Firmen-PC zu brauchen. Falls der Nutzer keinen Firmen-PC besitzt – also kein primärer Nutzer eines Geräts im Unternehmen ist - und auf das VDI Gerät von zu Hause aus zugreifen muss, müsste der Heim-PC mit einer eigenen Windows VDA-Lizenz abgedeckt werden.

Diese Roaming Use-Rechte sind auch für den einzigen Hauptnutzer eines lizenzierten Geräts mit einem Windows-Betriebssystem mit SA, MDOP, SA für Office Professional Plus oder einer VDI Suite-Lizenz verfügbar. Hier erfahren Sie mehr über VDA (engl.).

Remote-Zugriff

Brauche ich eine VDA-Lizenz, um über eine Remote-Verbindung von meinem Heim-PC aus auf meinen Arbeits-PC im Büro zuzugreifen?

Nein. Für dieses Szenario ist keine VDA-Lizenz erforderlich. Wenn Sie der Hauptnutzer eines lizenzierten Geräts wie einem Arbeits-PC im Büro sind, dürfen Sie auf diesen PC über eine Remote-Verbindung von jedem beliebigen Gerät aus zugreifen. Wenn Sie über eine Remote-Verbindung auf einen virtuellen Desktop auf einem Server zugreifen möchten, ist eine VDI-Lizenz erforderlich.

Qualifizierter Desktop

Die Microsoft-Produktnutzungsrechten gewähren das Recht, eine zusätzliche Kopie auf einem tragbaren Gerät für die Nutzung durch den einzigen Hauptnutzer eines lizenzierten Geräts zu installieren. Dieses „Recht für tragbare Geräte“ gilt für Microsoft-Desktop-Anwendungen. Mein Unternehmen hat über 1.000 Office Professional Plus-Lizenzen unter einem Konzernvertrag (Enterprise Agreement). Habe ich hier das Recht, Office auf 1.000 tragbaren Geräten zu installieren?

Nein. Das Recht für tragbare Geräte gilt nicht für Office Professional Plus-Lizenzen, die als „Company-wide“- Konzernprodukte unter den Bedingungen eines Enterprise Agreement, Enterprise Agreement Subscription, Open Value Company-wide-, Open Value Subscription- und Campus und School-Vertrags erworben wurden.

Um in diesen Programmen Konzernprodukte (Windows Upgrade, Office Professional Plus, Core Cal Suite/Enterprise CAL Suite, etc.) erwerben zu können, müssen alle Desktops inkl. tragbarer Geräte, die von oder zu Gunsten eines Unternehmens eingesetzt werden, als qualifizierte Desktops gezählt werden.

Weitere Informationen finden Sie in IhremVolumenlizenzvertrag und den Microsoft-Produktnutzungsrechten.

Office Web Apps

Mein Unternehmen hat 1.000 Office Professional Plus 2010-Lizenzen unter einem Select License-Vertrag erworben. Wie können wir auf Office Web Apps zugreifen und sie nutzen?

Der einzige Hauptnutzer eines lizenzierten Geräts darf über eine Remote-Verbindung auf die Office Web Apps von jedem beliebigen Gerät aus zugreifen und sie nutzen. Nutzer, die nicht Hauptnutzer eines Geräts sind, dürfen – je einer zum entsprechenden Zeitpunkt – auf Office Web Apps vom lizenzierten Gerät aus zugreifen und sie nutzen. Software Assurance ist nicht notwendig für dieses Nutzungsrecht.

Remote-Zugang

Brauche ich eine zusätzliche Office-Lizenz, um über eine Remote-Verbindung von meinem Heim-PC aus auf meinen PC im Büro zugreifen zu können?

Wenn Sie der einzige Hauptnutzer dieses PCs im Büro sind, dürfen Sie von jedem beliebigen Gerät aus über eine Remote-Verbindung auf diesen PC zugreifen. Sind Sie aber nicht der einzige Hauptnutzer dieses Arbeits-PCs, brauchen Sie eine zusätzliche Office-Lizenz für das Gerät, das Sie nutzen möchten.

In den Produktnutzungsrechten ist zu lesen, dass ich Desktop-Anwendungen auf einem Netzwerkgerät nutzen kann. Was bedeutet das?

Die Bestimmungen für Netzwerkgeräte gestatten es, Software auf einem Netzwerkserver laufen zu lassen, auf den von lizenzierten Desktops aus über Remote Desktop Services (oder einer ähnlichen Technologie) und/oder VDI (Virtual Desktop Infrastructure) zugegriffen werden kann. Um auf Anwendungen wie Office im Netzwerk zuzugreifen, muss jedes über eine Remote-Verbindung zugreifende Gerät lizenziert werden, auch wenn die Office-Software nicht auf dem lokalen Gerät installiert ist (wenn z.B. das lokale Gerät ein „Thin Client“ ist).

