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Häufig gestellte Fragen zur Produktlizenzierung

Um Ihnen bei der Klärung von Fragen zur Microsoft-Produktlizenzierung zu helfen, haben wir Ihnen hier die am häufigsten gestellten Fragen zusammengestellt.

Bitte beachten Sie, dass die hier ausgeführten Antworten sich auf Lizenzen beziehen, die unter einem Volumenlizenzvertrag erworben wurden.

Sofern Sie Lizenzierungsinformationen für Einzelhandelsprodukte (FPP) oder Original Equipment Manufacturer (OEM)-Produkte suchen, finden Sie die Lizenzbestimmungen im entsprechenden Lizenzvertrag, der entweder online verfügbar ist oder Ihrem Softwarepaket beigefügt wurde.

Benötigen Sie mehr Informationen oder Ihre Frage wurde hier nicht beantwortet, kontaktieren Sie bitte Ihren Microsoft-Handelspartner oder die Microsoft-Geschäftskundenbetreuung .

Allgemeine, häufig gestellte Fragen zur Produktlizenzierung

Allgemeine Fragen zur Produklizenzierung

Downgraderechte

Unter meinem Volumenlizenzvertrag ist nicht mehr die alte Version des gewünschten Produkts verfügbar. Kann ich eine Nachfolgeversion lizenzieren und eine frühere Version einsetzen?

Grundsätzlich erhalten Sie für Lizenzen, die Sie im Rahmen eines Volumenlizenzvertrags erworben haben, ein sogenanntes Downgraderecht. Dieses ermöglicht es Ihnen, anstelle der lizenzierten Version eine frühere Version einzusetzen und zu nutzen.

Bitte beachten Sie, dass das Downgraderecht grundsätzlich keinen Editionswechsel umfasst, wie beispielsweise ein Downgrade von Office Professional Plus 2013 auf Office Standard 2010.

Sofern es bei einer Nachfolgeversion zu einer Lizenzmodelländerung gekommen ist oder/und Editionen aus dem Portfolio herausgenommen wurden, können speziellen Downgrade-Pfade gelten. Diese Informationen können Sie grundsätzlich der Microsoft-Produktliste entnehmen, die fester Bestandteil aller Volumenlizenzverträge ist.

Ich habe Office Professional Plus unter meinem Volumenlizenzvertrag lizenziert.
Kann ich ein Downgrade auf Office Standard 2013 oder Office Standard 2010 vornehmen?

Nein. Downgraderechte gewähren dem Endnutzer das Recht, Vorgängerversionen der Microsoft-Software einzusetzen, nicht andere Editionen der Software, es sei denn, dies wird ausdrücklich in den Produktnutzungsrechten (Product Use Rights; PUR) oder der Microsoft-Produktliste erlaubt (z. B. bei Windows Server 2008 R2 Enterprise/Datacenter, SQL Server 2008 R2 Enterprise/Datacenter).

  • Hinweis: Bitte beachten Sie, dass Microsoft zwischen den Begriffen „Version“ und „Edition“ in Bezug auf Produktlizenzen unterscheidet. Der Begriff „Edition“ bezeichnet unterschiedliche Angebote innerhalb einer Produktfamilie, die gewöhnlich zur gleichen Zeit veröffentlicht werden (z. B. Office Professional Plus 2013 und Office Standard 2013).
  • Der Begriff „Version“ bezeichnet verschiedene Generationen einer Produktfamilie, die aufeinander folgen, wie beispielsweise Windows 8 Pro auf Windows 7 Professional.

Ich möchte das Downgraderecht unter meinem Volumenlizenzvertrag in Anspruch nehmen und von Office Professional Plus 2013 auf Office Professional Plus 2003 wechseln. Wie erhalte ich Zugriff auf die Bits&Bytes von Office Professional Plus 2003?

Über das sichere Kundenportal Microsoft Volume Licensing Service Center (VLSC) erhalten Sie grundsätzlich Zugriff auf die aktuellsten Versionen (N) und die direkten Vorgängerversion (N-1) der entsprechenden Produkte. Ein Anspruch auf Bereitstellung früherer Version des lizenzierten Produkts gegenüber Microsoft besteht jedoch nicht.

Besitzen Sie bereits physische Medien (CD/DVD) früherer Microsoft-Produkte, zu deren Nutzung Ihre Organisation durch die Downgraderechte an aktuell lizenzierten Produkten berechtigt ist, dürfen Sie diese Vorgängerversionen nach Ihrem Ermessen einsetzen. Erfahren Sie weitere Details auf der Fulfillment-Seite .

Re-Imaging-Rechte

Mein Unternehmen hat einen Volumenlizenzvertrag abgeschlossen, jedoch Windows Desktop-Betriebssysteme bisher weiterhin nur zusammen mit Hardware als OEM-Lizenz erworben. Können wir für einen Roll-out dennoch ein Image der entsprechenden Volumensoftware nutzen?

Ja, denn Ihr Volumenlizenzvertrag berechtigt Sie dank des sogenannten Re-Imaging-Rechts, anstelle der OEM-Software sowie des OEM-Produktschlüssels, Volumenlizenzmedien sowie den Volumenlizenzschlüssel (Volume License Key, VLK) zu nutzen. Dieser Prozess führt jedoch nicht zu einer Erweiterung der Nutzungsrechte Ihres OEM-Lizenzvertrags, zum Beispiel im Hinblick auf das Downgraderecht.

