Entscheidende Wettbewerbsvorteile lassen sich nur durch Innovationen erzielen. Dementsprechend hoch ist die Bedeutung des zugrundeliegenden Wissens. Insbesondere für Unternehmen wird geistiges Eigentum immer wichtiger, denn der Wert vieler Firmen wird fast ausschließlich durch den Bekanntheitsgrad ihrer Marke oder durch ihren Kundenstamm begründet.

Mitarbeiter besitzen unerlaubt vertrauliche Unternehmensdaten

Vielen Unternehmensmitarbeitern fällt es schwer, die Sensibilität des geistigen Eigentums zu bewerten und die Tragweite ihrer Handlungen richtig einzuschätzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Symantec-Studie, für die weltweit über 3.300 Personen befragt wurden. Danach besitzt jeder zweite Mitarbeiter, der in den letzten zwölf Monaten seinen Arbeitsplatz gewechselt oder seine Stelle verloren hat, unerlaubt vertrauliche Unternehmensdaten seines früheren Arbeitgebers. 40 Prozent der Befragten gab an, die geheimen Betriebsinformationen auch bei neuen Arbeitgebern nutzen zu wollen.

Mangelndes Unrechtsbewusstsein

Die meisten Angestellten halten es der Studie nach nicht für falsch, Wettbewerberdaten von einem früheren Arbeitgeber weiter zu verwenden. 56 Prozent der Teilnehmer sind sogar der Auffassung, es sei legal, Gebrauch von diesen internen Informationen zu machen. Laut Studie kopieren Mitarbeiter Unternehmensdaten auch außerhalb des Firmennetzwerks. 62 Prozent der Befragten legen danach Arbeitsdokumente auf privaten Computern, Smartphones, Tablets oder online auf Filesharing-Anwendungen ab. Die Mehrheit lösche diese Daten nie, da sie keine Gefahr darin sieht, diese zu behalten.

Sicherheitsbewusstsein für sensible Daten stärken

Selbst den Führungskräften mangelt es an Sicherheitsbewusstsein für die sensiblen Unternehmensdaten. So gaben nur 38 Prozent der befragten Angestellten an, dass für ihre Vorgesetzten Datenschutz von Bedeutung sei. Ebenfalls gehe gut die Hälfte der Befragten davon aus, dass man Unternehmensdaten mitnehmen könne, weil ihr Arbeitgeber Regeln nicht strikt durchsetzen würde. Nur 47 Prozent gaben an, ihre Firmen würden aktiv, wenn ein Mitarbeiter sensible Unternehmensdaten missbräuchlich verwendet.

Microsoft setzt sich zur Aufklärung und Achtung geistiger Güter ein

Microsoft möchte dazu beitragen, eine Kultur des verantwortlichen Umgangs mit geistigem Eigentum in der Gesellschaft zu etablieren. Als Mitglied der Weltorganisation zum Schutz geistigen Eigentums (WIPO) setzt sich das Unternehmen daher in zahlreichen Projekten für eine Aufklärung und Achtung zum Schutz der geistigen Güter ein. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist die Microsoft Deutschland-Initiative „Originale setzen Zeichen“, die Schülern und Lehrern kostenlos umfangreiche Informationen und Unterrichtsmaterial zur Verfügung stellt.