Diese spannende Frage wurde am 24. Mai auf dem Tim Spring Meeting der American Chamber of Commerce in Berlin diskutiert. Microsoft war mit James Utzschneider, als Panelteilnehmer neben Bundestagsabgeordneten aller vier großen Fraktionen, direkt beteiligt.

Der "Wirtschaftsfaktor Internet" hat in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen und wird seinen Wirtschaftseinfluss weiter ausbauen. 4,2 Billionen US-Dollar sind es einer Studie der Boston Consulting Group zufolge, die die Internet-Wirtschaft der G-20 – die Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer – im Jahre 2016 zum Gesamt-BIP beitragen wird. Als eigene Volkswirtschaft wäre die Internetwirtschaft hinter den USA, China, Indien und Japan auf Platz fünf – noch vor Deutschland – einzuordnen.

Gleichzeitig hat sich die Charakteristik des Internets verändert – sie ist interaktiv, offen und allgegenwärtig – und der Zugang ist nicht mehr nur auf die etablierten Industrienationen beschränkt, sondern wächst sprunghaft in den Schwellenländern. Und eben diese Länder prägen den Markt mit Innovationsreichtum, der für ökonomisches Wachstum essentiell ist. Wogegen Deutschland nach dem aktuellen Global Entrepreneurship Monitor (GEM) nur auf Platz 20 der 23 "innovationsbasierten Volkswirtschaften" liegt. Weit hinter Ländern wie den USA, die mit Rang 1 die Studie anführen.

Der Politik kommt hier eine wichtige Rolle zu. Sie kann die Gestaltung der digitalen Wirtschaft positiv lenken und auf diesem Weg die notwendigen Innovationen fördern. Die Diskussion in Berlin drehte sich um Innovationstreiber und Innovationsbremsen, wie zum Beispiel die Angst vor dem Scheitern, die wir gemeinsam mit einer neuen Innovationskultur abbauen können.

Eine Vielzahl von Innovationen im Internet und in der Cloud hängen maßgeblich von der Offenheit der Systeme, der Förderung von Standards und Interoperabilität ab. Wir als IT-Anbieter sind gefordert, integrierte Konzepte und offene Schnittstellen anzubieten. Hier setzen wir mit unserer Offenheitsstrategie an und fördern somit das Prinzip von Open Innovation. Das Ergebnis hieraus sind über vier Millionen Open und Closed Source Applikationen und über 240.000 Peripherie Geräte, die für Windows 7 verfügbar sind.

Die Gespräche mit den Experten in Berlin zeigen, dass Innovation und Offenheit zusammenhängen. Mit unserer Veränderung zu mehr Offenheit und durch die Interoperabilität unserer Technologien zeigen wir einen Weg, der Vernetzung fördert, Innovation möglich macht und wie unsere Kunden Innovationen aus beiden Welten nutzen können.

Wie viel Offenheit in Microsoft steckt, davon konnte sich zuletzt die Open Source Community auf dem LinuxTag 2012 in Berlin selbst überzeugen – und wir wussten zu überraschen. Schauen Sie sich unser Video auf Youtube an.