Follow:

Microsoft Volume Licensing Blog iconTwitter

Grundprinzipien der Lizenzierung

Im Gegensatz zu physischen Gegenständen wie Autos, Fernsehgeräten, Telefonen etc. erwerben Sie bei Software nicht das Eigentum an der Software. Sie erwerben das Nutzungsrecht, die Software entsprechend der Bestimmungen des Lizenzvertrags einzusetzen und zu nutzen.

Software ist, wie ein Film, Buch oder Musikstück, geistiges Eigentum. Geistiges Eigentum ist das Ergebnis literarischer, künstlerischer und wissenschaftlicher Arbeit und steht unter dem besonderen Schutz des internationalen Urheberrechts.

Software und geistiges Eigentum

Geistiges Eigentum ist das Ergebnis literarischer, künstlerischer und wissenschaftlicher Arbeit und steht wie Bücher, Musik, Fotos, Filme etc. unter dem besonderen Schutz des internationalen Urheberrechts.

Geistiges Eigentum umfasst Urheberrechte, Warenzeichen und Patente. Die Urheberrechtsgesetze schützen neben dem Urheberpersönlichkeitsrecht das sogenannte Verwertungsrecht des Urhebers. Dies ist das ausschließliche Recht des Urhebers, das von ihm geschaffene Werk zu verwerten. Als Verwertungsecht gelten unter anderem das Vervielfältigungsrecht und das Verbreitungsrecht. Der Urheber besitzt damit das Recht, zu entscheiden, ob und wie das Werk in den Verkehr gebracht oder Vervielfältigungsstücke erstellt werden dürfen.

Wenn jemand eine Softwarelizenz veräußert, kopiert oder benutzt, ist also entscheidend, ob der Urheber als Rechteinhaber dies in dieser Form gestattet hat.

Was ist eine Lizenz und was darf man damit machen?

Eine Softwarelizenz gibt dem Lizenznehmer das Recht, die Software entsprechend der Bestimmungen des Lizenzvertrags einzusetzen und zu nutzen.

Je nach Lizenztyp können damit die Nutzungsrechte an einer Software variieren. Wenn Sie eine Softwarelizenz erwerben, müssen Sie zunächst die Bestimmungen des Lizenzvertrags akzeptieren, um die Software nutzen zu können. Diese Lizenzverträge für Einzelplatzlizenzen werden Endbenutzer-Lizenzvertrag (End User License Agreement, EULA) oder auch einfach Software-Lizenzbestimmungen genannt.

Lizenzen geben nicht zwingend ein zeitlich unbeschränktes Nutzungsrecht. Sogenannte Abonnementlizenzen sind zeitlich beschränkt und berechtigen den Lizenznehmer dazu, die Software nur für den im Vertrag definierten Zeitraum einzusetzen und zu nutzen.

Was beinhaltet das Software Assurance-Angebot?

Mit Software Assurance können Kunden nicht nur Zusatzleistungen erhalten, die dazu dienen, den Einsatz der Software zu optimieren und die Gesamtkosten zu reduzieren (z.B. durch Trainingsgutscheine, Technische Support oder Deployment Workshops). Software Assurance erweitert auch die Nutzungsrechte.

Mit Software Assurance können Kunden ihren Mitarbeitern beispielsweise mobiles und flexibles Arbeiten ermöglichen. Arbeiten von jedem Gerät, jederzeit und überall – im Büro, von zu Hause oder von unterwegs.

Darüber hinaus bietet Software Assurance zum Beispiel die notwendige Flexibilität, die Kunden benötigen, um frei zu entscheiden, wie sie die Software bereitstellen möchten. Oder Lizenzmobilität durch Software Assurance ermöglicht die effiziente Auslastung des Rechenzentrums oder die Auslagerung von Workloads an einen Servicepartner.

Was bedeutet das Microsoft-Volumenlizenzprogramm?

Volumenlizenzprogramme ermöglichen kleinen, mittelständischen und großen Unternehmen, die Softwarebeschaffung zu vereinfachen und ihrer Unternehmensstruktur anzupassen.

Der Softwarebedarf des Kunden und seiner verbundenen Unternehmen kann unter einem Vertrag zusammengefasst werden und damit die bestmöglichen Preise erzielen. Die Beschaffung der Software erfolgt je nach Kundenanforderung entweder zentral oder über jedes verbundene Unternehmen selbst.

Die Nutzungsrechte von Volumenlizenzen unterscheiden sich von denen der Einzelplatzlizenzen wie OEM-Lizenzen. Office-Software kann beispielsweise nur dann virtualisiert oder über Remote Desktop Services bereitgestellt werden, wenn Sie unter einem Volumenlizenzvertrag lizenziert wurde.