News: Pressemitteilung

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Microsofts Unified Communications-Strategie vereint Kommunikationspfade

Einfach integriert per Mausklick via Telefon, PC und Video kommunizieren
05.10.2006
München, 05.10.2006 – Microsoft hat heute in Deutschland seine Unified Communications-Strategie (UC) vorgestellt. Die eine Säule der Strategie bildet die Integration von VoIP (Voice over Internet Protocol) und anderen Technologien in Produkte des Microsoft Office Systems. Die zweite Säule ist die Intensivierung der Zusammenarbeit mit Partnern wie HP, Motorola, Nortel, Siemens und anderen Unternehmen, um neue, integrierte Lösungen zu entwickeln und zu implementieren. Microsoft und die Partner unterstützen mit UC einen Paradigmenwechsel in der täglichen Kommunikation im Arbeitsumfeld. Mit Hilfe neuer Technologien wie VoIP werden bisher getrennte Kommunikationswege wie E-Mail, Telefon, Instant Messaging, Video- und Webkonferenzen sowie die Zusammenarbeit über das Internet zusammengeführt. Leistungsfähige UC-Lösungen lassen sich einfach per Maus auf PC und Notebook bedienen.

Im Zentrum von UC steht dabei der Anwender, der mit einer einzigen, im System hinterlegten Identität, alle Kommunikationsformen per Mausklick nutzen kann. Diese sind integriert in die täglichen Prozesse und Programme wie die des Microsoft Office System oder Applikationen anderer Anbieter. Mit einem einzigartigen Ansatz verbindet Microsoft bisher voneinander getrennte Kommunikationsformen zu einer vollständigen und integrierten Kommunikationsplattform. Im Rahmen der jetzt präsentierten Unified Communications-Strategie zeigt Microsoft, wie sich E-Mail, Instant Messaging (IM), mobiles oder Festnetz-Telefonieren und VoIP sowie Audio-, Video- und Webkonferenzen verbinden lassen.
 
Das Ziel der UC-Strategie ist, Unternehmen zu unterstützen, die gesamte Kommunikation im, ins und aus dem Unternehmen zu vereinfachen und zu beschleunigen. Im Mittelpunkt steht der Anwender mit seiner aktuellen Verfügbarkeit ("Präsenz"). Eine integrierte UC-Lösung zeigt an, ob und wie der Anwender gerade erreichbar ist. Diese sogenannte "Präsenzinformation" ist sowohl direkt in die Microsoft Office-Anwendungen als auch in Programme anderer Anbieter integriert. So ermöglicht UC ohne Umwege die zielgerichtete Kontaktaufnahme via Telefon, Handy, IM oder E-Mail aus einer integrierten Oberfläche auf die verschiedenen Endgeräte in unterschiedlichen Kommunikationsformen – schnell, einfach und effektiv. Aufgrund der wesentlich gezielteren Kommunikation reduziert sich die Zahl überflüssiger Anrufe auf Anrufbeantwortern erheblich.
 
Beispielsweise erhält ein Anwender eine E-Mail eines Kollegen: Aufgrund der integrierten Präsenzinformation erkennt der Empfänger, ob der Kollege online ist, im Meeting oder unterwegs. Der Empfänger kann dann einfach per Mausklick aus Microsoft-Outlook heraus telefonieren, eine Sofortnachricht per Instant Messaging schicken, je nach Notwendigkeit. Es entfällt die Suche nach Telefonnummern oder IM-Adressen.

Genauso einfach ist es für den Empfänger per Mausklick eine Telefonkonferenz einzuberufen oder eine Web-Konferenz zu starten und weitere Teilnehmer einzuladen. Die gesamte Kommunikation wird unter einer bekannten Oberfläche – Microsoft Office – wesentlich vereinfacht und in einem System zusammengeführt.
 
Damit Unternehmen ihren Mitarbeitern diese neuen, integrierten Kommunikationsmöglichkeiten zur Verfügung stellen können, bietet Microsoft eine umfangreiche Palette an Produkten und Services an. Ergänzt wird dieses Portfolio durch ein reichhaltiges Angebot der Partner wie Computacenter, Dimension Data, GN Netcom, Hewlett Packard, Motorola, Nortel, Plantronics, Samsung, Siemens sowie vielen weiteren Unternehmen.
 
Die UC-Plattform

• Microsoft Office Communications Server 2007 ist eine Plattform für Echtzeitkommunikation, die auf dem Session Initiation Protocol (SIP)-Standard basiert. Diese erlaubt dynamisches VoIP-Anrufmanagement auf Grundlage der Präsenzinformationen des Anwenders. Weitere Funktionen sind Audio-, Video-, und Webkonferenzen sowie Instant Messaging innerhalb bestehender Softwareanwendungen, Dienste und Geräte sowie über die Grenzen dieser Systeme hinaus.

• Unified Messaging mit Microsoft Exchange Server 2007 bietet weit mehr als eine Einzellösung für Sprachmail-Systeme und E-Mail: Der Posteingang enthält außer E-Mails auch Sprachnachrichten und Faxe. Über eine sprachbasierte Audiofunktion können Nutzer von jedem Telefon aus auf ihren Posteingang oder Kalender zugreifen. Ermöglicht wird diese neue Funktionalität durch die Integration von Sprachtechnologie in die kommende Exchange-Version.

• Microsoft Office Communicator 2007 ist der Client für Unified Communications. Es handelt sich nicht nur um ein sicheres und professionelles Instant Messaging-Programm für Unternehmen, das Kommunikation innerhalb der Firma, sondern auch zu öffentlichen Instant Messaging-Diensten wie MSN, AOL oder Yahoo! ermöglicht. Die Software auf dem Arbeitsplatzrechner arbeitet mit Office Communications Server 2007 zusammen und bietet eine präsenz-basierte VoIP-Softphone-Lösung für normales Telefonieren, Audio- oder Videokonferenzen. Den Office Communicator wird es als Desktop-, Browser- oder Windows Mobile-basierte Version geben.