Ich habe Microsoft Office auf einem Netzwerkserver installiert, um über Windows Remotedesktop Services darauf zuzugreifen. Für jeden meiner Angestellten habe ich Remote Desktop Services-User-Zugangslizenzen (CALs) erworben. Ich möchte es meinen Mitarbeitern ermöglichen, von jeglichem Desktop/Thin Client auf Microsoft Office zugreifen zu können. Welche Lizenzen benötige ich, damit Microsoft Office korrekt in dieser Umgebung lizenziert ist?

Da Microsoft Office nur geräte-basierend lizenziert wird, muss jedem Desktop/Thin Client, der über Remotedesktopdienste auf Microsoft Office zugreift, eine separate Microsoft Office Lizenz zugewiesen werden. Lizenzen für Microsoft Office dürfen nicht auf verschiedene Desktops aufgeteilt werden, um eine gleichzeitige Nutzung zu unterstützen. Außerdem dürfen mit dem Erscheinen der 2007-Version generell nur Lizenzen, die als Volumenlizenz erworben wurden, auf einem Netzwerkserver für den Remote-Zugang genutzt werden. Dieselben Regeln gelten für VDI-Szenarien. Jedem Desktop/Thin Client, der auf Microsoft Office zugreift, das auf einem virtuellen Desktop auf dem Server liegt, muss also eine separate Microsoft Office-Lizenz zugewiesen werden. Für weitere Informationen laden Sie bitte den engl. Volume Licensing Brief for Licensing of Microsoft Desktop Application Software for Use with Windows Server Terminal Services herunter.

Mehrere Kopien auf einem lizenzierten Gerät

Auf meinem PC, der mit aktiver Software Assurance abgedeckt ist, laufen vier virtuelle Maschinen (VM) mit Windows 7 Enterprise. Kann ich die Office Suite in jeder der vier VMs mit nur einer Office Professional Plus 2010-Lizenz installieren?

Ja, Sie dürfen eine beliebige Anzahl an Kopien und jede beliebige Vorgängerversion auf dem lizenzierten Gerät installieren. Software Assurance ist für dieses Office-Nutzungsrecht nicht erforderlich.

CAL-Voraussetzungen

Ich setze Exchange Server 2010 und SQL Server 2008 ein, die auf einem Windows Server 2008 R2 laufen.Sind alle Zugriffe in gleicher Weise mit Zugriffslizenzen (CALs) zu lizenzieren?

Nein. Die Voraussetzungen für CALs unterscheiden sich zwischen den meisten Server-Produkten. Grundsätzlich muss für jedes Gerät oder jeden Nutzer, der direkt oder indirekt auf die Serversoftware zugreift, eine CAL erworben und zugewiesen werden. Vor diesem Hintergrund gibt es aber immer wieder produktspezifische Ausnahmen von dieser Regel.

Zum Beispiel wird für Exchange Server 2010 keine CAL vorausgesetzt, solange der Zugriff nicht direkt oder indirekt von Active Directory authentifiziert wird.

Bitte informieren Sie sich über die Microsoft-Produktnutzungsrechte. Hier finden Sie die Detailszu den Unterschieden der Microsoft-CAL-Voraussetzungen.

Können zusätzliche CALs nur mit bestimmten Server-Editionen wie etwa der Standard- oder Enterprise-Edition eingesetzt werden, oder stehen CALs für jede beliebige Edition zur Verfügung?

Grundsätzlich kann mit zusätzlichen CALs auf jede Edition der Server-Software zugegriffen werden. Zum Beispiel sind Exchange Server 2007 und Exchange Server 2010 sowohl in der Standard- als auch in Enterprise-Edition verfügbar. Die Exchange Standard CAL sowie die Exchange Enterprise CAL können unter beiden Editionen der Server-Software genutzt werden.

Für weitere Informationen laden Sie bitte den Volume Licensing Brief for Base and Additive Client Access Licenses (engl.) herunter.

Unternehmen B und Unternehmen A sind verbundene Unternehmen (Definition des Begriffs finden Sie in Ihrem Volumenlizenzvertrag). Ich habe CALs, die von Unternehmen A unter einem Select-Vertrag für den Zugriff auf die Server von Unternehmen A erworben wurden. Darf ich diese CALs auch dazu einsetzen, um auf Server des Unternehmens B zuzugreifen, die unter einem Open License-Vertrag erworben wurden?

