Ihr Einfallsreichtum kennt keine Grenzen. Ob Datenklau oder Online-Betrug: Cyberkriminelle starten jeden Tag neue Angriffe, um an sensible Daten zu gelangen. Mehr als 69 Prozent der deutschen Nutzer geben an, bereits mehrfach Erfahrung mit Gefahren aus dem Internet gemacht zu haben. Dennoch: Nur sieben Prozent schützen sich selbst und ihre persönlichen Daten aktiv durch geeignete Maßnahmen. Das ergibt der neue Microsoft Computing Safety Index (MCSI), der anlässlich des Safer Internet Days am 5. Februar 2013 veröffentlicht wurde.

Ergebnis für Deutschland liegt unter dem internationalen Durchschnitt

Insgesamt nahmen mehr als 10.000 PC-, Smartphone- und Tablet-Anwender aus 20 Ländern an der Umfrage zum Online-Verhalten und der Nutzung von Schutzmaßnahmen teil. Das Ergebnis für Deutschland liegt dabei unter dem internationalen Durchschnitt mit einer absteigendenden Tendenz zum Vorjahr um drei Index-Punkte.

Sicherheitsverhalten im Umgang mit mobilen Geräten wurde untersucht

Zum ersten Mal untersuchte der MCSI das Sicherheitsverhalten der Nutzer im Umgang mit mobilen Endgeräten. „Ob Smartphone oder Tablet, mobile Alleskönner haben Einzug in viele deutsche Haushalte gefunden. Während sie den Alltag erleichtern können, stellen sie oftmals auch ein Sicherheitsrisiko dar, wenn bestimmte Verhaltensweisen von Nutzern nicht eingehalten werden“, sagt Dr. Christian P. Illek, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland.

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Nur 18 Prozent installieren regelmäßige Updates

In der Studie wurden unterschiedliche Schutzmaßnahmen nachgefragt – von der aktuellen Antivirensoftware über die Einrichtung von Datenschutzeinstellungen bis hin zum Erstellen sicherer Passwörter. So geht aus der MCSI-Umfrage u.a. hervor, dass nur 43 Prozent der Befragten aus Deutschland regelmäßig Updates auf ihren PC installieren. Auf mobilen Geräten sind es noch weniger: 18 Prozent der Umfrageteilnehmer geben danach an, regelmäßig Updates auf ihrem Smartphone oder Tablet durchzuführen. Für 32 Prozent der befragten deutschen Teilnehmer ist Identitätsdiebstahl besorgniserregend, trotzdem schützen lediglich 28 Prozent ihr mobiles Gerät über eine PIN-Abfrage.

Sicherheitsvorkehrungen sind für jeden unerlässlich

Dr. Christian P. Illek warnt vor einem zu sorglosen Umgang mit den mobilen Endgeräten: „Adressbücher, private Fotos, E-Mails und Nutzerkennungen für die unterschiedlichsten Online-Anwendungen sind nicht nur auf dem heimischen PC gespeichert, wir tragen diese täglich auf unserem Smartphone oder Tablet mit uns. Egal von wo oder wie auf das Internet zugriffen wird, Sicherheitsvorkehrungen sind daher für jeden unerlässlich – egal, ob in der Freizeit oder im Büro“.

Hilfreiche Informationen für die digitale Selbstverteidigung

Um Internet-Nutzer vor möglichen Risiken im World Wide Web zu schützen, bietet das Sicherheitsportal von Microsoft eine Reihe von Online-Sicherheitswerkzeugen und Informationsmaterial an. Darüber hinaus hat jeder Anwender die Möglichkeit, seinen persönlichen Microsoft Computing Safety Index zu ermitteln.