Die Entwicklung ist dramatisch: Mehr als 30 Milliarden Tonnen Kohlendioxid (CO2) gelangen jedes Jahr in die Atmosphäre. Aktuelle Klimastudien zeigen: Der ungebremste Ausstoß von Treibhausgasen wirkt sich schneller aus als befürchtet. Erderwärmung, Stürme, Dürren und Überschwemmungen sind die Folgen. Zudem macht die weltweit steigende Nachfrage nach Energie die Versorgung durch fossile Brennstoffe immer schwieriger und kostspieliger.

70 Unternehmen wurden auf Nachhaltigkeit untersucht und bewertet

Umweltbewusstes Handeln im Einklang mit Natur und Mensch gewinnen deshalb für immer mehr Unternehmen an Bedeutung. Microsoft ist ein führendes Beispiel dafür, dass ökonomische Leistung erfolgreich mit ökologischer Nachhaltigkeit verbunden werden kann. In einer aktuellen Rangliste des Magazins Computerworld belegte Microsoft den vierten Platz unter den Top Green-IT-Herstellern. 70 Unternehmen wurden dafür nach verschiedenen Kriterien untersucht und bewertet. Dabei überzeugte Microsoft durch eine Vielzahl "grüner" Aktivitäten.

Microsoft senkt Abfallkosten um 50%

Das Ziel von Microsoft: die Kohlendioxid-Emissionen mithilfe energieeffizienter Maßnahmen um 30 Prozent zu senken. Eine spezielle Gebäudetechnik in allen neuen Microsoft-Gebäuden sorgt bereits dafür, dass die Energiekosten 20 Prozent niedriger sind als in herkömmlichen Bürogebäuden. Auch der Müllverbrauch hat sich deutlich verringert. So wurden Styropor und Kunststoffbestecke in den einzelnen Niederlassungen durch kompostierbare Produkte ersetzt. Das Resultat: 50 Prozent weniger Abfall, der auf einer Deponie entsorgt werden muss. Bis 2012 soll der Müllverbrauch um weitere 20 Prozent sinken.

Microsoft-Mitarbeiter fahren in "grünen" Dienstfahrzeugen zur Arbeit

In punkto Mobilität fährt Microsoft auf einer umweltschonenden Überholspur. In der amerikanischen Konzernzentrale in Redmond stehen den Mitarbeitern Pendelbusse zur Verfügung. Darüber hinaus garantiert eine besondere Richtlinie, dass alle neuen Firmenwagen weltweit durchschnittlich nur 130 Gramm CO2-Emissionen pro Kilometer ausstoßen dürfen.

In den Rechenzentren werden Energiekosten gesenkt

Der weltweite Energieverbrauch durch Rechenzentren liegt laut einer Studie der Lawrence Berkeley National Laboratories bei über 120 Milliarden Kilowattstunden. Das entspricht einer Stromrechnung von 5,48 Milliarden Euro! Microsoft setzt sich daher verstärkt für eine innovative und besonders umweltschonende IT-Infrastruktur ein. Bestes Beispiel dafür ist das ultramoderne und durch Wasserkraft betriebene Rechenzentrum in Quincy, USA. In Dublin und Chicago wurden die Rechner in vielen kleinen Containern angeschlossen, die wie Minizentren funktionieren. Der Clou: Ein Container kann bis zu 2.500 Server enthalten und braucht dafür nur drei Kabel, für Netzwerk, Strom und Kühlung.

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Cloud Computing schützt die Umwelt

Vor allem die Cloud-Dienste von Microsoft tragen zu einer wesentlichen Verbesserung der Energiebilanz bei. Eine von Microsoft in Auftrag gegebene Studie belegt: Die Anwendungen aus der Wolke, die auf gemeinsamer Basis genutzt werden können, verringern den Energieverbrauch und CO2-Ausstoß bei den teilnehmenden Unternehmen um mindestens ein Drittel. Kleinere Firmen, die die Cloud-Anwendungen nutzen, senken den CO2-Ausstoß sogar bis zu 90 Prozent.