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Mit gutem Beispiel vorangehen

Mit gutem Beispiel vorangehen

Artikel vom 25.09.2013

Seine Tatkraft kennt keine Grenzen. Wenn die Hilfe von Claus Lindemann gebraucht wird, fliegt der Microsoft Manager sogar in das über 9.900 Kilometer entfernte Uganda. Der Grund: Der Familienvater setzt sich in seiner knapp bemessenen Freizeit für das EMESCO-Hilfsprojekt in Afrika ein. Die im Jahr 1998 gegründete Organisation leistet Entwicklungsarbeit im Schul- und Gesundheitswesen sowie in der Landwirtschaft. Im vergangenen Jahr lernte Claus Lindemann das gemeinnützige Projekt sowie deren Direktor und Gründer Emely Kugonza kennen.

Medizinische Versorgung in Uganda ist nur unzureichend

Eine Reise, die ihn tief beeindruckt hat: „Für einen Menschen, der in der westlichen Wohlstandskultur aufgewachsen ist, ist es schwer zu begreifen, dass nur drei Prozent der Bevölkerung in Uganda Zugang zu Elektrizität hat. Auch die medizinische Versorgung ist unzureichend. Vor allem in ländlichen Regionen ist es keine Seltenheit, 20 oder mehr Kilometer zu Fuß zurückzulegen, um eine Krankenstation aufzusuchen. Was das zum Beispiel für eine schwangere Frau bedeutet, die in den Wehen liegt und Komplikationen bei der Geburt erleidet, lässt sich leicht vorstellen. Die Sterblichkeitsrate von Kindern ist deshalb sehr hoch und liegt bei über 20 Prozent.“

Kinder werden in provisorischen Lehmhütten unterrichtet

Neben dem Besuch eines Gesundheitszentrums, in dem circa 1.000 Patienten pro Quartal behandelt werden, stand die Besichtigung einer Schule auf dem Programm. „Die meisten Schüler der St. Veronica Schule sind Waisen oder kommen aus schwierigen familiären Verhältnissen. Die Kinder werden in Lehmhütten unterrichtet, die aufgrund von Termiten, Regen und Wind innerhalb weniger Jahre verfallen. Die Errichtung eines fest gemauerten Schulgebäudes ist deshalb dringend notwendig“, erklärt Claus Lindemann.

Microsoft spendet Hilfsorganisation fünf gebrauchte Laptops

Auch in der Geschäftsstelle von EMESCO mangelte es an der notwendigen Büroausstattung, um professionell arbeiten zu können. Claus Lindemann konnte schnelle und unbürokratische Abhilfe schaffen: „Microsoft spendete fünf gebrauchte Laptops, die mit dem neusten Office-Programm versehen wurden. Ich habe sie Anfang August nach Afrika geschickt.“

Microsoft Mitarbeiter erhalten drei freie Urlaubstage für ihr Engagement

Claus Lindemann ist nicht der einzige Microsoft Mitarbeiter, der sich in seiner Freizeit engagiert. Zahlreiche seiner Kolleginnen und Kollegen betätigen sich ehrenamtlich. Das Hilfsangebot reicht dabei von der Betreuung kranker Menschen bis hin zum Einsatz in der Obdachlosenhilfe. Ihr Arbeitgeber fördert das Engagement durch besondere Freiwilligenprogramme. Seit 2008 bietet Microsoft die dreitätige Mitarbeiterfreistellung „3 Days Off“ an. Das heißt, wer sich wie Claus Lindemann sozial engagiert, wird von Microsoft mit drei zusätzlichen Urlaubstagen in seiner ehrenamtlichen Tätigkeit unterstützt.

50 Projekte werden jedes Jahr mit 500 Euro gefördert

Das zweite Microsoft-Freiwilligenprogramm trägt den Titel „50 x 500“. Das Unternehmen fördert jedes Jahr 50 von Mitarbeitern vorgeschlagene gemeinnützige Projekte mit je 500 Euro. Die Spenden sollen kleinen Projekten zugutekommen, in denen die Mitarbeiter sich engagieren und die sonst nicht gefördert würden.

Mit gutem Beispiel vorangehe