Ja. Die CALs Ihres Unternehmens erlauben den Zugriff auf Server, die von Ihrem Unternehmen oder dessen verbundenen Unternehmen lizenziert wurden. Sie erlauben jedoch nicht den Zugriff auf die von einer anderen Organisation lizenzierten Server.

Benötige ich eine Remote Desktop Services (RDS)-CAL, wenn ich Technologien von anderen Herstellern (wie etwa Citrix XenApp, Ericom PowerTerm WebConnect, Quest Virtual Access Suite, GraphOn Go-Global etc.) in Verbindung mit dem Windows Server einsetzen möchte, um direkt oder indirekt auf die Server-Software zuzugreifen, damit ich per grafischer Benutzeroberfläche interagieren kann?

Ja. Jede Technologie, die dazu genutzt wird, um direkt oder indirekt mit einer grafischen Benutzeroberfläche zu interagieren, setzt eine RDS-CAL voraus. Diese beinhaltet (ist aber nicht beschränkt auf) die Nutzung von Microsoft Remote Desktop Services oder auch den Einsatz von Drittanbieter-Software, die Multi-User-Szenarien auf Windows Server ermöglichen.

Benötige ich eine RDS CAL, wenn ich keine Multi-User-Umgebung ausführe aber trotzdem die Funktionalität der Remote Desktop Services nutzen möchte (z. B. den Remote Desktop Services Gateway)?

Ja. Eine RDS-CAL ist für die Nutzung jeglicher Funktionalität inklusive der Remote Desktop Services Role in Windows Server erforderlich.Nutzen Sie zum Beispiel RDS Gateway und/oder RDS Web Access, um Zugang auf ein Windows-Client-Betriebssystem auf einem einzelnen PC/virtuellen Desktop zu bieten,ist eine RDS CAL wie auch eine Windows Server CAL erforderlich.

Weitere Informationen finden Sie, wenn Sie sich den Volume Licensing Brief for Licensing Windows Server 2008 Terminal Services (engl.) herunterladen.

Benötigt ein Nutzer oder ein Gerät, der oder das auf einen Server zugreift, auf dem Windows Server läuft, und dabei über eine Authentifizierungs-Anwendung eines Drittanbieters (einer nicht auf Microsoft basierenden Authentifizierung) authentifiziert wird, immer noch eine Windows Server CAL?

Ja, wenn der Nutzer oder das Gerät von einem Server, der Windows Server ausführt,authentifiziert oder auf andere Weise individuell identifiziert wird, ist eine Windows Server CAL erforderlich.Diese Voraussetzung einer Windows Server CAL wird in den Produktnutzungsrechten wie folgt definiert: "Sie benötigen keine CALs für … einen Nutzer oder ein Gerät, der bzw. das nur über das Internet auf Ihre Instanzen der Serversoftware zugreift,ohne von der Serversoftware oder durch eine andere Methode authentifiziert oder anderweitig individuell identifiziert zu werden".

Multiplexing

Ich weiß, dass der Zugriff auf wie auch die Nutzung der SQL Server Services oder Funktionalitäten und deren Komponenten (z. B. Reporting Services) eine SQL Server CAL voraussetzt. Wie sieht es aber in der Situation aus, wenn ein Nutzer einen Report (eine definierte Veröffentlichung von Informationen im Rahmen eines bestimmten Plans) sendet und andere Nutzer lediglich den Report in Form einer html-Datei oder Webseite anschauen? Das heißt, die Nutzer können den dargestellten Inhalt nicht aktiv beeinflussen. Ist auch hier eine SQL Server CAL erforderlich, wenn die Information des Reports nur sichtbar gemacht wird?

Ja. Wenn die Abläufe, durch die die Daten den Nutzern verfügbar gemacht werden, alle automatisiert sind, so ist dies ein Multiplexing-Szenario und es sind SQL Server CALs (oder Prozessorlizenzen) erforderlich. Multiplexing verringert nicht die Anzahl der erforderlichen Microsoft-Lizenzen. Die Endnutzer müssen die erforderlichen Lizenzen vorweisen können, ob nun eine direkte oder indirekte Verbindung zum Produkt besteht. Für jeden Nutzer oder Gerät, das auf dem Server auf Dateien, Daten oder Inhalte zugreift, die vom Server durch einen automatisierten Prozess zur Verfügung gestellt werden, ist eine CAL erforderlich.

Wird jedoch eine html-Datei, die vom SQL Server stammt, manuell auf eine Webseite hochgeladen/abgesendet, so sind keine SQL CALs erforderlich.Weitere Informationen finden Sie im Volume Licensing Brief for Multiplexing (engl.).

