Immer mehr Migrantenkinder brauchen nach Erkenntnissen der Bundesregierung zusätzliche Sprachförderung, weil ihre Deutschkenntnisse für den Schulunterricht nicht ausreichen. Die Ursache liege darin, dass in vielen Zuwandererfamilien kaum oder gar nicht deutsch gesprochen werde. „In einzelnen Ländern braucht fast jedes zweite Kind gezielte Sprachförderung. Das ist eine gewaltige Aufgabe. Sie muss überall oberste Priorität haben“, sagte Maria Böhmer, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration unter Berufung auf den Bildungsbericht 2012 der „BILD“-Zeitung.

Mit der kostenlosen „Schlaumäuse“-Software Deutsch richtig lernen

Damit alle Kinder unabhängig von ihrer Herkunft schon im Vorschulalter an die deutsche Sprache herangeführt werden, macht sich die Spitzenpolitikerin für die frühkindliche Sprachförderung stark und unterstützt seit 2004 die Microsoft Bildungsinitiative „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“. Das Herzstück des Bildungsprojekts ist die kostenlose „Schlaumäuse“-Software, mit der Kinder in über 8.500 Kitas und Grundschulen spielerisch die deutsche Sprache erlernen.

Namhafte Politiker begleiten deutschlandweite „Schlaumäuse“-Tour

Im Rahmen einer großen „Schlaumäuse“-Tour durch ganz Deutschland werden bis Juli 2013 Kindergärten in rund 20 Städten mit der neuen Version des mehrfach preisgekrönten Sprachprogramms sowie 130 gespendeten Tablet-PCs von Lenovo ausgestattet. Maria Böhmer begleitete den „Schlaumäuse“-Bus auf seiner ersten Fahrt und überreichte den Kindern der Kita Heinigstraße in Ludwigshafen ein umfangreiches „Schlaumäuse“-Lernpaket. „Unsere Kinder kommen aus 15 verschiedenen Ländern und sprechen in der Regel Deutsch als Zweitsprache. Das Schlaumäuse-Programm ist unheimlich hilfreich bei der Wortschatzerweiterung und bei der korrekten grammatikalischen Satzbildung. Die Kinder sind sehr motiviert“, beschreibt Erzieherin Peggy Westenberger die Vorteile der Sprachlern-Software.

Sprachliche Fortschritte werden spielerisch erzielt

Dass die Kinder spielend mit den „Schlaumäusen“ Sprachfortschritte erzielen können, begeistert auch die Integrationsbeauftragte Böhmer. „Was mich an dem Schlaumäuse-Projekt von Anfang an fasziniert hat, ist nicht nur der spielerische Umgang der Kinder mit dem PC, sondern dass hier durch ein Spielprogramm der Reiz besteht, Sprache individuell zu lernen und individuell zu fördern“, erklärte die Staatsministerin.

Gute Deutschkenntnisse sind Voraussetzung für die Integration

Maria Böhmer ist davon überzeugt, dass die Sprachkompetenz spätestens ab Eintritt in den Kindergarten intensiv gefördert werden muss. „Für eine gelingende Integration und die Möglichkeit zum sozialen Aufstieg sind gute Deutschkenntnisse die Voraussetzung. Wer kein Deutsch spricht, ist nur Zaungast in unserem Land. Mithilfe der Schlaumäuse kann es gelingen, das Zaungast-Dasein zu überwinden.“

In der Kita wird das Fundament für die Zukunft der Kinder gelegt

Auch Florian Bernschneider, Jugendpolitischer Sprecher der FDP Bundestagsfraktion, macht sich für die Microsoft-Initiative stark und fuhr in der vergangenen Woche mit dem „Schlaumäuse“-Bildungsbus nach Braunschweig. Gemeinsam mit seinem Kollegen und integrationspolitischem Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Serkan Tören überreichte Florian Bernschneider die Software und ein Tablet-PC der Kita Ahrplatz. Der 26-Jährige Politiker erklärte bei der Veranstaltung: „Kindertageseinrichtungen sind Orte frühkindlicher Bildung. Hier werden die Grundlagen für den weiteren Bildungsweg und damit die Fundamente für die Zukunft unserer Kinder gelegt. Das Programm von Microsoft und seinen Partnern fördert die Sprachentwicklung, die wichtig ist für den Erfolg unserer Kinder.“

Die große „Schlaumäuse“-Tour nimmt weiter Fahrt auf. Der Bus steuert bereits den nächsten Zielen entgegen und wird u.a. in Köln und Mainz zu Gast sein.