Kohlendioxid-Emissionen gelten als wesentliche Mitverursacher für den Klimawandel. Allein jeder deutsche Bundesbürger verursacht nach Angaben der Umweltorganisation „Klima ohne Grenzen“ jährlich durch Wohnen, Ernährung, Mobilität und Konsum fast 11 Tonnen CO2-Emissionen. Dabei gilt ein Wert von 2,5 Tonnen pro Weltbürger als klimaverträgliche Quote. Eine der größten Herausforderungen unserer Zeit ist es deshalb, den Ausstoß der umweltschädigenden Kohlendioxid-Belastungen zu senken.

Interne Kohlendioxid-Abgabe bei Microsoft

Durch eine Vielzahl ressourcenschonender Maßnahmen übernimmt Microsoft als weltweit agierendes Unternehmen Verantwortung für den Erhalt der Umwelt. Jüngstes Beispiel dafür ist die Einführung einer internen Kohlendioxid-Klimaschutzabgabe, die seit Beginn des Geschäftsjahres 2013 gilt. Vom Betrieb der Rechenzentren und der Bürogebäude bis hin zu den Geschäftsreisen der Mitarbeiter: Die Unternehmensbereiche und Microsoft-Niederlassungen in 100 Ländern tragen seit Inkrafttreten der Kohlendioxid-Abgabe die Verantwortung für ihre Emissionen und unterliegen einer besonderen Rechenschaftspflicht.

Kohlendioxid-Gebühr zum Ausgleich der Emissionen

Je nachhaltiger und effizienter die einzelnen Prozesse in den einzelnen Bereichen des Unternehmens umgesetzt werden, beispielsweise durch den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien oder durch eine Reduzierung von geschäftsbedingten Flugreisen, desto geringer ist die Kohlendioxid-Abgabe, die eine Niederlassung zum Ausgleich der Emissionen leisten muss. Mithilfe der Kohlenstoff-Gebühr, die in einen speziellen Fonds fließt, erwirbt Microsoft regenerative Energien sowie Kohlenstoff-Zertifikate. Laut der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA ist Microsoft der zweitgrößte Einkäufer erneuerbarer Energien in den USA. Allein in den letzten drei Monaten bezog Microsoft mehr als 1,9 Milliarden Kilowattstunden aus „grünen“ Energien, was zirka 80 Prozent des gesamten Energiebedarfs des Unternehmens deckt.

Die Microsoft-Projektverantwortliche Tamara DiCaprio wurde im Februar 2013 für ihre herausragenden Leistungen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen innerhalb eines Unternehmens mit dem renommierten „Leadership Award“ der EPA prämiert .