• Microsoft Office Live Meeting ist ein Web-Konferenzdienst mit großem Funktionsumfang, der beispielsweise gemeinsame Trainings oder die Zusammenarbeit mehrerer Anwender an einer Präsentation via Internetverbindung ermöglicht. In der neuen Version sind E-Learning-sowie Audio- und Videofunktionen inklusive VoIP verbessert. Die Benutzeroberfläche ist übersichtlicher und die Integration in das Microsoft Office System optimiert. Live Meeting wird sowohl als gehosteter Dienst als auch als integrierte Funktionalität von Office Communications Server 2007, das heißt als "On Premise"-Infrastruktur, beim Kunden verfügbar sein.

• Microsoft Office RoundTable ist ein Audio-Video-System mit einer einzigartigen 360-Grad-Kamera zur Zusammenarbeit in Ton und Bild. Kombiniert mit Office Communications Server 2007 können über mehrere Standorte hinweg Meetings abgehalten werden. Teilnehmer an einem Ort können die anderen Mitglieder in einer Panorama-Ansicht sehen. Nahaufnahmen werden übertragen, wenn ein Teilnehmer spricht.

• Telefonie-Funktionen im Microsoft Office Communicator ermöglichen den Betrieb neuer, innovativer Sprach- und Videogeräte wie IP-Desktop-Telefone, angeboten von Partnern wie Polycom, LG-Nortel und Thomson Telecom. Diese Geräte erweitern in Kombination mit Office Communications Server 2007 die Möglichkeiten von Unified Communications.

• Peripheriegeräte für den PC wie USB-Telefonhörer, Kopfhörer, Webcams oder Monitore mit eingebauten Audio- und Videokomponenten von Partnern wie GN Netcom, Logitech, Motorola, NEC, Plantronics oder Samsung und von Microsoft selbst runden das Angebot ab.

Neue und erweiterte Partnerschaften

Eine wichtige Rolle spielt die Kooperation mit Nortel. Im Rahmen einer im Juli geschlossenen Partnerschaft werden Nortel sowie Microsoft ihre aktuellen Technologien gemeinsam nutzen und integrieren. Nortel stellt Lösungen zur Verfügung, die Microsofts UC-Plattform ergänzen. Dazu gehören Enterprise Contact Center-Anwendungen, geschäftskritische Telefonie-Funktionen, Mobilitätslösungen und Daten-Netzwerke. Die beiden Partner entwickeln in Zukunft gemeinsam Produkte für Unternehmen sowie ITK-Provider und werden ihre Lösungen auch zusammen vermarkten.

Durch die Kombination von Nortels Netzwerk- und Software-Lösungen mit Microsofts Konzept unterstützen die beiden Unternehmen die Kunden dabei, ihre bisherigen Telefonanlagen mit den neuen Möglichkeiten zu kombinieren. Dieser Ansatz ist der einfachste Weg für Unternehmen, ihre Systeme umzustellen. Dadurch reduzieren sie den Total Cost of Ownership und schützen besser aktuelle sowie künftige Investitionen. Zudem ermöglichen sie die schnellere Entwicklung neuer, innovativer Applikationen.
 
Auch mit Siemens erweitert Microsoft die seit drei Jahren bestehende Partnerschaft und stärkt damit die Zusammenarbeit mit einem weiteren Global Player im UC-Umfeld. Gemeinsam werden Siemens Communications und Microsoft die Zusammenführung von Telefonie, Audio-, Video- und Webkonferenzen, Instant Messaging sowie E-Mail in einer einzigen Kommunikationsplattform vorantreiben.
 
Die Initiative wird durch neue Produkte und Siemens Integrations- und Supportleistungen gefestigt. Diese integrieren das Siemens HiPath 8000 Echtzeit-Kommunikationssystem unter Einsatz der Brokeringfähigkeiten von OpenScape mit Microsoft Exchange Server und Microsoft Office Live Communications Server. Die kombinierten Lösungen eröffnen Unternehmenskunden einen effizienten Übergang von traditionellen PBX- und Voicemail-Kommunikationssystemen zu Microsoft Office Communications Server 2007 und Exchange Server 2007, in Verbindung mit Siemens HiPath 8000.

Mit den kombinierten Technologie-, Dienstleistungs- und Supportangeboten werden Unternehmenskunden ferner in der Lage sein, die innovative VoIP-Anrufverwaltung, Konferenzschaltung, Unified Messaging und Instant Messaging-Funktionen der Microsoft Unified Communications Platform zu nutzen. Dieser Ansatz ermöglicht einen evolutionären Übergang zu einem einheitlichen Kommunikationskonzept und garantiert höchste Servicequalität und -sicherheit.

Um die Vision der einheitlichen Kommunikation für Unternehmen schneller zu realisieren, erweitert Microsoft seine Partnerschaften mit HP und Motorola. HP wird Hardware und Dienste zur Systemintegration auf Basis der Kommunikationsplattform von Microsoft liefern. Motorola bietet mobile Geräte sowie netzwerkbasierte Hardware an, die mit Office Communications Server 2007 und Office Communicator Mobile arbeiten.

Verfügbarkeit

Microsoft Exchange Server 2007 soll Ende 2006 oder Anfang 2007 auf den Markt kommen. Communications Server 2007, Communicator 2007, die Telefoniefunktionen im Communicator, Live Meeting, RoundTable und die IP-basierten Funktionen für Telefonie auf dem Desktop werden im zweiten Quartal 2007 verfügbar sein.

Gesamtanschläge: 1001

Support

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