Viele ABC-Schützen können gut mit Zahlen umgehen, nicht jedoch mit der deutschen Sprache. Das belegt eine Forsa-Umfrage unter 500 deutschen Grundschullehrern. Danach bewertet nur jeder fünfte Lehrer die Sprachkompetenz seiner Schüler mit „gut“, fast ein Drittel der Befragten vergab die Note „ausreichend“ oder „mangelhaft“.

Besonders schlecht schneiden Kinder mit Migrationshintergrund sowie Grundschüler aus bildungsfernen Elternhäusern ab: 74 Prozent der Lehrer halten ihre Deutschkenntnisse für noch unzureichender als die ihrer Mitschüler. Abhilfe könnte nach Ansicht der Lehrer vor allem eine verstärkte Sprachförderung im Kindergarten schaffen. Aus diesem Grund wünschen sich 85 Prozent der befragten Pädagogen entsprechende frühkindliche Bildungsangebote.

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„Die Umfrageergebnisse belegen eindrucksvoll, dass wir Kinder so früh und so gut wie möglich sprachlich fördern müssen, damit alle eine gerechte Bildungschance erhalten", betonte Christian Illek, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland.

Die neuen Schlaumäuse können einen Ausweg aus der Sprachlosigkeit bieten. „Seit wir mit dem Schlaumäuse-Programm arbeiten, benötigt kaum noch ein Kind zusätzliche Förderung”, bestätigt Anette Baumann, Leiterin des INA-Kindergartens in Berlin-Wedding. „Die Kinder sind mit Begeisterung bei der Sache und bei der obligatorischen Sprachstandserhebung im Vorschulalter schneiden wir immer besonders gut ab.” Auch Lehrkräfte halten den Einsatz von IT im Unterricht für sinnvoll. Die Hälfte der von Forsa befragten Grundschullehrer glaubt, dass sich die Sprachkompetenz von Kindern durch spezielle Lernsoftware verbessern lasse.