Bitte beachten Sie, dass Open License-Kunden mindestens eine Windows Professional-Upgrade-Lizenz unter ihrer Open License-Vertrags-ID erworben haben müssen, um die Medien und VLKs zu erhalten.

  • Hinweis: Bitte beachten Sie, dass das Re-Imaging-Recht nur dann besteht, wenn u.a. die Edition, Version und Sprachversion übereinstimmen. Ein Re-Imaging-Recht besteht daher nicht für die Microsoft Office-Suiten, da die verfügbaren OEM-Editionen nicht mit den Office-Suiten übereinstimmen, die unter Volumenlizenzverträgen zu lizenzieren sind.
Software Assurance

Ich habe letzten Monat neue Hardware mit Windows 8 Professional OEM-Lizenzen erworben und möchte diese gern auch für Software Assurance unter meinem Open License-Vertrag lizenzieren. Ist dies möglich?

Ja. Sie können innerhalb von 90 Tagen nach dem Erwerb einer Einzelplatzlizenz über den Einzelhandel (Full Packaged Product, FPP) oder zusammen mit Hardware über einen Original Equipment Manufacturer als OEM-Lizenz diese für Software Assurance unter Ihrem Open License- oder Select Plus-Vertrag lizenzieren. Diese Option besteht jedoch nur für bestimmte Produkte unter Volumenlizenzprogrammen, die sowohl im Einzelhandel als auch in Volumenlizenzprogrammen verfügbar sind. Details finden Sie in der Microsoft-Produktliste .

Welche Produktbenutzungsrechte gelten, wenn ich innerhalb von 90 Tagen einer
OEM-Lizenz Software Assurance hinzufüge?

Wenn Sie innerhalb von 90 Tagen nach dem Erwerb einer OEM (oder FPP)-Lizenz für diese Software Assurance erwerben, erhalten Sie damit das Recht, die Volumenlizenz anstelle der Einzelplatzlizenz einzusetzen und zu nutzen. Sobald sie dies tun, gelten für die Nutzung des entsprechenden Produkts die Bestimmungen des Volumenlizenzvertrags, der Produktbenutzungsrechte sowie der Produktliste.

Lizenzierung nicht verbundener Dritter

Wir haben in unserem Unternehmen Partner, die im Rahmen von kurzzeitigen
Projekten vor Ort bei uns arbeiten. Können wir den Geräten dieser Vertragspartner Microsoft-Produktlizenzen, die unter unserem Volumenlizenzvertrag erworben wurden (Office, CALs, etc.), zuweisen, damit sie die von uns lizenzierte Software für unsere Projekte einsetzen können?

Ja, solange die Geräte dieser Partner und die entsprechenden Lizenzen zum Nutzen Ihres Unternehmens — des Lizenznehmers — eingesetzt werden, können Sie Lizenzen, die unter Ihrem Volumenlizenzvertrag erworben wurden, auch den Geräten Dritter zuweisen.

Die Neuzuweisung von Lizenzen ist jedoch limitiert. Produktlizenzen unter Volumenlizenzierung können nur nach Ablauf von 90 Tagen einem anderen Gerät zugewiesen werden, sofern der Volumenlizenzvertrag hierzu keine abweichende Regel trifft.
Soll die Software zum Nutzen des Vertragspartners und nicht zum Nutzen Ihres Unternehmens eingesetzt werden, dann muss der Vertragspartner eigene Lizenzen erwerben.

Im Rahmen eines Projekts geben wir unserem Projektpartner, der kein verbundenes Unternehmen ist, Zugriff auf unsere Exchange und SharePoint Server. Der Partner hat unter seinem eigenen Volumenlizenzvertrag Zugriffslizenzen (Client Access License; CAL) für eigene Exchange und SharePoint Server erworben. Kann er diese nun auch für den Zugriff auf unsere SharePoint und Exchange Server nutzen?

Nein. Die Lizenzierung der Zugriffe auf Server Ihres Unternehmens muss durch Sie sichergestellt werden. Zugrifflizenzen, die der Dritte für Server in seinem eigenen Unternehmen erworben hat, berechtigen nicht zum Zugriff auf Server in Ihrem Unternehmen.

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Weitere Links & Ressourcen:

  • Produktbenutzungsrechte

    Die Produktbenutzungsrechte (Product Use Rights, PUR) legen fest, wie Microsoft Software-Produkte, die unter einem Volumenlizenzvertrag erworben wurden, eingesetzt und genutzt werden dürfen.

  • Produktliste

    Sichten Sie die monatlich erscheinenden Informationen zu aktueller Produktverfügbarkeit, -einstellungen, Angeboten, Migrationspfaden und Software Assurance Services.

  • Produktsuche (engl.)

    Sie suchen die Nutzungsrechte für ein bestimmtes Produkt? Wählen Sie Ihr Produkt und erhalten Sie die Lizenzbedingungen, -konditionen und zusätzliche Informationen.

  • Open-Programme

    Open License und Open Value bieten einen einfachen Weg, um die neuesten Microsoft-Technologien zu erwerben.

  • Produktbenutzungsrechte kurz erklärt

    Im Leitfaden finden Sie die Microsoft-Produktbenutzungsrechte einfach erklärt.