Externer Konnektor versus SPLA

Ich habe externe Nutzer (Nutzer, die weder Mitarbeiter noch Vertragspartner vor Ort sind), die auf unsere Server zugreifen wollen. Bietet sich hier die Lizenzierung durch Externe Konnektoren an oder sollte ich die Nutzer unter SPLA (Service Provider License Agreement) lizenzieren?

Eine Externe Konnektoren-Lizenz (External Connector, EC) ist eine Alternative zu CALs für jeden Server, auf den externe Nutzer zugreifen sollen. Eine EC-Lizenz, die einem Server zugewiesen wird, erlaubt den Zugriff einer beliebigen Menge externer Nutzer, solange der Zugriff zum Nutzen des Lizenznehmers des Servers und nicht der externen Anwender dient. Widerspricht die Nutzung diesen Bedingungen, ist solch ein Zugriff als Hosting anzusehen und erfordert die Lizenzierung unter SPLA.

Pro Prozessor-Lizenzierung

Ich weiß, dass für Microsoft-Software, die pro-Prozessor lizenziert wird, jeder Prozessor als ein einzelner Prozessor gezählt wird, unabhängig von der Anzahl der Cores und/oder Threads, aus denen sich der Prozessor zusammensetzt. Wie funktioniert die Pro-Prozessor- Lizenzierung in virtuellen Umgebungen?

Unter dem Pro-Prozessor-Lizenzmodell muss jedem Prozessor auf dem Server, der die Software nutzt, eine Lizenz zugewiesen werden. Für Software, die in physischen Betriebssystemumgebungen (OSE) ausgeführt wird, muss jeder physische Prozessor lizenziert werden und für Software, die in einer virtuellen OSE ausgeführt wird, müssen nur die virtuellen Prozessoren lizenziert werden, die die Software verwenden.

Laden Sie sich für weitere Informationen die folgenden engl. Volume Licensing-Dokumente herunter:

Management-Lizenzen

Was sind System Center Server Management Suite-Lizenzen?

Alle Management Server-Produkte erfordern Management-Lizenzen für jedes Gerät, das von der Server-Software verwaltet wird. Es gibt zwei Kategorien von Management-Lizenzen: Eine für Server-Betriebssystemumgebungen und eine für alle anderen Betriebssystemumgebungen.

Die System Center Server Management Suiten (in der Enterprise- und Datacenter-Edition) sind der beste Weg, um Server Management-Lizenzen zu erwerben.

Für weitere Informationen laden Sie bitte den Volume LicensingBrief for System Center Server Management Suite Enterprise and Server Management Suite Datacenter (engl.) herunter.

Sind in den Management-Suiten System Center Server Management Suite Enterprise (SMSE)und Microsoft System Center Server Management Suite Datacenter (SMSD) Lizenzen für das Management von Servern enthalten?

Einige Serverlizenzen sind in den Management-Lizenzen (ML) enthalten. Für System Center Data Protection Manager 2010 und System Center Virtual Machine Manager 2008 R2 haben Sie Anspruch auf eine Serverlizenz, wenn Management-Lizenzen für diese Produkte oder SMSE/SMSD mit Software Assurance im Rahmen der geltenden Produktnutzungsrechte erworben wurde.

Weitere Details finden Sie in den aktuellen Microsoft-Produktnutzungsrechten.

Spezial-Server

Ich nutze Windows Web Server 2008, um Internet-basierte Web Services einzusetzen. Ist eine Windows Server CAL erforderlich, wenn der Zugriff auf den Server authentifiziert wird?

Nein. Windows Web Server 2008 wird nur über die Serverlizenz lizenziert und es sind selbst für einen authentifizierten Zugriff keine CALs erforderlich. Wird Windows Web Server 2008 jedoch als Scale-out- Frontend für Anwendungen auf Back-end-Servern eingesetzt, können Windows Server CALs für die Back-end-Server, die Windows Server ausführen, erforderlich sein.

Wie wird der SharePoint Server for Internet Sites lizenziert?

SharePoint Server for Internet Sites wurde entwickelt, um innerhalb einer Enterprise Content-Infrastrukturexterne Internet- und/oder Extranet-Sites zu erstellen. Alle Inhalte, Informationen und Anwendungen, die internen Nutzern zugänglich sind,müssen auch externen Nutzern zugänglich sein. Zugriff auf diese Inhalte erfordern keine Zugriffslizenzen (CALs).

Für weitere Informationen laden Sie bitte den Volume Licensing Brief for SharePoint Server 2010 for Internet Sites (engl.) herunter.

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